header_wein

Bruder Bettler

Wie schwer zu fassen, dass für jeden diese Welt ein Ende hat,
Dass alles, was wir kennen, fühlen und voll Wehmut denken,
ja unsere ganze Welt erlischt, erstarrt, verstummt
und diese ohne Gnade nimmt, was sie beschloss
uns einst zu schenken.

Bist Du gewahr, mein Freund, Dir über diese Konsequenz,
dass jede Stunde, wo Du Sorgen hoch zum Throne hebst
und Narrentum zur Pflicht ernennst,
der Sand verrinnt, der gülden reich voll Leben glänzt?

Wie abseits allen Denkens dieser Tod doch fristet -
ein ferner Schleier, unbeachtet, den ein jeder Mensch kaum kennt
und ignoriert gleich einem Bettler,
den niemand einen Freund recht nennt.

Trackback URL:
http://jan.twoday.net/stories/4317568/modTrackback



"Wir sind alle von Anfang an verflucht, und auch Du musst erst furchtbar verletzt werden, bevor Du ernsthaft schreiben kannst." - Hemingway an Fitzgerald

Suche

 


My favourite clip
Dead Poets Society

Empfohlene Artikel

Geschossen

www.flickr.com

Weekly Top Artists

Geschätzt

Veröffentlichungen

"Dunkel glänzt Berlin" in:
Zu Amazon
Zum Blogeintrag

"Dekolleté und Degen" in:
Zu Amazon
Zum Blogeintrag


Buchmesse
Das Schreiben
Diplomtagebuch
Fundsachen
Gedanken
Gedicht-Vertonungen
Gesellschaftskritik
Irgendwie poetisch
Journalismus-Studium
Journalistisches
Medien
Meinung
Nachtgedanken
Panorama
Persoenlich
Poeten
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren