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Sonntag, 23. Dezember 2007

Die wundersame Verständigung der Online-Nachrichtenseiten

Die Süddeutsche Zeitung hat in ihrem besten Zeitungsteil, dem leger-feuilletonhaften "Wochenende", Alicia Keys im Interview - und heute auch bei ihrer Internet-Schwester sueddeutsche.de auf der Homepage.

Spiegel Online hat die Agenturmeldung über das Interview der SZ als Panorama-Aufmacher - und macht damit vermutlich mehr Seitenabrufe als sueddeutsche.de.

Davon abgesehen, haben gerade Spiegel Online, sueddeutsche.de, FR-online.de, Welt Online und Focus Online die Kritik von Bundestagspräsident Lammert an den Gehältern von Fußball-Profis zum Titelthema erhoben.

Warum werden nicht einfach die meisten Online-Zeitungen zusammengelegt?

Dienstag, 18. Dezember 2007

Möglichkeiten

Was ist Heimat? Der Ort, an dem wir Wundervolles erlebt haben oder der Ort, an dem wir viele Menschen kennen, die uns etwas bedeuten?

Die wichtigste Frage ist aber: Wie oft oder bis zu welchem Alter können wir uns eine neue, eine weitere Heimat aufbauen?

Wir träumen viel in unseren Fantasien, wenn wir Zeit und Muse haben. Aber wie sieht es aus, wenn es konkret wird? Umso jünger man ist, umso leichter und eindeutiger sind die Entscheidungen. Man geht in die oder die Stadt zum Studieren, man macht in diesem oder jenem Land ein Auslandssemester, man geht in diese oder jene Stadt zum Arbeiten. Doch der Reiz liegt oft auf alternativen Pfaden. Vor allem, wenn man älter wird und die Zwänge mächtiger. Und schnell verliert man im Räderwerk des üblichen Lebens die Perspektive für die wahren Möglichkeiten.

Doch letztlich ist es immer nur eine Frage der inneren Stimme, den Mut, sich etwas vorstellen zu können und dem Mut, es zu wagen.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Update

Neuer persönlicher Eintrag für Leser mit entsprechenden Rechten.

Montag, 10. Dezember 2007

Input

Wenn ich an manchen Tagen mich in der Matrix, tschuldigung, im Internet verliere, kommt es mir vor als würde ich mir wie im eben genannten Film das Wissen direkt in mein Gehirn laden. Nicht ganz so schnell, okay, aber es ist schon Wahnsinn, wie sich die Wissensaufnahme alleine durch das Netz und insbesondere durch Wikipedia und auch noch Amazon sowie bedingt Youtube verändert hat. Teilweise hänge ich Stunden vor dem Schirm und schweife in Irrsinnstempo durch die Seiten, springe von einem Thema, von einer Vertiefung zur nächsten - wie ein hungriger Wissenssammler nach 200 Jahren Winterschlaf. Im Augenblick informiere ich mich übrigens über Horkheimers Kritische Theorie.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Der erleuchtete Journalist

Ich bin in einem Internet-Shop auf der Donceles, das ist eine Straße im alten Viertel von Mexiko-City, direkt hinter dem Zocalo-Platz, an dem die große Kathedrale steht und auf dem Shakira vor kurzem vor 300.000 Leuten ein Konzert gegeben hat. Die hübsche Bedienung eines Coffeeshops um die Ecke war da und hat erzählt, es hätte allen den Kopf weggeblasen. Ich sehe karibisches Licht, höre Autos, Hupen, Stimmen, rieche eine Mischung aus Diesel, Schweiz, Bohnen und Parfüm und fühle ein bisschen Wind, der durch das offene Fenster weht.
Helge Timmerberg ist in 80 Tagen, um die Welt gereist. Vielleicht ist er auch noch dabei. Ich weiß es nicht genau. Der Tagesspiegel hat sich im Juli mit ihm unterhalten. Der Einstieg oben ist die Antwort auf die erste Frage, wo Timmerberg gerade sei und was er wahrnehme. Ein Gespräch über das Schätzesuchen beim Reisen. Dank an Bateman für den Hinweis auf diesen Menschen.

