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Kommentare zum Tausch-Beitrag

Die Kommentare beziehen sich auf diesen Beitrag.

Leser (Gast) - 2011-12-14 21:59
Franc Tausch
Also wenn du den Franc nicht magst, zwingt dich ja keiner seine Videos anzusehen. Ich finde seine Kommentare meistens recht interessant und hör mir gern an was er zu sagen hat ... und viele weitere auch.
Und wenn du mal bei den Videos schaust (da gibt es einen Balken, wie vielen das gefällt bzw. nicht gefällt), dann wirst du sehen, dass die überwiegende Mehrheit interessiert ist (wobei diese Dinge natürlich auch vom Film abhängen).
Da bringt mal jemand wirklich gutes Material - zeichnet sich von anderen ab und hat ein gutes Konzept - und du machst es nur schlecht. Fast wie: "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!"


7an - 2011-12-14 22:17
Niemand zwingt mich? Genau das ist der Punkt. Tausch überschwemmt YouTube mit Trailern. Das soll er machen. Stört mich gar nicht. Aber dann soll er die Titel der Trailer nicht so gestalten, dass man denkt, man würde nur den Trailer sehen. Ich klicke regelmäßig auf seine Trailer ohne diese sehen zu wollen.

Ein Beispiel. Ein Trailer mit Kritik von Tausch heißt: "Black Swan | Trailer german deutsch & Kritik [HD]". Ganz klein steht unten "FilmKritikTV", aber das übersieht man meistens. Tausch gibt also seinen Kritiken die Optik von "Nur-Trailern". Würde er den Trailer zum Beispiel "Black Swan | Trailer & Kritik von Franc Tausch german deutsch & Kritik [HD]" nennen, wäre alles klar. Aber das macht er nicht. Vermutlich weil er so hofft, mehr unfreiwillige User zu bekommen. Was ihm ja auch gelingt.


Leser (Gast) - 2011-12-16 20:43
Naja
Aber wie du selber gesagt hast - im Titel der Videos steht eh "& Kritik" ... ist doch mehr als deutlich, dass es sich dabei nicht nur um einen Trailer handelt, sondern eben auch um eine Kritik.


7an - 2011-12-17 01:48
Pardon, da habe ich gepennt. Das Beispiel mit Black Swan war gut und nicht zu kritisieren. Aber in der Tat fehlte das Wörtchen "Kritik" oft oder früher ganz. Kann ich nicht genau sagen. Spontan sehe ich zum Beispiel eine Tausch-Kritik, die benannt ist mit: :"THE DESCENDANTS | Trailer german deutsch [HD]". Da wird der Eindruck erweckt, es handele sich nur um einen Trailer. Und so war es immer, wenn ich auf einen Tausch-Trailer klickte. Ich wollte nur einen Trailer sehen, würde dann aber mit etwas belästigt, dass ich nicht sehen wollte.


Eric (Gast) - 2012-01-22 22:30
Genau wie Dir gehts mir auch oft.Ich suche den Trailer zum Film und dann kommt dieses "Hi...." und ich denke nur "Öch nö!". Das nervt echt. Zumal im Titel nichts von Kritik steht, sondern meistens nur der Film und Trailer. Ich frage mich auch, wer sich das anhört / ansieht. Denn ich habe mir aus Interesse ein paar seiner "Filmkritiken" angesehen. Bei den meisten hatte ich das Gefühl, daß er den Film überhaupt nicht gesehen hat, sondern nur den offiziellen Pressetext wiedergibt und von den Szenen im Trailer erzählt. Wer sowas anschaut ist selber schuld - oder wurde mit einem Trick dazu gezwungen...


Sokratius (Gast) - 2012-03-04 01:45
Das sehe ich anders!
Ich sehe das komplett anders als du: Meiner Ansicht nach sind Tauschs Kritiken meistens sehr treffende Rezensionen, die gerade NICHT der Mainstream Berichterstattung entsprechen (dort habe ich viel eher den Eindruck, dass der Film nicht gesehen und alles nachgeplappert wurde).
Falls dir die Kritiken tatsächlich so auf den Geist gehen, kann ich dir Trailer Addict empfehlen. Dort hast du dann wirklich nur die Trailer.
Ansonsten möchte ich dir noch einmal wärmstens ans Herz legen, dir die Kritiken unvoreingenommen anzugucken: Was gutes Rezensieren ist ist letzendlich geschmackssache. Ich mag seinen handwerklichen und Zielgruppenorierntierten Ansatz, während viele Journalisten oftmals in eine ungerechtfertigte Schwärmerei über Filme ausbrechen, die dem Gerede zweier Kunstkenner vor einem abstrakten Werk entspricht. Ganz dem Bedürfnis folgend, das sehen zu müssen, was sonst keiner sieht, um intelligent zu wirken.


