header_neu

Abenteurer der Literatur

Vor hundert Jahren oder so konnte man einfach zum nächsten großen Seehafen gehen und anheuern. Melville und Conrad haben gewissermaßen so den Grundstein für ihre Karriere gelegt. Erst die Erfahrung, dann das Schreiben. Heute kann man für 10 Euro durch Europa jetten. Ferne exotische Länder reizen nicht mehr als die Sehenswürdigkeit vor der Haustür. Überall warten schon junge Backpacker und Backpackerinnen. Die Welt ist entzaubert. Es reicht nur noch für wahnsinnig schöne Landschaftserlebnisse, die man mit seiner Digicam knipst und ins Internet stellt. Die Welt der Abenteurer-Literaten ist vorbei. Aber über was soll man schreiben, wenn man eine reale Anregung braucht, aber das eigene Leben nichts hergibt und in der Welt nichts mehr zu entdecken ist. Oder gibt es noch etwas, über das noch nicht gebloggt wurde?

Trackback URL:
http://jan.twoday.net/stories/5294512/modTrackback



Neuester Kommentar

Danke
Vielen Dank für diese Sätze: "Es sollte eine...
Johanna (Gast) - 2013-12-05 10:34
Gut analysiert. Nur bei...
Gut analysiert. Nur bei der politischen Ausrichtung...
7an - 2013-10-10 15:08
Kein Interesse
Nur eine kurze Anmerkung. Journalisten denken von ihrem...
Otto Hildebrandt (Gast) - 2013-10-10 14:08

Suche

 



arbeitsprozesse
das schreiben
der autor
der journalismus
digitale welt
diplomtagebuch
freie presse
fundsachen
gedanken
journalismus-studium
medienbeobachtungen
meinung
panorama
persönliches
poeten
reisenotizen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren