<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://jan.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://jan.twoday.net/">
    <title>notizbuch eines journalisten : Kommentare</title>
    <link>http://jan.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Jan Soefjer</dc:publisher>
    <dc:creator>Jan Soefjer</dc:creator>
    <dc:date>2013-05-07T23:34:47Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/jan/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/11896856/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/380694276/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/326525636/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/326207566/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/96991131/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/287040352/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/285828263/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/285827165/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/235547395/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/235547391/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/3491148/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/233328526/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/232607290/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/232604613/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/4979466/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/216965024/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/197337116/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/8361088/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/197337079/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/185148103/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/185148085/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/142780942/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/120172702/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/110781372/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/110780108/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/97067015/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/97067014/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/49608342/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/97002581/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://jan.twoday.net/stories/49608342/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/jan/images/icon.jpg">
    <title>notizbuch eines journalisten</title>
    <url>http://static.twoday.net/jan/images/icon.jpg</url>
    <link>http://jan.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/11896856/">
    <title>Warum sich bei sueddeutsche.de unter Stefan Plöchinger nichts ändern wird</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/11896856/</link>
    <description>Von allen Seiten hört man derzeit, die Online-Redaktionen sollen aufhören, alle die gleichen Nachrichten zu produzieren und endlich mal mit richtigem Online-Journalismus anfangen (siehe beispielsweise Interview mit Thomas Knüwer &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/stellungnahmen-und-meinungen/onlineredakteure-content-knechte.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/files/nr-werkstatt-18-online-journalismus.pdf#page=63&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/files/nr-werkstatt-18-online-journalismus.pdf#page=91&quot;&gt;Lorenz Lorenz-Meyer&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei sueddeutsche.de hatte Ex-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs immerhin damit begonnen, &quot;weniger News auf die Seite zu packen und mehr in die Tiefe zu gehen&quot;, wie er auf den Mainzer Tagen der Fernsehkritik 2010 sagte. Der neue Chefredakteur Stefan Plöchinger, der im März anfängt, könnte sich nun weitgehend von der Agentur-Hechelei verabschieden und mit richtigen Online-Journalismus anfangen. Aber das wird wohl nicht geschehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/files/nr-werkstatt-18-online-journalismus.pdf#page=26&quot;&gt;Im Interview mit der neuen NR-Werkstatt Online-Journalismus sagt Plöchinger&lt;/a&gt;, er möchte zwar mehr ausprobieren und die mediale Vielfalt des Netzes nutzen, hinderlich seien jedoch die Routine und die Nöte des Alltags in Online-Redaktionen. Plöchinger sagt: &quot;Man muss sich zwingen, für kreative Formen Raum freizuschaufeln - und, falls sie sich bewähren, in den Alltag überführen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hört sich zuerst einmal gut an, in Wahrheit aber ist die Resignation bereits inbegriffen. &quot;Sich zwingen&quot;, &quot;Raum freischaufeln&quot;, &quot;in den Alltag überführen&quot;: Das alles klingt wahnsinnig mühevoll, es klingt nach Ausnahme. Und zwar deshalb, weil Plöchinger am alten Content-Schubser-News-Modell festhält. Dann jedoch kann er, selbst wenn er ab und an etwas ausprobieren möchte, nicht damit rechnen, dass die Online-Redakteure begeistert sind. Wenn man sich nämlich auf das unkreative Nine-to-Five-Content-Producing eingelassen hat, fühlt es sich sehr störend an, wenn man plötzlich aus dieser &quot;ruhigen&quot; Welt herausgerissen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich noch bei der Frankfurter Rundschau vor Ort bei gearbeitet habe, sollte ich beispielsweise einmal mit einer Kamera raus gehen und Bilder von einer Gewerkschafts-Demo schießen. Gleich am Morgen. Ein andermal sollten ich und meine neuen freien Kollegen, einmal etwas Multimediales produzieren. Am Ende hat das alles viel Spaß gemacht, aber Anfangs fühlte ich mich wirklich gestört und wollte nur in Ruhe meine alte Arbeit machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist: Die klassische Content-Arbeit und der kreative Online-Journalismus haben eine komplett entgegengesetzte Geisteshaltung. Beides zusammen geht nicht. Man kann nicht plötzlich von einem hochgetakteten News-Rhythmus auf Laisser-Faire-Kreativ-Modus umschalten. Sonst entstehen bestenfalls schrundige Textchen oder wackelige Webvideos. Plöchinger muss sich entscheiden. Entweder große Teile der Redaktion arbeiten wirklich kreativ ohne Korsett, oder sie machen ihren alten Content-Job weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag vom 8. Mai 2013:&lt;/b&gt; Plöchinger hat Süddeutsche.de grundlegend verbessert und vielleicht sogar moderner gemacht, als es Spiegel Online ist. Plöchinger hat sich zu einem der innovativsten Online-Chefredakteure im Land entwickelt, von dessen Ideen und Gedanken die ganze Branche profitiert.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>zukunft der presse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 7an</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-07T16:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/380694276/">
    <title>Die Wahrheit (über Freiberufler)</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/380694276/</link>
    <description>Als Freiberufler schläft man lange, hört dann aber trotzdem früh mit der Arbeit auf, weil man es nicht nötig hat, Geld zu verdienen. Als Freiberufler arbeitet man nur, wenn man konkrete Aufträge abarbeitet, recherchiert und schreibt beispielsweise. Alles andere ist keine Arbeit. E-Mails, Twitter, Korrespondenzen, Rechnungskram, offene Recherchen: Das ist Freizeit. Als Freiberufler hat man daher sehr sehr viel Zeit für alles mögliche - besonders für Erledigungen, Einkäufe und Haushaltskram. Eigentlich arbeiten Freiberufler gar nicht richtig, denn sie haben ja nicht mal einen richtigen Job.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Dinge, die am Ende doch irgendwie immer wieder gerne von prinzipiell jedem (der nicht selbst Freiberufler ist) gegen Freiberufler verwendet werden.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>der journalismus </dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-06T23:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/326525636/">
    <title>Über die Verlogenheit politischer Journalisten</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/326525636/</link>
    <description>&lt;a Die                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        &gt;Frank A. Meyer schreibt im Cicero über die Verlogenheit von politischen Journalisten.&lt;/a&gt; Und er hat ein wirklich schönes Beispiel zur Hand. Wir erinnern uns noch an Steinbrücks Kritik am zu geringen Kanzlergehalt - und damit vielleicht seinem künftigen Gehalt. Und der Gier, die ihm angekreidet wurde. Meyer erzählt, wie es dazu kam: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Journalisten Christiane Hoffmann, Eckart Lohse und Markus Wehner interviewen für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung den Kanzlerkandidaten der SPD. Sie thematisieren die geringen Gehälter der Politiker im Gegensatz zu den bonusfetten Bezügen in der Wirtschaft. Die Frage an Peer Steinbrück lautet: Verdient die Kanzlerin zu wenig? Eine schlichte, eine klare, eine direkte Frage  sollte man meinen. Die Aufforderung zu einer schlichten, einer klaren, einer direkten Antwort  sollte man meinen. Peer Steinbrück ging auch genau so darauf ein  schlicht, klar, direkt: Eine Bundeskanzlerin oder ein Bundeskanzler verdient in Deutschland zu wenig  gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss, und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt. Peer Steinbrück sagte, was er denkt. Zur Zufriedenheit der drei Journalisten  sollte man meinen. Weit gefehlt! In derselben Ausgabe der FAS wird dem Interviewpartner die eingeforderte Aussage sogleich mit voller Wucht um die Ohren gehauen: Kanzler-Bezüge: Steinbrück und das liebe Geld, lautet der vorwurfsvolle Titel auf Seite eins. Und der Autor des Aufmachers, Majid Sattar, gibt sich verzweifelt: Warum will ihm nichts gelingen?&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Ehrliche Sätze würden zum publizistischen Straftatbestand, sagt Meyer und fordert: &quot;Interviewte Politiker müssten von den Journalisten vor der Einvernahme die Belehrung empfangen: &apos;Alles, was Sie jetzt sagen, kann gegen Sie verwendet werden.&apos;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer erwähnt dann auch noch Steinbrücks Aussage, er kaufe keinen Pinot Grigio unter fünf Euro. Da war er dann der Luxus-Sozi. Ganz zu schweigen vom damaligen Linke-Chef Klaus Ernst, der sagte, zwölf Euro für einen guten Wein, seien ein Spitzenpreis. Riesenempörung. Dabei weiß jeder, der auch nur einmal im Leben mehr als 1,99 Euro-Wein getrunken hat, dass man im Weinladen quasi keinen Wein unter fünf Euro findet. Und jeder, der auch nur einen Hauch von Interesse an Wein hat, weiß, dass man Fünf-Euro-Weine gut zur Pasta am Mittag nehmen kann, etwas bessere Weine aber erst ab zehn Euro beginnen, wirklich gute ab 15/18 Euro - nach oben offen. Und was für Wein trinken diese Journalisten eigentlich, die Steinbrück und Ernst eine Flasche für zwölf oder gar fünf Euro ankreiden? Lieblichen im 1,5-Liter-Tetrapack? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Journalisten verwechseln eine kritische Haltung mit schlechtem Charakter. Eine kritische Haltung bedeutet nicht, sein Gegenüber in die Pfanne zu hauen. Es bedeutet fair und standhaft zu bleiben, auch unbequeme Fragen zu stellen, offen anzusprechen - selbst, wenn das den Journalisten selbst unter Druck bringt.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>medienbeobachtungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-25T14:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/326207566/">
    <title>Die Denunziation der Ost-Europäer durch die deutsche Presse</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/326207566/</link>
    <description>Das Spiel funktioniert: Innenminister Friedrich warnt vor immer mehr Armutsflüchtlingen aus Ost-Europa, deutsche Städte warnen, sie kämen mit diesen Menschen nicht zurecht, die Zahl dieser Einwanderer soll sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt haben. Die Medien: berichten darüber, greifen diese Zitate, Warnungen und Zahlen auf. Aber: Sie stimmen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Drittel derjenigen, die nach Deutschland kommen, bleiben nicht, &lt;a href=&quot;http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp6125.html&quot;&gt;berichtet das NDR-Medienmagazin Zapp&lt;/a&gt;. Überhaupt: Es kommen nicht nur Arme, sondern der Bevölkerungsquerschnitt, viele Ärzte und Studenten. Das passt zu einer Beobachtung, die ich kürzlich bei einer Recherche in einem Krankenhaus gemacht habe. Alle jungen Ärztinnen (es waren alles Frauen) kamen aus Ost-Europa. Der Grund: Es fehlen qualifizierte Ärzte bei uns im Land, wohl nicht wenige deutsche Ärzte gehen in Länder, wo sie mehr verdienen und weniger Stress haben. Doch die deutschen Medien von der FAZ über Maischberger bis zum Heute Journal greifen Zahlen und Zitate auf, die Panik und Ablehnung von Menschen aus Ost-Europa schüren. Hinterfragt wird wenig bis nichts. Stattdessen: Vermeintlicher &quot;Zigeuner-Alarm&quot;. Wir erinnern uns an die Schweizer Weltwoche mit seiner Schlagzeile &quot;Die Roma kommen.&quot; Ist ja noch plakativer, Bürger aus Ost-Europa, die nach Deutschland kommen, pauschal als Sinti und Roma zu bezeichnen und damit diese Gruppe zudem mit Negativem zu verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Wenn ich in ein anderes Land umziehen würde, würde ich von mir selbst gar nicht als Migrant denken und reden. Ich würde einfach, in einem anderen Land arbeiten. Vielleicht weil der Begriff Migrant selbst schon eine leichte negative Konnotation hat. Aber auch, weil es ich es als normal und mein Recht betrachte, zu leben und zu arbeiten, wo ich möchte. Dieses Recht erkennen wir anderen bisweilen aber ab.

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp6125.html&quot;&gt;Zum Zapp-Beitrag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>medienbeobachtungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-22T13:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/96991131/">
    <title>Auf der Flucht</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/96991131/</link>
    <description>&lt;b&gt;Natalia Radina bietet mit ihrem Online-Portal Charter97 dem weißrussischen Präsidenten Lukaschenko die Stirn. Der KGB steckte sie dafür in den Knast, ihr Freund und Herausgeber wurde ermordet. Radina floh nach Litauen und setzt dort sein Vermächtnis fort.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Jan So&#776;fjer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Natalia Radina in Vilnius. Alle Rechte: Jan Söfer&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;Natalia Radina in Vilnius. Alle Rechte: Jan Söfer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/radina.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Natalia Radina in Vilnius. Foto: Jan Söfer&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die maskierten Spezialeinheiten stu&#776;rmen die Redaktion um 4.40 Uhr. Es ist Montag, der 20. Dezember 2010. Vor ein paar Stunden endete die Pra&#776;sidentschaftswahl in Weißrussland. Noch am Abend waren 10.000 Menschen in der Hauptstadt Minsk auf der Straße und demonstrierten gegen Alexander Lukaschenko, der sich an der Macht halten will. Ein Video im Internet zeigt eine Armee von Polizisten auf einem Platz, der ein bisschen an den Berliner Alexanderplatz erinnert. Eng aneinandergereiht trommeln die Polizisten mit Schlagsto&#776;cken auf ihre Plexiglasschilde, ru&#776;cken gegen Bu&#776;rger in Winterkleidung vor, die zur Seite ausweichen, aber nicht schnell genug wegkommen. Dann sind die Polizisten dran. Ein Ma&#776;dchen in weißer Jacke schreit, stu&#776;rzt in den Schnee, Knu&#776;ppel treffen sie auf den Ru&#776;cken, auf den Kopf. Im Hintergrund leuchtet ein großer Weihnachtsbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalia Radina, die Chefredakteurin von Charter97.org, des wichtigsten oppositionellen Mediums im Land, ist an diesem Abend auch auf der Straße. Sie sieht die Gewalt mit eigenen Augen. Rund 1.000 Menschen werden an diesem Tag festgenommen, darunter der Pra&#776;sidentschaftskandidat der Opposition, Andrej Sannikow. Um 1.43 Uhr ist Radina zusammen mit sechs Mitarbeitern wieder in der Redaktion und stellt ein Video online. Eine Menschenmenge skandiert immer wieder an die Polizisten gerichtet: Wir sind ein Volk. Fu&#776;r deutsche Ohren erinnert die Parole an die Proteste 1989. Wir sind das Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1.52 Uhr stellt Radina eine englischsprachige Meldung u&#776;ber Journalisten online, die geschlagen worden sind, darunter der New-York-Times-Reporter John Hill. Ein anderer Kollege wird mit den Worten zitiert: Wenn mich niemand von den Stiefeln der Sicherheitskra&#776;fte weggezogen ha&#776;tte, ha&#776;tten sie mich umgebracht. Auch Radina hat etwas abbekommen. Um 4.33 Uhr, sieben Minuten bevor die Spezialkra&#776;fte die Redaktion stu&#776;rmen, geht eine Meldung in eigener Sache online. Polizei und Ma&#776;nner vom Geheimdienst KGB haben Radinas Privatwohnung durchsucht und ihre Mutter verho&#776;rt. Dann wird die Stahltu&#776;r der Redaktion eingedru&#776;ckt. Die letzte Nachricht, die Kollegen von Radina erhalten, lautet: Wir sind alle beim KGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 32-ja&#776;hrige Natalia Radina ist derzeit die wohl bekannteste weißrussische Journalistin. Auf dem Ministertreffen der Organisation fu&#776;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Anfang Dezember traf sie die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton. Kurz zuvor erhielt die Charter97-Chefredakteurin in New York den International Press Freedom Award 2011 vom Committee to Protect Journalists  einer Nichtregierungsorganisation, die 1981 von Auslandskorrespondenten gegru&#776;ndet wurde und zu deren Vorsitzenden die ehemalige CNN-Chefkorrespondentin Christiane Amanpour geho&#776;rt. Vergangenen Ma&#776;rz demonstrierte Filmschauspieler Jude Law in London mit einem Plakat gegen die Lukaschenko-Diktatur. Das Plakat zeigte ein Bild von Natalia Radina. Doch auf solche Prominenz wu&#776;rde sie wohl gerne verzichten, wenn ihr damit alles, was sie durchmachen musste, erspart geblieben wa&#776;re.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir scha&#776;mten uns, den Eimer zu benutzen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Spezialkommando sie im Dezember vor einem Jahr mitgenommen hat, kommt Natalia Radina in den KGB-Knast. Eine der beiden anderen Insassinnen ihrer Zelle ist Irina Chalip, Ex-Reporterin der russischen Zeitung Nowaja Gaseta und Ehefrau des Oppositions-Pra&#776;sidentschaftskandidaten Andrej Sannikow, der bis heute in Haft ist. Er bekam fu&#776;nf Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerkte, dass die meisten der oppositionellen Pra&#776;sidentschaftskandidaten und ihre Mitarbeiter in den Nachbarzellen waren, sagt Radina. Ich ho&#776;rte, wie die ma&#776;nnlichen politischen Gefangenen gefoltert wurden. Radina wird beschuldigt, Demonstrationen organisiert und die Massen aufgewiegelt zu haben. Ihr drohen 15 Jahre Haft, fu&#776;nf zumindest. Man sagte mir, dass ich danach krank aus dem Gefa&#776;ngnis kommen wu&#776;rde und keine Kinder mehr bekommen ko&#776;nnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zelle der drei Frauen stehen nur zwei Betten. Radina schla&#776;ft auf dem Beton. Es gibt einen Kaltwasserhahn und einen Eimer, sonst nichts. Wir scha&#776;mten uns, den Eimer zu benutzen. Die Wachen schauten sta&#776;ndig herein. Aus Protest tranken wir nichts mehr. Danach brachten sie uns alle vier Stunden zur Toilette. Nach sechs Wochen wird Radina u&#776;berraschend frei gelassen. Unter Auflagen. Sie muss Minsk verlassen, darf nicht mehr arbeiten und muss in ihrem Elternhaus in Kobryn nahe der polnischen Grenze wohnen. Zweimal am Tag muss sie sich bei der Polizei melden. Man nimmt ihr den Pass weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radina ist in keinem oppositionellen Elternhaus aufgewachsen. Ihr Vater war bei der Luftwaffe und ein Ka&#776;mpfer in der Ku&#776;che, sagt Radina. Aber er hatte seine Prinzipien. Er ist nie in die Kommunistische Partei eingetreten und hat seine Kinder ungeachtet aller Verbote christlich taufen lassen. Die meisten Weißrussen sind russisch-orthodox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Ma&#776;rz 2011 flieht Radina. Nach Moskau. Nur mit Zahnbu&#776;rste und Laptop, um nicht aufzufallen. An der Grenze nach Russland gibt es keine Kontrollen. Sie kommt vier Monate bei Freunden unter, hat sta&#776;ndig Angst, erwischt zu werden. Die Vereinten Nationen erkennen sie schließlich als Flu&#776;chtling an. Sie reist in die Niederlande aus und von dort nach Litauen in die Stadt Vilnius. Die Stadt galt schon im Mittelalter als Ort der Zuflucht und der Religionsfreiheit. Gegen 1900 war Vilnius eine der gro&#776;ßten ju&#776;dischen Sta&#776;dte, 40 Prozent der Bewohner waren Juden. Noch heute nennt man die Stadt auch Jerusalem des Nordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fu&#776;r fu&#776;nf Jahre Asyl&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Vilnius das Zentrum der weißrussischen Opposition. Von Minsk trennen die Stadt im Baltikum nur 200 Kilometer, drei Stunden mit der Bahn. Viele Menschen sprechen Russisch. Radina hat