Sokratius (Gast) - 2012-03-04 01:46
Sorry
Entschuldige übrigens die miserable Rechtschreibung- ist schon spät!


7an - 2012-03-04 17:06
Na, Tausch rezensiert und kritisiert gar nicht, er fasst einfach den Inhalt in fünf Sätzen zusammen.

Darüber hinaus hast Du schön die beiden schlechten Pole der Kritik aufgezeigt: Mainstream-Nachplapperei (und dazu auch nur auf den Inhalt begrenzt) und ästhetisch-verschwurbeltes Geschreibe.

Das Handwerk der Filmkritik besteht darin, einen Film einzuordnen und zu analysieren (und beiläufig den Inhalt ohne Spoiler aufzuzeigen) - mit einer klaren Sprache. Einer, der das virtuos beherrscht, ist beispielsweise Tobias Kniebe (Süddeutsche Zeitung).

Sein Kollege Rainer Gansera schreibt in "Rezension und Kritik" (UVK-Verlag) über die Filmkritik:

Die Elemente, auf die eine Filmkritik eingehen sollte, sind schnell benannt: Stoff und Story (Mythos, Genre), Form und Stil (Gestus der Inszenierung, Bildgestaltung, Qualität der Darsteller, der Ausstattung, der Musik, anderer Gestaltungsmomente), Charakterisierung des Filmautors (seine Handschrift, seine Themen, der Film im Kontext seines Ouevres). Daraus lassen sich jedoch keine fixen Regeln zur Abfassung von Filmkritiken ableiten. Jeder Film verlangt, dass man auf seine besonderen Impulse auch besonders reagiert. Wenn es eine Regel gibt, dann die, dass man die Nacherzählung des Inhalts so knapp wie möglich fassen und in die Grundlinie der Gesamt-Charakteresierung einbinden sollte. Es ist ein typischer Anfängerfehler, der Inhaltsangabe zu viel Platz und Eigengewicht einzuräumen. Am besten geht man so vor, dass man vor Abfassung der Kritik die Augen schließt und versucht, sich an die stärksten Momente des Films zu erinnern, an die markantesten Motive, Bilder oder Metaphern, um davon ausgehend den Text aufzubauen.


Sokratius (Gast) - 2012-03-06 20:55
Ich meinte übrigens, dass er gerade NICHT die Mainstream Rezensionen nachplappert. Und mal ganz abgesehen davon frage ich mich manchmal sowieso, warum Mainstream automatisch schlecht sein muss: Bloß weil man etwas anderes als die Mehrheit behauptet, muss es nicht unbedingt gut sein. Oft steckt dahinter schlicht das eitle Bedürfnis, sich durch Extravaganz hervorzutun.

Mal abgesehen von diesem Gedanken möchte ich hier unter Berücksichtigung obiger (übrigens sehr interessanter) Aspekte nochmal Stellung beziehen:

Ich habe mir eine Rezension vom oben empfohlenen Tobias Kniebe durchgelesen (die zu "Inception") und muss sagen, dass ich seinen Stil auch sehr mag. Allerdings ist das was er macht- wenn man die Definition vom "Handwerk der Filmrezension" heranzieht- ebenfalls keine Filmkritik. Auf die Musik und die Kameraführung geht er überhaupt nicht nicht ein. Muss das wirklich schlimm sein? Ich denke nicht. Ebenso wenig wie Kniebes Leser werden Tauchs Zuschauer die Qualität der Kritik ausschließlich an der Erfüllung bestimmter Definitionen messen.

Beide bedienen eben andere Zielgruppen: Kniebes Texte sehen die Filme nicht als handwerklich zu bewertendes Werk, sondern vielmehr als Denkanstoß für tiefere Gedanken, während Tausch eher kurz und knapp informieren will.

Wenn man schnell gucken möchte, ob man sich den Film im Kino angucken möchte oder nicht, ist Franc Tausch denke ich die bessere Wahl: Durch seine klare Bewertung (die sicherlich die Kehrseite hat, Filme in Schubladen zu packen) und einen Überblick über die Qualität der verwendeten gestalterischen Mittel, erleichtert er hier die Entscheidung. Was fehlt ist natürlich die Auseinandersetzung mit der abstrakten Seele des Films.

