Schizophrenia
Welch Zwiespalt, wenn ich meine Sorge tief in den Äther des Netzes hinein rufen möchte, doch niemand meine Gedanken lesen soll, von dem ich es nicht möchte. Welch Zwiespalt, wenn man mich auch erkennen soll, auch etwas über mich erfahren soll. Jeder soll mich entdecken können, jeder Fremde mich lesen können. Aber viele gehen meine Gedanken nichts an.
Ich fühle mich wie ein Junge, dem der Vater heimlich ins Tagebuch späht. Bedrückend, wie einen das Netz ab einem gewissen Zeitpunkt in die Seriosität, in die Professionalität zwingt, wo dann ein jeder wichtig sein Ding zu verkaufen versucht. Leblos und Seelenlos, nur um die Sache drehend. Nein, Frieden wird dort niemand finden. Ein Blog muss ein Floß sein, das in den Nebeln verschwindet, doch von jedem, der ein reines Herz hat, gerufen werden kann.
Ich fühle mich wie ein Junge, dem der Vater heimlich ins Tagebuch späht. Bedrückend, wie einen das Netz ab einem gewissen Zeitpunkt in die Seriosität, in die Professionalität zwingt, wo dann ein jeder wichtig sein Ding zu verkaufen versucht. Leblos und Seelenlos, nur um die Sache drehend. Nein, Frieden wird dort niemand finden. Ein Blog muss ein Floß sein, das in den Nebeln verschwindet, doch von jedem, der ein reines Herz hat, gerufen werden kann.
7an - 2007-10-24 17:20



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