Asyl fu&#776;r fu&#776;nf Jahre bekommen. Rund ein halbes Dutzend Charter-Mitarbeiter ist nach Vilnius geflohen und arbeitet von dort aus. Ungefa&#776;hr genauso viele sind in Minsk geblieben, agieren aber aus dem Untergrund heraus. Mehr als eine Million Besucher soll Charter97.org mittlerweile im Monat haben. Die Pra&#776;sidentin der unabha&#776;ngigen Weißrussischen Journalisten- Vereinigung, Zhanna Litvina, lobt Natalia Radina fu&#776;r ihren Mut und ihre Professionalita&#776;t. Charter97 ist eine hochgescha&#776;tzte Informationsquelle, die sich nicht hat zum Schweigen bringen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der journalist mo&#776;chte die litauische Exil-Redaktion von Charter97 besuchen. Kommen Sie vorbei, sagt man. Einige Zeit spa&#776;ter heißt es, die Redaktion habe gar keine eigenen Ra&#776;ume. Zwei Stunden vor dem verabredeten Interviewtermin sagt Radina ganz ab: Vielleicht klappe es spa&#776;ter, vielleicht morgen, aber nur kurz. Es ist der Abend vor dem OSZE-Ministertreffen in Vilnius. Radina hat viel zu tun. Oder ist sie nur sehr vorsichtig? Noch heute, sagt sie, bekomme sie anonyme Anrufe und Droh-SMS. Wie sicher ist es, einen Journalisten zu treffen, den man nur von E-Mails kennt und der behauptet, aus Deutschland zu kommen? Wie vorsichtig ist jemand, der immer noch Angst hat, dass ihn weißrussische KGB-Ha&#776;scher erwischen ko&#776;nnten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Gescha&#776;fte Europas&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im August hat Litauen Weißrussland Amtshilfe geleistet und Kontodaten des weißrussischen Menschenrechtsaktivisten Ales Bialiatski weitergegeben, der daraufhin wegen Steuerhinterziehung verhaftet wurde. Stiftungen hatten Hilfszahlungen auf sein Konto u&#776;berwiesen. Der litauische Justizminister entschuldigte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend ist Natalia Radina dann doch noch mit einem Treffen einverstanden. Sie sei im Rathaus bei einer offiziellen Veranstaltung. Auch dort ist sie erst noch bescha&#776;ftigt, muss mit Politikern reden. Nach einer halben Stunde hat sie Zeit. Es ist ein bisschen wie bei einer Audienz  auch wenn Radina keine Allu&#776;ren hat. Sie hat eine Aufgabe und sich entschieden, trotz Gefa&#776;ngnis und Exil weiterzumachen. Ihre Sprache ist nu&#776;chtern. Emotionen zeigt sie nicht, doch sie wirkt nicht kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalia Radina hat in Minsk Journalismus studiert, doch schon seit ich 18 Jahre alt bin, arbeite ich fu&#776;r die unabha&#776;ngige weißrussische Presse, sagt sie. Seit rund zehn Jahren leitet sie Charter97. Es ist sehr schwierig, davon zu leben. Aber wenn man als unabha&#776;ngiger Journalist gegen das Lukaschenko-Regime ka&#776;mpfen mo&#776;chte, dann denkt man nicht an Reichtum. Fu&#776;r Nebenjobs hat sie keine Zeit. Geld bekommen sie und ihre Kollegen von europa&#776;ischen und amerikanischen Institutionen. Schwer ist es trotzdem. Die EU spricht viel u&#776;ber die Unterstu&#776;tzung der weißrussischen Opposition, aber praktisch gibt es wenig Hilfe, sagt Radina. Jude Law demonstrierte in London auch gegen ein britisches Unternehmen, das O&#776;ffentlichkeitsarbeit fu&#776;r das Engagement ausla&#776;ndischer Firmen in Weißrussland macht. Doch solange Europa Gescha&#776;fte mit Lukaschenko macht, statt ihn zu sanktionieren, ko&#776;nne die Lage nicht besser werden, sagt Radina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Auswa&#776;rtige Amt erkla&#776;rte vergangenen Februar: Die Bundesregierung verfolgt nach den massiven Verletzungen der Menschenrechte durch die belarussische Regierung einen zweigleisigen Ansatz. Einerseits hat die EU ju&#776;ngst Sanktionen gegen die politische Fu&#776;hrung in Minsk verha&#776;ngt. Andererseits soll die belarussische Zivilgesellschaft unterstu&#776;tzt werden. Bei einer Geberkonferenz in Warschau stellte die Bundesregierung 6,6 Millionen Euro zur Fo&#776;rderung der Zivilgesellschaft in Weißrussland zur Verfu&#776;gung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es droht der Staatsbankrott&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterdru&#776;ckung in Weißrussland sei eine Schande fu&#776;r Europa, sagte Außenminister Guido Westerwelle auf dem OSZE-Treffen Anfang Dezember. Hillary Clinton a&#776;ußerte: Wir werden mit unseren Partnern in der EU und anderen Demokratien weiter gegen das Lukaschenko-Regime vorgehen, Sanktionen und Reiseverbote eingeschlossen. Um Weißrussland steht es schon seit Monaten nicht mehr gut. Der Rubel hat massiv an Wert verloren, die Lebensmittelpreise haben sich vervielfacht. Dem Land droht der Staatsbankrott, es braucht Milliarden. Selbst den Internationalen Wa&#776;hrungsfonds, eine UN-Organisation, bat Lukaschenko um Hilfe. Moskauer Medien berichteten laut dpa, dass immer mehr Weißrussen nach Massenentlassungen aus den Staatsbetrieben Arbeit in Russland suchen. Alle Diktaturen haben irgendwann ihr Ende, sagt Natalia Radina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er liebte das Leben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird das politische Ende von Lukaschenko hoffentlich noch erleben. Ihr Kollege und Freund Oleg Bebenin nicht mehr. Er hatte Charter97 im Jahr 1998 gegru&#776;ndet. Der Name ist angelehnt an Charta 77, eine im Januar 1977 vero&#776;ffentlichte Petition gegen die Menschenrechtsverletzungen des kommunistischen Regimes in der damaligen Tschechoslowakei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oleg Bebenin, sagt Radina, war ein Mann, der das Leben liebte. Die Journalistin erinnert sich an ihre Geburtstage, auf denen Oleg dabei war. Er war einer der lustigsten Menschen, einer der immer im Mittelpunkt stand. Wenn einer seiner Freunde oder Kollegen Schwierigkeiten hatte, half er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war er eines Tages verschwunden. Radina atmet aus. Seine Frau rief an, bat, ihn zu finden. Oleg Bebenins Freunde suchten den ganzen Tag nach ihm. Er hatte sich fu&#776;r den Abend des 2. September 2010 mit Freunden zum Kino verabredet. Der Vater von zwei So&#776;hnen liebte Hollywood-Filme, verpasste keine Premiere. Er hatte viele Freunde eingeladen, nur er selbst, er kam nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radinas Sprache ist nicht bru&#776;chig, sie erza&#776;hlt einfach. Nur zweimal senkt sie den Kopf, verdeckt ihn mit ihrem Arm. Am Abend fuhren seine Freunde zu seiner Datscha. Radina erhielt einen Anruf. Oleg war mit einem Strick aufgeha&#776;ngt worden. Er hatte Pru&#776;gelspuren an seinem Ko&#776;rper. Oleg Bebenin wurde 36 Jahre alt. Ich war geschockt und habe viel geweint, aber verstanden, dass es kein Selbstmord war, sagt Natalia Radina. Ihr Freund und Kollege wurde wegen seiner Arbeit umgebracht. Radina bewahrt sein Andenken, indem sie Charter97 am Leben ha&#776;lt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Artikel erschien im Medienmagazin journalist 1/2012.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/287040352/&quot;&gt;&lt;i&gt;Hier geht es zur weißrussischen Übersetzung des Textes.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Über die Recherche des Artikels &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/96991777/&quot;&gt;&lt;i&gt;[mehr ...]&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-11T14:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/287040352/">
    <title>&#1042;&#1072; &#1118;&#1094;&#1105;&#1082;&#1072;&#1093;</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/287040352/</link>
    <description>&lt;b&gt;&#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1110; &#1103;&#1077; &#1110;&#1085;&#1090;&#1101;&#1088;&#1085;&#1101;&#1090;-&#1087;&#1072;&#1088;&#1090;&#1072;&#1083; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1103;&apos;97 &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100;&#1089;&#1090;&#1072;&#1103;&#1094;&#1100; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1084;&#1091; &#1087;&#1088;&#1101;&#1079;&#1110;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090;&#1091; &#1040;&#1083;&#1103;&#1082;&#1089;&#1072;&#1085;&#1076;&#1088;&#1091; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1091;. &#1050;&#1044;&#1041; &#1087;&#1072;&#1089;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1118; &#1103;&#1077; &#1079;&#1072; &#1075;&#1101;&#1090;&#1072; &#1118; &#1090;&#1091;&#1088;&#1084;&#1091;, &#1103;&#1077; &#1089;&#1103;&#1073;&#1072;&#1088; &#1110; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1090;&#1072;&#1088; &#1073;&#1099;&#1118; &#1079;&#1072;&#1073;&#1110;&#1090;&#1099;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1074;&#1099;&#1084;&#1091;&#1096;&#1072;&#1085;&#1072; &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1096;&#1091;&#1082;&#1072;&#1094;&#1100; &#1087;&#1088;&#1099;&#1090;&#1091;&#1083;&#1072;&#1082; &#1118; &#1051;&#1110;&#1090;&#1074;&#1077; &#1110; &#1072;&#1076;&#1090;&#1091;&#1083;&#1100; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1103;&#1075;&#1074;&#1072;&#1094;&#1100; &#1089;&#1074;&#1072;&#1102; &#1076;&#1079;&#1077;&#1081;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1100;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1040;&#1118;&#1090;&#1072;&#1088;: &#1071;&#1085; &#1047;&#1091;&#1092;&#1077;&#1088;&lt;br /&gt;
&#1055;&#1077;&#1088;&#1072;&#1082;&#1083;&#1072;&#1076;: &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1052;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1085;&#1086;&#1074;&#1110;&#1095;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Natalia Radina in Vilnius. Alle Rechte: Jan Söfer&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;Natalia Radina in Vilnius. Alle Rechte: Jan Söfer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/radina.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;&#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1118; &#1042;&#1110;&#1083;&#1100;&#1085;&#1077;. &#1060;&#1086;&#1090;&#1072;: &#1071;&#1085; &#1047;&#1091;&#1092;&#1077;&#1088;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1041;&#1072;&#1081;&#1094;&#1099; &#1089;&#1087;&#1077;&#1094;&#1085;&#1072;&#1079;&#1072; &#1118; &#1084;&#1072;&#1089;&#1082;&#1072;&#1093; &#1096;&#1090;&#1091;&#1088;&#1084;&#1091;&#1102;&#1094;&#1100; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1094;&#1099;&#1102; &#1118; 4.40. &#1055;&#1072;&#1085;&#1103;&#1076;&#1079;&#1077;&#1083;&#1072;&#1082;, 20 &#1089;&#1100;&#1085;&#1077;&#1078;&#1085;&#1103; 2010 &#1075;&#1086;&#1076;&#1072;. &#1053;&#1077;&#1082;&#1072;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1075;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085; &#1090;&#1072;&#1084;&#1091; &#1089;&#1082;&#1086;&#1085;&#1095;&#1099;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1087;&#1088;&#1101;&#1079;&#1110;&#1076;&#1101;&#1085;&#1094;&#1082;&#1110;&#1103; &#1074;&#1099;&#1073;&#1072;&#1088;&#1099; &#1118; &#1041;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1110;. &#1071;&#1096;&#1095;&#1101; &#1118;&#1074;&#1077;&#1095;&#1072;&#1088;&#1099; &#1085;&#1072; &#1074;&#1091;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1089;&#1090;&#1072;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099; &#1074;&#1099;&#1081;&#1096;&#1083;&#1110; 10.000 &#1095;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;&#1082; &#1091; &#1079;&#1085;&#1072;&#1082; &#1087;&#1088;&#1072;&#1090;&#1101;&#1089;&#1090;&#1091; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1040;&#1083;&#1103;&#1082;&#1089;&#1072;&#1085;&#1076;&#1088;&#1072; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1110;, &#1103;&#1082;&#1110; &#1093;&#1086;&#1095;&#1072; &#1118;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1072;&#1094;&#1094;&#1072; &#1074;&#1072; &#1118;&#1083;&#1072;&#1076;&#1079;&#1077;. &#1042;&#1110;&#1076;&#1101;&#1072; &#1118; &#1030;&#1085;&#1090;&#1101;&#1088;&#1085;&#1101;&#1094;&#1077; &#1087;&#1072;&#1082;&#1072;&#1079;&#1074;&#1072;&#1077; &#1072;&#1088;&#1084;&#1110;&#1102; &#1084;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099;&#1103;&#1085;&#1090;&#1072;&#1118; &#1085;&#1072; &#1087;&#1083;&#1086;&#1096;&#1095;&#1099;, &#1090;&#1088;&#1086;&#1093;&#1110; &#1087;&#1072;&#1076;&#1086;&#1073;&#1085;&#1072;&#1081; &#1085;&#1072; &#1040;&#1083;&#1103;&#1082;&#1089;&#1072;&#1085;&#1076;&#1101;&#1088;&#1087;&#1083;&#1072;&#1094; &#1091; &#1041;&#1077;&#1088;&#1083;&#1110;&#1085;&#1077;. &#1052;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099;&#1103;&#1085;&#1090;&#1099; &#1073;&#1072;&#1088;&#1072;&#1073;&#1072;&#1085;&#1103;&#1094;&#1100; &#1076;&#1091;&#1073;&#1110;&#1085;&#1082;&#1072;&#1084;&#1110; &#1087;&#1072; &#1089;&#1074;&#1072;&#1110;&#1093; &#1096;&#1095;&#1099;&#1090;&#1072;&#1093; &#1079; &#1087;&#1083;&#1077;&#1082;&#1089;&#1110;&#1075;&#1083;&#1072;&#1089;&#1091; &#1110; &#1096;&#1095;&#1099;&#1083;&#1100;&#1085;&#1099;&#1084;&#1110; &#1088;&#1072;&#1076;&#1072;&#1084;&#1110; &#1072;&#1076;&#1094;&#1110;&#1089;&#1082;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1075;&#1088;&#1072;&#1084;&#1072;&#1076;&#1079;&#1103;&#1085; &#1091; &#1079;&#1110;&#1084;&#1086;&#1074;&#1072;&#1081; &#1074;&#1086;&#1087;&#1088;&#1072;&#1090;&#1094;&#1099;, &#1103;&#1082;&#1110;&#1103; &#1089;&#1087;&#1088;&#1072;&#1073;&#1091;&#1102;&#1094;&#1100; &#1091;&#1093;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1094;&#1072; &#1118; &#1073;&#1086;&#1082;, &#1072;&#1083;&#1077; &#1072;&#1076;&#1099;&#1093;&#1086;&#1076;&#1079;&#1103;&#1094;&#1100; &#1085;&#1077; &#1076;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1090;&#1082;&#1086;&#1074;&#1072; &#1093;&#1091;&#1090;&#1082;&#1072;. &#1058;&#1072;&#1076;&#1099; &#1118;&#1079;&#1085;&#1110;&#1082;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1084;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099;&#1103;&#1085;&#1090;&#1099;. &#1044;&#1079;&#1103;&#1118;&#1095;&#1099;&#1085;&#1072; &#1118; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1081; &#1082;&#1091;&#1088;&#1090;&#1094;&#1099; &#1082;&#1088;&#1099;&#1095;&#1099;&#1094;&#1100;, &#1072;&#1087;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1118; &#1089;&#1085;&#1077;&#1075;, &#1103;&#1077; &#1073;&#1102;&#1094;&#1100; &#1076;&#1091;&#1073;&#1110;&#1085;&#1082;&#1072;&#1084;&#1110; &#1087;&#1072; &#1089;&#1100;&#1087;&#1110;&#1085;&#1077; &#1110; &#1075;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;. &#1053;&#1072; &#1079;&#1072;&#1076;&#1085;&#1110;&#1084; &#1087;&#1083;&#1072;&#1085;&#1077; &#1079;&#1110;&#1093;&#1072;&#1094;&#1110;&#1094;&#1100; &#1074;&#1103;&#1083;&#1110;&#1082;&#1072;&#1103; &#1089;&#1074;&#1103;&#1090;&#1086;&#1095;&#1085;&#1072;&#1103; &#1077;&#1083;&#1082;&#1072;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;, &#1075;&#1072;&#1083;&#1086;&#1118;&#1085;&#1099; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1090;&#1072;&#1088; &#8203;&#8203;Charter97.org, &#1072;&#1089;&#1085;&#1086;&#1118;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1081;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1057;&#1052;&#1030; &#1118; &#1082;&#1088;&#1072;&#1110;&#1085;&#1077;, &#1091; &#1075;&#1101;&#1090;&#1091;&#1102; &#1085;&#1086;&#1095; &#1090;&#1072;&#1082;&#1089;&#1072;&#1084;&#1072; &#1085;&#1072; &#1074;&#1091;&#1083;&#1110;&#1094;&#1072;&#1093; &#1075;&#1086;&#1088;&#1072;&#1076;&#1072;. &#1071;&#1085;&#1072; &#1085;&#1072; &#1089;&#1074;&#1072;&#1077; &#1074;&#1086;&#1095;&#1099; &#1073;&#1072;&#1095;&#1099;&#1094;&#1100; &#1075;&#1074;&#1072;&#1083;&#1090;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1085;&#1077; &#1074;&#1072;&#1082;&#1086;&#1083;. &#1059; &#1090;&#1086;&#1081; &#1076;&#1079;&#1077;&#1085;&#1100; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1072;&#1088;&#1099;&#1096;&#1090;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1099;&#1103; &#1082;&#1072;&#1083;&#1103; 