Wenn man sich mit dem tiefergehenden gedanklichen Kern des Films auseinandersetzen will, sind Texte wie Kniebe sie schreibt, sicherlich die bessere Wahl. Ausführungen wie z.B. die über "Contraception: Ideenempfängnisverhütung." (Entnommen aus der Rezension zu "Inception") dürften dabei allerdings einigen nicht an einer philosopischen Diskussion interessierten Personen zu weit gehen oder gar als pseudointellektuelles Dahergerede erscheinen.

Beides hat seine Vor- und Nachteile; in jedem Fall aber eine Existenzberechtigung: Ich für meinen Teil beschäftige mich gerne mit beiden Seiten der Medaille und werde mir weiterhin die Rezensionen von Franc Tausch angucken aber heute mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal Kniebe gelesen haben. Gerade nach einem Film beschäftige ich mich gerne mit Gedankenspielen, die über den Inhalt hinausgehen...

In diesem Sinne: Einen schönen Abend noch und jeder nach seiner Fasson!


7an - 2012-03-06 23:31
Klar, was mich aber trotzdem bei Tausch stört, ist, dass, wenn man sich nur (!) einen Trailer ansehen möchte, sehr oft seine "Rezensionen" anklickt, weil er ihnen die Optik von offiziellen Trailern gibt. Er benutzt diese Technik, um sich selber in den Vordergrund zu drängen. Würde er in den Titel "Rezension" (selten) oder "Inhaltsangabe" (gar nicht) schreiben, hätte ich meinen Beitrag gar nicht verfasst.


Dana (Gast) - 2012-04-24 15:04
Naja.
Also zuerst einmal muss ich widersprechen, was das in den Vordergrund drängen angeht. Seine Überschriften heißen eigentlich immer "Trailer und Kritik". Also wer da nicht drauf kommt, dass da eine Kritik dabei ist. Hmm. Außerdem muss er ja Trailer dazu schreiben, weil er ja Filmsequenzen übernimmt.
Was die Kritik angeht, natürlich merkt man öfter, ob er einen bestimmten Regisseur oder Schauspieler mag oder nicht, aber eine Kritik ist immer etwas persönliches. Auch geht er auf Effekte und Kameraführung usw ein, also das, was mal gemeinhin auch als "Handwerk" bezeichnen kann.


Weihrauch (Gast) - 2012-03-07 05:12
Unsinn
Dieser Text da oben ist reiner Unsinn, Franc Tausch macht gute Arbeit die ich garnicht mehr vermissen will. Wer Trailer ohne Kritiken sucht sollte vielleicht erstmal die Titel der Suchergebnisse bei Youtube AUFMERKSAM lesen. Und wer jetzt noch ganz pfiffig ist, der schreibt "-FilmKritikTV" hinter seiner Suchanfrage (ohne Gänsefüsschen) und regt sich über den nächsten auf. ^^

Wer sich über soetwas aufregt ohne sich vorher Gedanken zu machen, wie man dieses Problem SELBST lösen kann, ohne eine extrem schlechte Kritik zu schreiben, sollte sich überlegen seine Kritik eventuell an die BILD-Zeitung für die Witz-Spalte zu senden.


Jacky Cola (Gast) - 2012-03-31 23:31
YouTube
Der Name "You"Tube lässt es erahnen - Das Portal ist ursprünglich für vom User generierten Content gemacht worden. So steht es auch in den Community-Richtlinien.

Dass es zu Irreführung kommen kann, kann ja sein. Aber die Abonnenten und Bewertungen zeigen unwiderlegbar, dass es einigen gefällt.

Das "Irreführen" ist nun mal so, das macht das gesamte Internet. Da lohnt sich kein Blogeintrag für jeden Einzelnen.
Ihr antwortet ja auch nicht jeden Tag erneut mit den Chatbots auf Pornoseiten, und schreibt Blogeinträge darüber.
Will man Franc's Kritiken nicht finden, dann fürgt man der Suchabfrage "-kritik" hinzu und ist glücklich.


Daniel (Gast) - 2012-04-10 16:32
"schon wieder nicht aufgepasst"
"schon wieder nicht aufgepasst"

Diese Zeile zu Beginn sagt alles und relativiert diesen Blogeintrag auch gleich gänzlich.

Ich bin auch schon 2-3 Mal über FilmkritikTV gestolpert, halte die Analysen für ok (jeder setzt im Film für sich die Schwerpunkte und bewertet diese) .. aber am Ende nicht immer mit meinen kompatibel.