Schreiben und Drogen

"I can write clearly now. Literatur und Drogen (Stephan Porombka)" - Gefunden im studiVZ

In den Kurs will ich auch!

Donnerstag, 6. Dezember 2007

The cruellest voyage

Artikelempfehlung

'I don't want my son to live the same life I have led. I don't want my family to suffer. We are all in the same world. Some people are suffering and some people are enjoying and I don't know the reason why."


In 1992, Kingsley Ofosu fled poverty in Ghana for the promised land of Europe. But the journey had barely begun when he witnessed the callous murder of his fellow stowaways. He escaped, and an article in the Guardian brought his story to the attention of the world. Hollywood and fame followed, but now he is back in Ghana, living in poverty again. Nick Davies, who wrote the original story, visits him in Accra and hears how it all went wrong
Habe vorhin im Zug im Guardian diesen Artikel gelesen. Ich will nicht sagen, dass ich geheult hätte, aber die Geschichte ging mir echt nahe. Werft mal einen Blick rein - auch, wenn die Seite des Guardian unattraktiv ist.

Donnerstag, 29. November 2007

Dein eigener Weg


Szene aus "Club der toten Dichter / Dead Poets Society"

Dienstag, 27. November 2007

Unsere Zukunft

Entscheidungen

Szene aus "Von Löwen und Lämmern" / "Lions for Lambs"

Mut

Szene aus "Club der toten Dichter / Dead Poets Society"

Freitag, 23. November 2007

Über das Phänomen "Dichterschlacht"

In Darmstadt findet heute mal wieder eine "Literatenschlacht" statt. Manchmal heißt so etwas auch "Dichterschlacht". An sich sicherlich eine lustige Sache, aber ich glaube nicht, dass so etwas wirklich etwas mit Poesie zu tun hat.

Natürlich mag es da tolle Leute mit guten Texten und kurzweiligen Performances geben, aber das Prinzip des Wettbewerbs, des Buhlens um die Stimmen der Zuschauer, kurz all dieser Ausverkauf steht für mich im exakten Gegensatz dazu, wie man Poesie behandeln sollte - nämlich mit Behutsamkeit.

Wenn man sich einmal die Originalaufnahmen von Dichtern anhört, die ihre eigenen Gedichte eingelesen haben, so stellt man oft fest, dass diese Literaten alles andere als Rezitatoren sind und wahrscheinlich bei so einem Bühnenschabernack grandios untergehen würden. Warum sollten sie auch dort bestehen wollen? Das eine hat mich dem anderen nichts zu tun. Dichter schreiben Gedichte! Sie sind keine Bühnenclowns. Aber genau um so eine comedyeske Heiterkeit geht es aber bei "Dichterschlachten".

Es mag dort wirklich talentierte Entertainer geben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass aus diesem Kreis ein wirklich guter oder gar bedeutender Poet hervorgehen wird.

Dienstag, 20. November 2007

Being British

To be here in England is just wonderful. I think it's a very nice place to live. And I surprised myself because I have had almost no problems speaking with and understanding the English.

Yeah, right now am I here in the south of Coventry in the campus of the Warwick University. It is a very big campus - maybe even a small village!

The only disadvantage is that you can't get to the city of Coventry quickly enough. And I think it would be a lot better if there was such an opportunity. Otherwise you might find yourself trapped in the 'university bubble'. But hey, this is my first time in Britain, it is great and I am sure that I will check out other universities here - even if this is only possible via the internet. We'll see.

But I can imagine studying here too. There are so many nice people - and of course so many beautiful women! And so many cultures - especially exotic ones. It is a calm, peaceful place where you really can stretch your mind and become more intellectual! Tomorrow is the open day. I am curious.


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