1000 &#1095;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;&#1082;, &#1091; &#1090;&#1099;&#1084; &#1083;&#1110;&#1082;&#1091; &#1082;&#1072;&#1085;&#1076;&#1099;&#1076;&#1072;&#1090; &#1091; &#1087;&#1088;&#1101;&#1079;&#1110;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090;&#1099; &#1072;&#1076; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1110; &#1040;&#1085;&#1076;&#1088;&#1101;&#1081; &#1057;&#1072;&#1085;&#1085;&#1110;&#1082;&#1072;&#1118;. &#1059; 1:43 &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1088;&#1072;&#1079;&#1072;&#1084; &#1079; &#1096;&#1072;&#1089;&#1094;&#1102; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075;&#1072;&#1084;&#1110; &#1079;&#1085;&#1086;&#1118; &#1091; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110;, &#1083;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1094;&#1100; &#1086;&#1085;&#1083;&#1072;&#1081;&#1085;-&#1074;&#1110;&#1076;&#1101;&#1072;. &#1053;&#1072;&#1090;&#1086;&#1118;&#1087; &#1079;&#1085;&#1086;&#1118; &#1110; &#1079;&#1085;&#1086;&#1118; &#1089;&#1082;&#1072;&#1085;&#1076;&#1091;&#1077;, &#1079;&#1074;&#1103;&#1088;&#1090;&#1072;&#1102;&#1095;&#1099;&#1089;&#1103; &#1076;&#1072; &#1084;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099;&#1103;&#1085;&#1090;&#1072;&#1118;: &quot; &#1052;&#1099; &#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1099; &#1085;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&quot;. &#1053;&#1103;&#1084;&#1077;&#1094;&#1082;&#1072;&#1084;&#1091; &#1074;&#1091;&#1093;&#1091; &#1075;&#1101;&#1090;&#1099; &#1083;&#1086;&#1079;&#1091;&#1085;&#1075; &#1085;&#1072;&#1075;&#1072;&#1076;&#1074;&#1072;&#1077; &#1087;&#1088;&#1072;&#1090;&#1101;&#1089;&#1090;&#1099; &#1118; 1989: &quot;&#1052;&#1099; - &#1085;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1059; 1:52 &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1079; &#1110;&#1085;&#1090;&#1101;&#1088;&#1085;&#1101;&#1090; &#1088;&#1086;&#1073;&#1110;&#1094;&#1100; &#1085;&#1072; &#1072;&#1085;&#1075;&#1077;&#1083;&#1100;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1084;&#1086;&#1074;&#1077; &#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1072;&#1084;&#1083;&#1077;&#1085;&#1100;&#1085;&#1077; &#1072;&#1073; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1072;&#1093;, &#1103;&#1082;&#1110;&#1103; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1079;&#1073;&#1110;&#1090;&#1099;&#1103;, &#1091; &#1090;&#1099;&#1084; &#1083;&#1110;&#1082;&#1091; &#1088;&#1101;&#1087;&#1072;&#1088;&#1094;&#1105;&#1088; &#1053;&#1100;&#1102;-&#1025;&#1088;&#1082;-&#1058;&#1072;&#1081;&#1084;&#1089;, &#1044;&#1078;&#1086;&#1085; &#1061;&#1110;&#1083; (John Hill). &#1040;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075;&#1072; &#1089;&#1082;&#1072;&#1079;&#1072;&#1118; &#1085;&#1072;&#1089;&#1090;&#1091;&#1087;&#1085;&#1072;&#1077;: &quot;&#1050;&#1072;&#1083;&#1110; &#1073; &#1085;&#1110;&#1093;&#1090;&#1086; &#1085;&#1077; &#1072;&#1076;&#1094;&#1103;&#1075;&#1085;&#1091;&#1118; &#1084;&#1103;&#1085;&#1077; &#1072;&#1076; &#1073;&#1086;&#1090;&#1072;&#1118; &#1089;&#1110;&#1083; &#1073;&#1103;&#1089;&#1087;&#1077;&#1082;&#1110;, &#1103;&#1085;&#1099; &#1073; &#1084;&#1103;&#1085;&#1077; &#1079;&#1072;&#1073;&#1110;&#1083;&#1110;&quot;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081; &#1090;&#1072;&#1082;&#1089;&#1072;&#1084;&#1072; &#1076;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1083;&#1086;&#1089;&#1103;. &#1059; 4:33, &#1079;&#1072; &#1089;&#1077;&#1084; &#1093;&#1074;&#1110;&#1083;&#1110;&#1085; &#1076;&#1072; &#1096;&#1090;&#1091;&#1088;&#1084;&#1091; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110;, &#1079;&#1103;&#1118;&#1083;&#1103;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1072;&#1084;&#1083;&#1077;&#1085;&#1100;&#1085;&#1077; &#1118; &#1030;&#1085;&#1090;&#1101;&#1088;&#1085;&#1101;&#1094;&#1077; &#1072;&#1073; &#1103;&#1077; &#1118;&#1083;&#1072;&#1089;&#1085;&#1099;&#1093; &#1089;&#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1072;&#1093;. &#1052;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099;&#1103;&#1085;&#1090;&#1099; &#1110; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1086;&#1118;&#1085;&#1110;&#1082;&#1110; &#1050;&#1044;&#1041; &#1091;&#1078;&#1086; &#1087;&#1072;&#1089;&#1087;&#1077;&#1083;&#1110; &#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1077;&#1089;&#1100;&#1094;&#1110; &#1087;&#1077;&#1088;&#1072;&#1090;&#1088;&#1091;&#1089; &#1091; &#1103;&#1077; &#1087;&#1088;&#1099;&#1074;&#1072;&#1090;&#1085;&#1072;&#1081; &#1082;&#1074;&#1072;&#1090;&#1101;&#1088;&#1099; &#1110; &#1076;&#1072;&#1087;&#1099;&#1090;&#1072;&#1083;&#1110; &#1103;&#1077; &#1084;&#1072;&#1094;&#1110;. &#1040; &#1087;&#1086;&#1090;&#1099;&#1084; &#1087;&#1072;&#1076;&#1076;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1089;&#1090;&#1072;&#1083;&#1105;&#1074;&#1099;&#1103; &#1076;&#1079;&#1100;&#1074;&#1077;&#1088;&#1099; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110;. &#1059; &#1072;&#1087;&#1086;&#1096;&#1085;&#1110;&#1084; &#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1072;&#1084;&#1083;&#1077;&#1085;&#1085;&#1110;, &#1072;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1072;&#1085;&#1085;&#1099;&#1084; &#1072;&#1076; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081;, &#1075;&#1072;&#1074;&#1086;&#1088;&#1099;&#1094;&#1094;&#1072;: &quot;&#1052;&#1099; &#1118;&#1089;&#1077; &#1118; &#1050;&#1044;&#1041;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32-&#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1074;&#1072;&#1103; &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1118; &#1094;&#1103;&#1087;&#1077;&#1088;&#1072;&#1096;&#1085;&#1110; &#1095;&#1072;&#1089; &#1079;&apos;&#1103;&#1118;&#1083;&#1103;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072;, &#1073;&#1072;&#1076;&#1072;&#1081;, &#1089;&#1072;&#1084;&#1072;&#1081; &#1074;&#1103;&#1076;&#1086;&#1084;&#1072;&#1081; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1082;&#1072;&#1081;. &#1053;&#1072; &#1085;&#1072;&#1088;&#1072;&#1076;&#1079;&#1077; &#1084;&#1110;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1088;&#1072;&#1118; &#1040;&#1088;&#1075;&#1072;&#1085;&#1110;&#1079;&#1072;&#1094;&#1099;&#1110; &#1087;&#1072; &#1073;&#1103;&#1089;&#1087;&#1077;&#1094;&#1099; &#1110; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1086;&#1118;&#1085;&#1110;&#1094;&#1090;&#1074;&#1091; &#1118; &#1045;&#1118;&#1088;&#1086;&#1087;&#1077; (&#1040;&#1041;&#1057;&#1045;) &#1091; &#1087;&#1072;&#1095;&#1072;&#1090;&#1082;&#1091; &#1089;&#1100;&#1085;&#1077;&#1078;&#1085;&#1103; &#1103;&#1085;&#1072; &#1089;&#1091;&#1089;&#1090;&#1088;&#1101;&#1083;&#1072;&#1089;&#1103; &#1079; &#1076;&#1079;&#1103;&#1088;&#1078;&#1089;&#1072;&#1082;&#1088;&#1072;&#1090;&#1072;&#1088;&#1086;&#1084; &#1047;&#1064;&#1040; &#1061;&#1110;&#1083;&#1072;&#1088;&#1099; &#1050;&#1083;&#1110;&#1085;&#1090;&#1072;&#1085;. &#1053;&#1077;&#1079;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;&#1075;&#1072; &#1076;&#1072; &#1075;&#1101;&#1090;&#1072;&#1075;&#1072; &#1075;&#1072;&#1083;&#1086;&#1118;&#1085;&#1072;&#1084;&#1091; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1090;&#1072;&#1088;&#1091; &#8203;&#8203;&#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1110;&apos;97 &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1118;&#1088;&#1091;&#1095;&#1072;&#1085;&#1072;&#1103; &#1118; &#1053;&#1100;&#1102;-&#1025;&#1088;&#1082;&#1091; &#1072;&#1118;&#1090;&#1072;&#1088;&#1099;&#1090;&#1101;&#1090;&#1085;&#1072;&#1103; &#1084;&#1110;&#1078;&#1085;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&#1085;&#1072;&#1103; &#1118;&#1079;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&#1072; «&#1047;&#1072; &#1089;&#1074;&#1072;&#1073;&#1086;&#1076;&#1091; &#1087;&#1088;&#1101;&#1089;&#1099; 2011» &#1072;&#1076; &#1050;&#1072;&#1084;&#1110;&#1090;&#1101;&#1090;&#1072; &#1087;&#1072; &#1072;&#1073;&#1072;&#1088;&#1086;&#1085;&#1077; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1072;&#1118; - &#1085;&#1103;&#1118;&#1088;&#1072;&#1076;&#1072;&#1074;&#1072;&#1081; &#1072;&#1088;&#1075;&#1072;&#1085;&#1110;&#1079;&#1072;&#1094;&#1099;&#1110;, &#1089;&#1090;&#1074;&#1086;&#1088;&#1072;&#1085;&#1072;&#1081; &#1091; 1981 &#1075;&#1086;&#1076;&#1079;&#1077; &#1079;&#1072;&#1084;&#1077;&#1078;&#1085;&#1099;&#1084;&#1110; &#1082;&#1072;&#1088;&#1101;&#1089;&#1087;&#1072;&#1085;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090;&#1072;&#1084;&#1110;, &#1076;&#1072; &#1089;&#1090;&#1072;&#1088;&#1096;&#1099;&#1085;&#1100; &#1103;&#1082;&#1086;&#1081; &#1085;&#1072;&#1083;&#1077;&#1078;&#1099;&#1094;&#1100; &#1073;&#1099;&#1083;&#1072;&#1103; &#1075;&#1072;&#1083;&#1086;&#1118;&#1085;&#1099; &#1084;&#1110;&#1078;&#1085;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&#1085;&#1099; &#1082;&#1072;&#1088;&#1101;&#1089;&#1087;&#1072;&#1085;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090; CNN &#1050;&#1088;&#1099;&#1089;&#1094;&#1110;&#1103;&#1085; &#1040;&#1084;&#1072;&#1085;&#1087;&#1091;&#1088; (Christiane Amanpour). &#1059; &#1089;&#1072;&#1082;&#1072;&#1074;&#1110;&#1082;&#1091; &#1084;&#1110;&#1085;&#1091;&#1083;&#1072;&#1075;&#1072; &#1075;&#1086;&#1076;&#1072; &#1072;&#1082;&#1094;&#1105;&#1088; &#1044;&#1078;&#1091;&#1076; &#1051;&#1086;&#1118; (Jude Law ) &#1087;&#1088;&#1072;&#1076;&#1101;&#1084;&#1072;&#1085;&#1089;&#1090;&#1088;&#1072;&#1074;&#1072;&#1118; &#1091; &#1051;&#1086;&#1085;&#1076;&#1072;&#1085;&#1077; &#1087;&#1083;&#1072;&#1082;&#1072;&#1090; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1076;&#1099;&#1082;&#1090;&#1072;&#1090;&#1091;&#1088;&#1099; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1110;. &#1053;&#1072; &#1087;&#1083;&#1072;&#1082;&#1072;&#1094;&#1077; &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1079;&#1084;&#1077;&#1096;&#1095;&#1072;&#1085;&#1072; &#1074;&#1099;&#1103;&#1074;&#1072; &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1110; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081;. &#1040;&#1083;&#1077; &#1072;&#1076; &#1090;&#1072;&#1082;&#1086;&#1081; &#1074;&#1103;&#1076;&#1086;&#1084;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110; &#1103;&#1085;&#1072;, &#1073;&#1077;&#1079;&#1091;&#1084;&#1086;&#1118;&#1085;&#1072;, &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1073;&#1099; &#1088;&#1072;&#1076;&#1072; &#1072;&#1076;&#1084;&#1086;&#1074;&#1110;&#1094;&#1094;&#1072;, &#1090;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1073; &#1087;&#1072;&#1079;&#1073;&#1072;&#1074;&#1110;&#1094;&#1094;&#1072; &#1090;&#1072;&#1075;&#1086;, &#1087;&#1088;&#1072;&#1079; &#1096;&#1090;&#1086; &#1105;&#1081; &#1076;&#1072;&#1074;&#1103;&#1083;&#1086;&#1089;&#1103; &#1087;&#1088;&#1072;&#1081;&#1089;&#1100;&#1094;&#1110;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&#1052;&#1099; &#1089;&#1072;&#1088;&#1086;&#1084;&#1077;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1074;&#1099;&#1082;&#1072;&#1088;&#1099;&#1089;&#1090;&#1086;&#1118;&#1074;&#1072;&#1094;&#1100; &#1074;&#1103;&#1076;&#1088;&#1086;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1055;&#1072;&#1089;&#1083;&#1103; &#1090;&#1072;&#1075;&#1086;, &#1103;&#1082; &#1089;&#1087;&#1077;&#1094;&#1099;&#1103;&#1083;&#1100;&#1085;&#1099; &#1085;&#1072;&#1088;&#1072;&#1076; &#1072;&#1088;&#1099;&#1096;&#1090;&#1072;&#1074;&#1072;&#1118; &#1103;&#1077; &#1118; &#1089;&#1100;&#1085;&#1077;&#1078;&#1085;&#1110; &#1084;&#1110;&#1085;&#1091;&#1083;&#1072;&#1075;&#1072; &#1075;&#1086;&#1076;&#1072;, &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1090;&#1088;&#1072;&#1087;&#1110;&#1083;&#1072; &#1118; &#1057;&#1030;&#1047;&#1040; &#1050;&#1044;&#1041;. &#1040;&#1076;&#1085;&#1072; &#1079; &#1076;&#1079;&#1100;&#1074;&#1091;&#1093; &#1110;&#1085;&#1096;&#1099;&#1093; &#1079;&#1085;&#1103;&#1074;&#1086;&#1083;&#1077;&#1085;&#1099;&#1093; &#1091; &#1110;&#1093; &#1082;&#1072;&#1084;&#1077;&#1088;&#1099;  &#1075;&#1101;&#1090;&#1072; &#1030;&#1088;&#1099;&#1085;&#1072; &#1061;&#1072;&#1083;&#1110;&#1087;, &#1073;&#1099;&#1083;&#1099; &#1088;&#1101;&#1087;&#1072;&#1088;&#1094;&#1105;&#1088; &#1088;&#1072;&#1089;&#1077;&#1081;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1053;&#1086;&#1074;&#1072;&#1081; &#1075;&#1072;&#1079;&#1077;&#1090;&#1099; &#1110; &#1078;&#1086;&#1085;&#1082;&#1072; &#1082;&#1072;&#1085;&#1076;&#1099;&#1076;&#1072;&#1090;&#1072; &#1118; &#1087;&#1088;&#1101;&#1079;&#1110;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090;&#1099; &#1072;&#1076; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1110; &#1040;&#1085;&#1076;&#1088;&#1101;&#1103; &#1057;&#1072;&#1085;&#1085;&#1110;&#1082;&#1072;&#1074;&#1072;, &#1103;&#1082;&#1110; &#1079;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1079;&#1072; &#1082;&#1088;&#1072;&#1090;&#1072;&#1084;&#1110;. &#1025;&#1085; &#1072;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1072;&#1118; &#1087;&#1103;&#1094;&#1100; &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&#1071; &#1079;&#1072;&#1118;&#1074;&#1072;&#1078;&#1099;&#1083;&#1072;, &#1096;&#1090;&#1086; &#1073;&#1086;&#1083;&#1100;&#1096;&#1072;&#1089;&#1094;&#1100; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1081;&#1085;&#1099;&#1093; &#1082;&#1072;&#1085;&#1076;&#1099;&#1076;&#1072;&#1090;&#1072;&#1118; &#1091; &#1087;&#1088;&#1101;&#1079;&#1110;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090;&#1099; &#1110; &#1110;&#1093;&#1085;&#1110;&#1103; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1086;&#1118;&#1085;&#1110;&#1082;&#1110; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1118; &#1089;&#1091;&#1089;&#1077;&#1076;&#1085;&#1110;&#1093; &#1082;&#1072;&#1084;&#1077;&#1088;&#1072;&#1093;&quot;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;. &quot;&#1071; &#1095;&#1091;&#1083;&#1072;, &#1103;&#1082; &#1087;&#1072;&#1083;&#1110;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1099;&#1103; &#1079;&#1085;&#1103;&#1074;&#1086;&#1083;&#1077;&#1085;&#1099;&#1103; &#1084;&#1099;&#1078;&#1095;&#1099;&#1085;&#1099; &#1087;&#1072;&#1076;&#1074;&#1103;&#1088;&#1075;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1082;&#1072;&#1090;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1085;&#1103;&#1084;&quot;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1091; &#1072;&#1073;&#1074;&#1110;&#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1095;&#1074;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1091; &#1072;&#1088;&#1075;&#1072;&#1085;&#1110;&#1079;&#1072;&#1094;&#1099;&#1110; &#1076;&#1101;&#1084;&#1072;&#1085;&#1089;&#1090;&#1088;&#1072;&#1094;&#1099;&#1081; &#1110; &#1087;&#1072;&#1076;&#1073;&#1091;&#1093;&#1090;&#1086;&#1088;&#1074;&#1072;&#1085;&#1085;&#1110; &#1076;&#1072; &#1110;&#1093; &#1084;&#1072;&#1089;&#1072;&#1118;. &#1025;&#1081; &#1087;&#1072;&#1075;&#1088;&#1072;&#1078;&#1072;&#1077; &#1076;&#1072; 