Darum geht es garnicht. Was mich verwundert ist, dass jemand offenbar Schwierigkeiten hat ein Suchergebnis richtig für sich zu filtern und zu beweten (siehe Zusatz "Kritik" an den Kritiken)... öfter nicht aufpasst ...dadurch oftmals nicht zu dem kommt, was er sucht.... und sich nach 2-3 Zwischenschritten dazu berufen fühlt in einem Blog eine ihm fremde Person als "anscheinend arbeitslos" darzustellen.

Youtube, Google und Co. sind, (dafür 2 € ins Phrasenschwein) halt auch nur so schlau, wie ihre Nutzer. Wer einen Youtube-Kanal hat, wünscht sich viele Zuschauer und versucht sich entsprechend zu positionieren.....!
Tausch macht dies.. ergänz Kritiken aber mit dem einem entsprechenden Hinweis.

Aber vielleicht ist
"Black Swan | Trailer german deutsch & Kritik [HD]"
einfach nicht eindeutig genug.

Demnächst dann
"Black Swan | Trailer german deutsch & Kritik - also mit einer Kritik von mir.... so richtig... mit reden und so... mitten im Trailer... also den gibts hier nicht am Stück.. ist nur in die Kritik eingebaut.... also...das ist hier eine Kritik, kein Trailer [HD]"

Aber selbst das wäre keine Garantie..... wenn man beim Klicken mal wieder nicht richtig aufpasst..........


7an - 2012-04-10 16:59
Bitte erst richtig lesen, dann schreiben. "Kritiken" gibt es auch, wo nicht "Kritik" draufsteht. Z. B. hier: http://www.youtube.com/watch?v=vE2tMX8tVpM


Daniel (Gast) - 2012-04-12 11:55
Also... dass beim angeführten Beispiel nicht "Kritik" steht wird daran liegen, dass es keine Kritik in dem Video gibt. Auch die von irgendwem kritisierte Zerteilung des Trailers findet nicht statt.
Die einleitenden Worte mag man mögen oder nicht... wozu kann man spulen?! ;)

Aber grundsätzlich bin ich schonmal froh, einen Trailer auch in angemessener Qualität zu finden... lieber HD mit dem dauerfröhlichen Mann auf dem Dach vorweg, als 360p Pixelparade, die sofort zur Sache kommt! =)

Wer kein Wert auf deutsche Synchro legt ist mit der Trailer-Seite von Apple übrigens immer gut beraten!


7an - 2012-04-12 14:21
Doch bei "THE DESCENDANTS | Trailer german deutsch [HD]" gibt es eine Kritik vor dem Trailer, obwohl das in diesem Fall nicht im Titel erwähnt wird - ganz davon abgesehen, dass die Kritiken von Tausch nie Kritiken, sondern nur Inhaltsangaben sind.


Richard Lankemeyer (Gast) - 2012-04-14 15:38
Down and out in Hollywood
Filmkritik? Quatsch. Zusammenfassungen von Arthouse Movies, mit schriller Stimme im Sprachstil von 14jährigen in die Kamera gepresst. Unprofessionell, falsche Zielgruppe.
Zunehmend werden die Beiträge von Franc Rausch selbstreferenziell. Fast neun Minuten im Link oben, nur um wegzureden, womit er eigentlich das Geld für sein Hobby "Filmkritik" verdient:
http://www.prweb.com/releases/stop_smoking_london/smoking_hypnosis_london/prweb2312414.htm
Psycho-Hokuspokus mit Hypnose zur Nikotinentwöhnung. Besonders einträglich kann auch das nicht sein.Zwei Jahre lang stand er mit ausgestrecktem Arm auf dem Dach seines Appartmentblocks und hielt eine minderwertige Videokamera am ausgestreckten Arm auf sein Gesicht gerichtet. Nicht mal Geld für ein Stativ war da. Der Blick in die Hollywood Hills verrät, dass er sich nicht in bester Gesellschft befindet: Irgendwo zwischen Fairfax Avenue und La Cienega Blvd. Da sind die Mieten im Keller, das Publikum hat die Sozialstruktur von Berlin-Neukölln.
Und dann die ganzen Ausgaben: Jeder Interview-Mitschnitt muss bezahlt werden. Raum, Kamera und Personal werden von den Filmvermarktern gestellt. Die Speicherkarte mit der Aufzeichnung gibt's am Schluss gegen Bares. Und erst ein Satz von Donald Sutherland, in dem "Franc Tausch" vorkommt: Unbezahlbar.

Da versucht einer auf Teufel kommr aus den coolen Freund der Schönen und Reichen unter Palmen zu markieren und kann doch nur kleine Kinder damit beeindrucken. Funktioniert halt nicht mehr in Zeiten des Internets.

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