Der Song lässt mich nicht mehr los. Hier noch zwei andere Versionen. Eine irre alte von Luke Kelly, dem früheren Dubliners-Sänger und eine von einer neueren Dubliners-Besetzung. Yiha.
As down the glen one Easter morn
To a city fair rode I,
There armed lines of marching men
In squadrons passed me by.
No pipe did hum, no battle drum
Did sound its loud tattoo
But the Angelus' bells o'er the Liffey swells
Rang out in the foggy dew.
Right proudly high in Dublin town
Hung they out a flag of war.
'Twas better to die 'neath an Irish sky
Than at Suvla or Sud el Bar.
And from the plains of Royal Meath
Strong men came hurrying through;
While Brittania's Huns with their long-range guns
Sailed in through the foggy dew.
The bravest fell, and the requiem bell
Rang mournfully and clear
For those who died that Easter-tide
In the springing of the year.
While the world did gaze with deep amaze
At those fearless men but few
Who bore the fight that freedom's light
Might shine through the foggy dew.
And back through the glen I rode again
And my heart with grief was sore
For I parted then with valiant men
Whom I never shall see more
But to and fro
In my dreams I go
And I kneel and pray for you
For slavery fled
Oh, glorious dead
When you fell in the foggy dew
"The Foggy Dew" ein Lied, welches nach dem Osteraufstand in Dublin 1916 geschrieben wurde. Es war ein Schlüsselereignis zur teilweisen Unabhängigkeit Irlands. Ungefähr 500 Briten und 1000 Iren starben an diesen Tagen. Sinéad O'Connor singt es hier gemeinsam mit den Chieftains
Hardcover ist der neue Film von Lammbock-Autor und Regisseur Christian Zübert. Doch dem neuen Film fehlt die überspitze Offenlegung des banalen Lebes.
Vielmehr werden die realen und erfolglosen Vitas eines Möchtegern-Schriftstellers und eines Sozialfalls breitgetreten. Doch dieses Mal sind die Dialoge dem echten Leben entnommen. Dialoge besagten Sozialfalls und besagten Schriftstellers. Man könnte irgendwo in einem Wohnzimmer eine Kamera aufstellen, es wäre nicht besser und nicht schlechter.
Nicht aus dem Leben gegriffen ist die Handlung. Sie ist fahrlässig konstruiert. Man stellt sich vor, wie ein paar Abiturienten ein Drehbuch im Stil von Lammbock schreiben und das Ergebnis ist Hardcover. Streicht man alles Langweilige aus dem Film heraus, bleibt der Trailer übrig. Und der ist wirklich zum Brüllen. Lediglich eine gute Szene fehlt. Aber die wird man sicher auch bald bei You Tube sehen können.
Elias Mayreder erinnert sich genau an jenen Tag, als er endlich bei einem Psychologen anrief. Man wollte ihm einen Termin in drei Wochen geben. »Geht das nicht früher?«, rief Mayreder verzweifelt in den Hörer. »Ich steh gerade auf dem Balkon und überlege, ob ich springe!«
Aktualisiert: Kindertest wiederholt. Jetzt schaffe ich 34 statt 25. Also liebe Kinder: Stört mich nie morgens beim Kaffeetrinken! Das schmälert eure Chancen.
Ein Kumpel von mir hat für sein Diplom ein Video-Dossier über gelungene Integration erstellt. Ich möchte jetzt noch Mal besonders auf sein Interview mit dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu hinweisen. Dieser spricht zum Beispiel darüber, warum der Begriff Integration in Deutschland per se negativ besetzt ist. Hochspannend. Schaut Mal rein!
Eddie Vedder ist einfach großartig. Habe gestern seinen Song „Society“ entdeckt – und den ganzen Abend und die ganze Nacht gehört. Wahnsinns-Lied. Hört es euch unbedingt an! Das Stück gehört zum Solo-Album von Vedder - seinem ersten. Sean Penn hat ihn überredet, dieses aufzunehmen - als kompletten Soundtrack für "Into the Wild". Mehr über Eddie Vedder bei laut.de, last.fm und Wikipedia.
Cat Powers "Jukebox" - eine Rezension, leider nicht von mir:
Dunkel, zerrissen und alles außer harmlos [mehr bei fr-online.de ...]
Lyrics
There’s a dream that I see, I pray it can be
Look cross the land, shake this land
A wish or a command
I Dream that I see, don’t kill it, it’s free
You’re just a man, you get what you can
We all do what we can
So we can do just one more thing
We can all be free
Maybe not in words
Maybe not with a look
But with your mind
Listen to me, don’t walk that street
There’s always an end to it
Come and be free, you know who I am
We’re just living people
We won’t have a thing
So we’ve got nothing to lose
We can all be free
Maybe not with words
Maybe not with a look
But with your mind
You’ve got to choose a wish or command
At the turn of the tide, is withering thee
Remember one thing, the dream you can see
Pray to be, shake this land
We all do what we can
So we can do just one more thing
We won’t have a thing
So we’ve got nothing to lose
We can all be free
Maybe not with words
Maybe not with a look
But with your mind
Deutsche Frauen werden im Schnitt mit 26 Jahren Mutter. Grund zur Panik, wenn man diese Zahl schon lange überschritten hat? Keineswegs! Ein Plädoyer für die Freiheit zu Trödeln. [mehr bei ZEIT online ...]
PS: In dem Artikel habe ich auch ein neues Lieblingszitat gefunden:
Die Bummelei, fast jede Art von Bummelei, ist eine Kulturleistung, ein unbedingt zu verteidigender Zugewinn an Freiheit und Selbstbestimmung.
Was ist dieses Video? Ein Liebesfilm? Ein ... ich ringe um Worte ... Leben ist es. Pures Leben. Aufrichtig, stolz und voller drängender Emotion.
Nick Cave & PJ Harvey - Henry Lee
Es braucht, sie braucht keine großen Gesten. Polly Jean ist eine Meisterin der Minimalistik. Dezent die swingende Hand an der Hüfte, aber nur ein paar Takte. Das Mikrofon umschlossen, dieses Mal ein leicht zynisches Lächeln, nein nur der Schatten davon - und dazu eine Stimme aus der schwarzgegorenen Erinnerung an ein Leben voll Rock'n'Roll.
PJ Harvey - Shame - Live on Johnathan Ross
Es muss ein Stolz, eine Erhabenheit sein, die ihre Wurzeln jenseits dessen hat, was wir in unseren Herrscherhistorien nachschlagen können. Manche spielen mit den Menschen (insbesondere dem schwachen männlichen Geschlecht), manche scheinen das Spiel erfunden zu haben. Irgendwann 1500 Jahre früher oder so. Wie sollte man sonst so eine Aura erlangen können?
PJ Harvey - Rid of me
Musik, so war es mir nie deutlicher denn jetzt, lebt weniger von dem Handwerk, der schönen Stimme, dem schönen Klang, sondern von der Erhabenheit des Musikers selbst. Gewissermaßen wird man als Musiker, gewissermaßen wird man als Star geboren. Da ist nichts, was man lernen könnte. Ein paar Kleinigkeiten nur. Man kommt auf diese Welt und man ist einfach.
"Wir sind alle von Anfang an verflucht, und auch Du musst erst furchtbar verletzt werden, bevor Du ernsthaft schreiben kannst." - Hemingway an Fitzgerald