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Sonntag, 24. Mai 2009

Du bist Terrorist

Du bist Terrorist from lexela on Vimeo.

Via http://www.dubistterrorist.de

Donnerstag, 14. Mai 2009

Die Mainstream-Linken

Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer hat ein Buch über die Linken geschrieben (Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde). Im Spiegel selbst gab es dazu einen Auszug. Fleischhauer entblößt darin, die Wohlgefälligkeit, die Rechthaberei und den Mainstream, die das Linkssein so massenkompatibel machen. Sehr zu empfehlen.

Die Linke hat gesiegt, auf ganzer Linie, sie ist zum juste milieu geworden. Wenn man nach einer Definition sucht, was links sein bedeutet, lässt sich auf ein beeindruckendes Theoriegebäude zurückgreifen. Links ist eine Weltanschauung, auch eine Welterklärung, wie alles mit allem zusammenhängt - aber zunächst ist es vor allem ein Gefühl. Wer links ist, lebt in dem schönen Bewusstsein, im Recht zu sein, ja, einfach immer recht zu haben. Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht wirklich rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung weitgehend durchgesetzt, nicht im Volk, das störrisch an seinen Vorurteilen festhängt, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie sich vorzugsweise aufhalten.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Zu gut für diesen Job

Ein hervorragender Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von vorigem Wochenende: Überqualifikation: Zu gut für diesen Job

Montag, 10. März 2008

Feridun Zaimoglu-Videointerview

Ein Kumpel von mir hat für sein Diplom ein Video-Dossier über gelungene Integration erstellt. Ich möchte jetzt noch Mal besonders auf sein Interview mit dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu hinweisen. Dieser spricht zum Beispiel darüber, warum der Begriff Integration in Deutschland per se negativ besetzt ist. Hochspannend. Schaut Mal rein!

Sonntag, 9. Dezember 2007

Der erleuchtete Journalist

Ich bin in einem Internet-Shop auf der Donceles, das ist eine Straße im alten Viertel von Mexiko-City, direkt hinter dem Zocalo-Platz, an dem die große Kathedrale steht und auf dem Shakira vor kurzem vor 300.000 Leuten ein Konzert gegeben hat. Die hübsche Bedienung eines Coffeeshops um die Ecke war da und hat erzählt, es hätte allen den Kopf weggeblasen. Ich sehe karibisches Licht, höre Autos, Hupen, Stimmen, rieche eine Mischung aus Diesel, Schweiz, Bohnen und Parfüm und fühle ein bisschen Wind, der durch das offene Fenster weht.
Helge Timmerberg ist in 80 Tagen, um die Welt gereist. Vielleicht ist er auch noch dabei. Ich weiß es nicht genau. Der Tagesspiegel hat sich im Juli mit ihm unterhalten. Der Einstieg oben ist die Antwort auf die erste Frage, wo Timmerberg gerade sei und was er wahrnehme. Ein Gespräch über das Schätzesuchen beim Reisen. Dank an Bateman für den Hinweis auf diesen Menschen.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

The cruellest voyage

Artikelempfehlung

'I don't want my son to live the same life I have led. I don't want my family to suffer. We are all in the same world. Some people are suffering and some people are enjoying and I don't know the reason why."


In 1992, Kingsley Ofosu fled poverty in Ghana for the promised land of Europe. But the journey had barely begun when he witnessed the callous murder of his fellow stowaways. He escaped, and an article in the Guardian brought his story to the attention of the world. Hollywood and fame followed, but now he is back in Ghana, living in poverty again. Nick Davies, who wrote the original story, visits him in Accra and hears how it all went wrong
Habe vorhin im Zug im Guardian diesen Artikel gelesen. Ich will nicht sagen, dass ich geheult hätte, aber die Geschichte ging mir echt nahe. Werft mal einen Blick rein - auch, wenn die Seite des Guardian unattraktiv ist.

Samstag, 25. August 2007

In den Fängen der Stasi

Ein Kumpel und ehemaliger Kommilitone von mir hat sich in seiner Diplomarbeit mit dem Format der Audio-Bildergalerie beschäftigt und im praktikschen Teil der Arbeit auch selber eine solche Slideshow erstellt.

draht

In Berlin besuchte er dafür Mario Röllig, einen ehemaligen Gefangenen der Stasi, der 19 war, als er auf der Flucht nach Westdeutschland abgefangen und inhaftiert wird - ohne Anklage, ohne zu Wissen, wo er sich befindet und ohne zu Wissen, was mit ihm geschehen wird. Schaut es euch an! Mein Kumpel hat die Audio-Bildergalerie jetzt bei Spiegel Online untergebracht (Der Film unten links innerhalb Artikels über Grenzsoldaten).

Samstag, 14. Juli 2007

Das Prinzip Sommer

Ihr wisst schon: der Sommer soll zu einem einzigen ewigen Moment werden, in dem wir uns frei von Müssen und Sollen in weiche Landschaften einfügen und alles sich selbst genügt. Sommer, wie ihn die Kinder aus Bullerbü erlebt haben müssen, oder französische Maler zur vorletzten Jahrhundertwende, die sich für drei Monate auf dem Land einmieteten, um Impressionisten zu werden. Sommer, die wir hatten, bevor sich unser Nur-Kind-Sein in ein Schüler-Sein wandelte und man uns endgültig mit einer langweiligen Realität bekannte machte: der Zeit. Das Leben, das bisher wie ein unerforschtes Stück Dschungel für sich existierte, war fortan einer Ordnung ausgesetzt, die den Sommer als sechswöchige Lücke zwischen zwei Klassenstufen definierte.

- Das Prinzip Sommer (jetzt.de)

Montag, 18. Juni 2007

Die Liste

Gerade gesehen, dass ich in einer "Bibliographie deutschsprachiger
Science Fiction-Stories und Bücher"
(Fantasy inbegriffen) stehe. Sachen gibt's. Hat sich aber ganz schön Arbeit gemacht, der Gute.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Beinhorn - die kühne Fliegerin



Elly Beinhorn ist eine Pionierin der Luftfahrt. 1929 machte die gebürtige Hannoveranerin als eine der ersten Frauen ihren Flugschein - mit Anfang 20. Nichts konnte das Mädchen, das bei einer Flugshow infiziert worden war, halten. In den Köpfen der Menschen saßen noch die Erfolge von Manfred von Richtofen, dem "Roten Baron" aus dem Ersten Weltkrieg sowie die Atlantiküberquerung von Charles Lindbergh, die damals erst zwei Jahre alt war. Es war die Zeit der großen Luftfahrt. Eine Zeit voller Pioniere. Elly Beinhorn war einer der größten.

1931 unternimmt sie ihren ersten Flug nach Afrika indem sie eine Expedition begleitet. Die Zeitung B. Z. am Mittag sponsert die Aktion. 1932 folgt eine Weltumrundung. Und so ging es weiter. Die kühne Fliegerin überquerte sogar die Anden, obwohl man sie warnte, mit einer so kleinen Maschine sei das nicht zu meistern.

Als ich die Artikel in den Zeitungen über Beinhorn las, wurde ich wehmütig. Was diese Frau doch alles erlebt hat. Welch ein Abenteuer. Sind solche Dinge überhaupt noch heutzutage möglich? Welch wunderbare Pionierzeit. Und wir sitzen heute nur rum oder betreiben Massen-Backpacking. Doch auch so viele Generationen später weht immer noch der Zauber dieser Zeit durch die Luft. Man sollte sich davon inspirieren lassen. Man sollte sich inspirieren lassen von dem Leben dieser kühnen Frau.

Elly Beinhorn ist heute hundert Jahre alt geworden. Alles Gute!



Neuester Kommentar

hola jan! schöner...
hola jan! schöner header ;) ! beste grüsse...
Tarass - 2009-11-02 23:48
Das hört sich so...
... als ob der DJV durch seine Mitgliedsbeiträge...
QuiBono - 2009-10-07 20:48
Ich find es schwierig...zum...
Ich find es schwierig...zum einen kann ich ihn verstehen....
Raine - 2009-10-06 20:02

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