15 &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118; &#1091; &#1090;&#1091;&#1088;&#1084;&#1077;, &#1087;&#1072; &#1084;&#1077;&#1085;&#1096;&#1072;&#1081; &#1084;&#1077;&#1088;&#1099; &#1087;&#1103;&#1094;&#1100;. &quot;&#1071;&#1085;&#1099; &#1082;&#1072;&#1079;&#1072;&#1083;&#1110; &#1084;&#1085;&#1077;, &#1096;&#1090;&#1086; &#1079; &#1090;&#1091;&#1088;&#1084;&#1099; &#1103; &#1074;&#1099;&#1081;&#1076;&#1091; &#8203;&#8203;&#1093;&#1074;&#1086;&#1088;&#1072;&#1081; &#1110; &#1118;&#1078;&#1086; &#1085;&#1077; &#1079;&#1084;&#1072;&#1075;&#1091; &#1084;&#1077;&#1094;&#1100; &#1076;&#1079;&#1103;&#1094;&#1077;&#1081;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1059; &#1082;&#1072;&#1084;&#1077;&#1088;&#1099; &#1090;&#1088;&#1086;&#1093; &#1078;&#1072;&#1085;&#1095;&#1099;&#1085; &#1089;&#1090;&#1072;&#1103;&#1094;&#1100; &#1090;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1076;&#1074;&#1072; &#1083;&#1086;&#1078;&#1082;&#1110;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1089;&#1100;&#1087;&#1110;&#1094;&#1100; &#1085;&#1072; &#1073;&#1077;&#1090;&#1086;&#1085;&#1077;. &#1025;&#1089;&#1094;&#1100; &#1082;&#1088;&#1072;&#1085; &#1079; &#1093;&#1072;&#1083;&#1086;&#1076;&#1085;&#1072;&#1081; &#1074;&#1072;&#1076;&#1086;&#1081; &#1110; &#1074;&#1103;&#1076;&#1088;&#1086;, &#1073;&#1086;&#1083;&#1100;&#1096; &#1085;&#1110;&#1095;&#1086;&#1075;&#1072;. &quot;&#1052;&#1099; &#1089;&#1072;&#1088;&#1086;&#1084;&#1077;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1074;&#1099;&#1082;&#1072;&#1088;&#1099;&#1089;&#1090;&#1086;&#1118;&#1074;&#1072;&#1094;&#1100; &#1074;&#1103;&#1076;&#1088;&#1086;. &#1040;&#1093;&#1086;&#1118;&#1085;&#1110;&#1082;&#1110; &#1089;&#1072;&#1095;&#1099;&#1083;&#1110; &#1079;&#1072; &#1085;&#1072;&#1084;&#1110; &#1087;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1103;&#1085;&#1085;&#1072;. &#1059; &#1079;&#1085;&#1072;&#1082; &#1087;&#1088;&#1072;&#1090;&#1101;&#1089;&#1090;&#1091; &#1084;&#1099; &#1085;&#1110;&#1095;&#1086;&#1075;&#1072; &#1085;&#1077; &#1087;&#1110;&#1083;&#1110;. &#1058;&#1072;&#1076;&#1099; &#1103;&#1085;&#1099; &#1087;&#1072;&#1095;&#1072;&#1083;&#1110; &#1074;&#1099;&#1074;&#1086;&#1076;&#1079;&#1110;&#1094;&#1100; &#1085;&#1072;&#1089; &#1082;&#1086;&#1078;&#1085;&#1099;&#1103; &#1095;&#1072;&#1090;&#1099;&#1088;&#1099; &#1075;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1099; &#1118; &#1082;&#1083;&#1072;&#1079;&#1101;&#1090;&quot;.  &#1055;&#1088;&#1072;&#1079; &#1096;&#1101;&#1089;&#1100;&#1094;&#1100; &#1090;&#1099;&#1076;&#1085;&#1103;&#1118; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1091; &#1085;&#1077;&#1095;&#1072;&#1082;&#1072;&#1085;&#1072; &#1072;&#1076;&#1087;&#1091;&#1089;&#1094;&#1110;&#1083;&#1110;. &#1059; &#1072;&#1076;&#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110; &#1079; &#1091;&#1084;&#1086;&#1074;&#1072;&#1084;&#1110;. &#1071;&#1085;&#1072; &#1087;&#1072;&#1074;&#1110;&#1085;&#1085;&#1072; &#1087;&#1072;&#1082;&#1110;&#1085;&#1091;&#1094;&#1100; &#1052;&#1077;&#1085;&#1089;&#1082;, &#1091;&#1078;&#1086; &#1085;&#1103; &#1084;&#1086;&#1078;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1072;&#1074;&#1072;&#1094;&#1100; &#1110; &#1087;&#1072;&#1074;&#1110;&#1085;&#1085;&#1072; &#1078;&#1099;&#1094;&#1100; &#1091; &#1073;&#1072;&#1094;&#1100;&#1082;&#1086;&#1118;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1093;&#1072;&#1094;&#1077; &#1118; &#1050;&#1086;&#1073;&#1088;&#1099;&#1085;&#1077;, &#1085;&#1077;&#1076;&#1072;&#1083;&#1105;&#1082;&#1072; &#1072;&#1076; &#1087;&#1086;&#1083;&#1100;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1084;&#1103;&#1078;&#1099;. &#1044;&#1074;&#1086;&#1081;&#1095;&#1099; &#1118; &#1076;&#1079;&#1077;&#1085;&#1100; &#1103;&#1085;&#1072; &#1084;&#1091;&#1089;&#1110;&#1094;&#1100; &#1079;&#1103;&#1118;&#1083;&#1103;&#1094;&#1094;&#1072; &#1118; &#1084;&#1110;&#1083;&#1110;&#1094;&#1099;&#1102;. &#1059; &#1103;&#1077; &#1079;&#1072;&#1073;&#1110;&#1088;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1087;&#1072;&#1096;&#1087;&#1072;&#1088;&#1090;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1041;&#1072;&#1094;&#1100;&#1082;&#1110; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081; &#1085;&#1077; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1103;&#1085;&#1077;&#1088;&#1072;&#1084;&#1110;. &#1071;&#1077; &#1073;&#1072;&#1094;&#1100;&#1082;&#1072; &#1073;&#1099;&#1118; &#1091; &#1042;&#1055;&#1057; &#1110; &quot;&#1079;&#1084;&#1072;&#1075;&#1072;&#1088;&#1086;&#1084; &#1085;&#1072; &#1082;&#1091;&#1093;&#1085;&#1110;&quot;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;. &quot;&#1040;&#1083;&#1077; &#1110; &#1118; &#1103;&#1075;&#1086; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1089;&#1074;&#1072;&#1077; &#1118;&#1083;&#1072;&#1089;&#1085;&#1099;&#1103; &#1087;&#1088;&#1099;&#1085;&#1094;&#1099;&#1087;&#1099;. &#1025;&#1085; &#1085;&#1110;&#1082;&#1086;&#1083;&#1110; &#1085;&#1077; &#1118;&#1089;&#1090;&#1091;&#1087;&#1072;&#1118; &#1091; &#1082;&#1072;&#1084;&#1091;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1091;&#1102; &#1087;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1102; &#1110;, &#1085;&#1103;&#1075;&#1083;&#1077;&#1076;&#1079;&#1103;&#1095;&#1099; &#1085;&#1072; &#1118;&#1089;&#1077; &#1079;&#1072;&#1073;&#1072;&#1088;&#1086;&#1085;&#1099;, &#1093;&#1088;&#1099;&#1089;&#1100;&#1094;&#1110;&#1118; &#1089;&#1074;&#1072;&#1110;&#1093; &#1076;&#1079;&#1103;&#1094;&#1077;&#1081;. &#1041;&#1086;&#1083;&#1100;&#1096;&#1072;&#1089;&#1100;&#1094;&#1100; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1072;&#1118; &#1079;&#1103;&#1118;&#1083;&#1103;&#1102;&#1094;&#1094;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1072;&#1089;&#1083;&#1072;&#1118;&#1085;&#1099;&#1084;&#1110;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31 &#1089;&#1072;&#1082;&#1072;&#1074;&#1110;&#1082;&#1072; 2011 &#1075;&#1086;&#1076;&#1072; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1073;&#1103;&#1078;&#1099;&#1094;&#1100;. &#1059; &#1052;&#1072;&#1089;&#1082;&#1074;&#1091;. &#1058;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1079; &#1079;&#1091;&#1073;&#1085;&#1086;&#1081; &#1096;&#1095;&#1086;&#1090;&#1082;&#1072;&#1081; &#1110; &#1085;&#1086;&#1118;&#1090;&#1073;&#1091;&#1082;&#1072;&#1084;, &#1082;&#1072;&#1073; &#1085;&#1077; &#1087;&#1088;&#1099;&#1094;&#1103;&#1075;&#1074;&#1072;&#1094;&#1100; &#1091;&#1074;&#1072;&#1075;&#1110;. &#1053;&#1072; &#1084;&#1103;&#1078;&#1099; &#1079; &#1056;&#1072;&#1089;&#1077;&#1103;&#1081; &#1085;&#1103;&#1084;&#1072; &#1082;&#1072;&#1085;&#1090;&#1088;&#1086;&#1083;&#1102;. &#1063;&#1072;&#1090;&#1099;&#1088;&#1099; &#1084;&#1077;&#1089;&#1103;&#1094;&#1099; &#1103;&#1085;&#1072; &#1093;&#1072;&#1074;&#1072;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1118; &#1089;&#1103;&#1073;&#1088;&#1086;&#1118;, &#1087;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1103;&#1085;&#1085;&#1072; &#1073;&#1072;&#1110;&#1094;&#1094;&#1072; &#1073;&#1099;&#1094;&#1100; &#1089;&#1093;&#1086;&#1087;&#1083;&#1077;&#1085;&#1085;&#1072;&#1081;. &#1040;&#1088;&#1075;&#1072;&#1085;&#1110;&#1079;&#1072;&#1094;&#1099;&#1103; &#1040;&#1073;&apos;&#1103;&#1076;&#1085;&#1072;&#1085;&#1099;&#1093; &#1053;&#1072;&#1094;&#1099;&#1081; &#1091; &#1088;&#1101;&#1096;&#1094;&#1077; &#1088;&#1101;&#1096;&#1090; &#1087;&#1088;&#1099;&#1079;&#1085;&#1072;&#1077; &#1103;&#1077; &#1087;&#1072;&#1083;&#1110;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1099;&#1084; &#1073;&#1077;&#1078;&#1072;&#1085;&#1094;&#1072;&#1084;. &#1071;&#1085;&#1072; &#1077;&#1076;&#1079;&#1077; &#1118; &#1043;&#1072;&#1083;&#1072;&#1085;&#1076;&#1099;&#1102;, &#1072; &#1072;&#1076;&#1090;&#1091;&#1083;&#1100; &#1091; &#1075;&#1086;&#1088;&#1072;&#1076; &#1042;&#1110;&#1083;&#1100;&#1085;&#1102; &#1118; &#1051;&#1110;&#1090;&#1074;&#1077;. &#1043;&#1101;&#1090;&#1099; &#1075;&#1086;&#1088;&#1072;&#1076; &#1103;&#1096;&#1095;&#1101; &#1118; &#1089;&#1103;&#1088;&#1101;&#1076;&#1085;&#1103;&#1074;&#1077;&#1095;&#1085;&#1099;&#1103; &#1095;&#1072;&#1089;&#1099; &#1073;&#1099;&#1118; &#1087;&#1088;&#1099;&#1090;&#1091;&#1083;&#1082;&#1072;&#1084; &#1076;&#1083;&#1103; &#1096;&#1084;&#1072;&#1090;&#1083;&#1110;&#1082;&#1110;&#1093; &#1073;&#1077;&#1078;&#1072;&#1085;&#1094;&#1072;&#1118; &#1110; &#1084;&#1077;&#1089;&#1094;&#1072;&#1084; &#1089;&#1074;&#1072;&#1073;&#1086;&#1076;&#1099; &#1074;&#1077;&#1088;&#1072;&#1074;&#1099;&#1079;&#1085;&#1072;&#1085;&#1100;&#1085;&#1103;. &#1050;&#1072;&#1083;&#1103; 1900 &#1075;&#1086;&#1076;&#1072; &#1042;&#1110;&#1083;&#1100;&#1085;&#1103; &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1072;&#1076;&#1085;&#1099;&#1084; &#1079; &#1085;&#1072;&#1081;&#1073;&#1091;&#1081;&#1085;&#1077;&#1081;&#1096;&#1099;&#1093; &#1075;&#1072;&#1073;&#1088;&#1101;&#1081;&#1089;&#1082;&#1110;&#1093; &#1075;&#1072;&#1088;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;, 40 &#1072;&#1076;&#1089;&#1086;&#1090;&#1082;&#1072;&#1118; &#1078;&#1099;&#1093;&#1072;&#1088;&#1086;&#1118; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1075;&#1072;&#1073;&#1088;&#1101;&#1103;&#1084;&#1110;. &#1053;&#1072;&#1074;&#1072;&#1090; &#1110; &#1089;&#1105;&#1085;&#1100;&#1085;&#1103; &#1075;&#1086;&#1088;&#1072;&#1076; &#1085;&#1072;&#1079;&#1099;&#1074;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1055;&#1072;&#1118;&#1085;&#1086;&#1095;&#1085;&#1099;&#1084; &#1045;&#1088;&#1091;&#1089;&#1072;&#1083;&#1110;&#1084;&#1072;&#1084;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&#1055;&#1088;&#1099;&#1090;&#1091;&#1083;&#1072;&#1082; &#1085;&#1072; &#1087;&#1103;&#1094;&#1100; &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1057;&#1105;&#1085;&#1100;&#1085;&#1103; &#1042;&#1110;&#1083;&#1100;&#1085;&#1103; &#1079;&apos;&#1103;&#1118;&#1083;&#1103;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1094;&#1101;&#1085;&#1090;&#1088;&#1072;&#1084; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1110;. &#1040;&#1076; &#1052;&#1077;&#1085;&#1089;&#1082;&#1091; &#1075;&#1086;&#1088;&#1072;&#1076; &#1091; &#1055;&#1088;&#1099;&#1073;&#1072;&#1083;&#1090;&#1099;&#1094;&#1099; &#1072;&#1076;&#1076;&#1079;&#1103;&#1083;&#1103;&#1102;&#1094;&#1100; &#1091;&#1089;&#1103;&#1075;&#1086; 200 &#1082;&#1110;&#1083;&#1072;&#1084;&#1077;&#1090;&#1088;&#1072;&#1118;, &#1090;&#1088;&#1099; &#1075;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1099; &#1085;&#1072; &#1094;&#1103;&#1075;&#1085;&#1110;&#1082;&#1091;. &#1052;&#1085;&#1086;&#1075;&#1110;&#1103; &#1083;&#1102;&#1076;&#1079;&#1110; &#1075;&#1072;&#1074;&#1086;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1087;&#1072;-&#1088;&#1072;&#1089;&#1077;&#1081;&#1089;&#1082;&#1091;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1072;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1072;&#1083;&#1072; &#1087;&#1088;&#1099;&#1090;&#1091;&#1083;&#1072;&#1082; &#1085;&#1072; &#1087;&#1103;&#1094;&#1100; &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;. &#1050;&#1072;&#1083;&#1103; &#1087;&#1072;&#1118;&#1090;&#1091;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1086;&#1118;&#1085;&#1110;&#1082;&#1072;&#1118; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1110;  &#1079;&#1100;&#1073;&#1077;&#1075;&#1083;&#1110; &#1118; &#1042;&#1110;&#1083;&#1100;&#1085;&#1102;&#1089; &#1110; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1091;&#1102;&#1094;&#1100; &#1072;&#1076;&#1090;&#1091;&#1083;&#1100;. &#1055;&#1088;&#1099;&#1082;&#1083;&#1072;&#1076;&#1085;&#1072; &#1089;&#1090;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1078; &#1079;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1118; &#1052;&#1077;&#1085;&#1089;&#1082;&#1091;, &#1072;&#1083;&#1077; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1091;&#1102;&#1094;&#1100; &#1087;&#1072;&#1076;&#1087;&#1086;&#1083;&#1100;&#1085;&#1072;. Charter97.org &#1087;&#1072;&#1074;&#1110;&#1085;&#1077;&#1085; &#1079;&#1072;&#1088;&#1072;&#1079; &#1084;&#1077;&#1094;&#1100; &#1073;&#1086;&#1083;&#1100;&#1096; &#1079;&#1072; &#1072;&#1076;&#1085;&#1072;&#1075;&#1086; &#1084;&#1110;&#1083;&#1100;&#1105;&#1085;&#1072; &#1085;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1074;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1110;&#1082;&#1072;&#1118; &#1091; &#1084;&#1077;&#1089;&#1103;&#1094;. &#1055;&#1088;&#1101;&#1079;&#1110;&#1076;&#1101;&#1085;&#1090; &#1085;&#1077;&#1079;&#1072;&#1083;&#1077;&#1078;&#1085;&#1072;&#1081; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1072;&#1089;&#1072;&#1094;&#1099;&#1103;&#1094;&#1099;&#1110; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1072;&#1118; &#1046;&#1072;&#1085;&#1085;&#1072; &#1051;&#1110;&#1090;&#1074;&#1110;&#1085;&#1072; &#1093;&#1074;&#1072;&#1083;&#1110;&#1094;&#1100; &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1102; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1091; &#1079;&#1072; &#1084;&#1091;&#1078;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1100; &#1110; &#1087;&#1088;&#1072;&#1092;&#1077;&#1089;&#1110;&#1103;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1079;&#1084;. &quot;&#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1103;97 &#1079;&apos;&#1103;&#1118;&#1083;&#1103;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1082;&#1088;&#1099;&#1085;&#1110;&#1094;&#1072;&#1081; &#1110;&#1085;&#1092;&#1072;&#1088;&#1084;&#1072;&#1094;&#1099;&#1110;, &#1103;&#1082;&#1091;&#1102; &#1074;&#1099;&#1089;&#1086;&#1082;&#1072; &#1094;&#1101;&#1085;&#1103;&#1094;&#1100; &#1110; &#1103;&#1082;&#1091;&#1102; &#1085;&#1077;&#1083;&#1100;&#1075;&#1072; &#1087;&#1088;&#1099;&#1084;&#1091;&#1089;&#1110;&#1094;&#1100; &#1084;&#1072;&#1118;&#1095;&#1072;&#1094;&#1100;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1046;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090; &#1087;&#1072;&#1078;&#1072;&#1076;&#1072;&#1118; &#1085;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1072;&#1094;&#1100; &#1083;&#1110;&#1090;&#1086;&#1118;&#1089;&#1082;&#1091;&#1102; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1094;&#1099;&#1102; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1103;97 &#1091; &#1074;&#1099;&#1075;&#1085;&#1072;&#1085;&#1085;&#1110;. &quot;&#1055;&#1088;&#1099;&#1093;&#1086;&#1076;&#1079;&#1100;&#1094;&#1077;&quot;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1091;&#1094;&#1100; &#1084;&#1085;&#1077;. &#1055;&#1088;&#1072;&#1079; &#1085;&#1077;&#1082;&#1072;&#1090;&#1086;&#1088;&#1099; &#1095;&#1072;&#1089; &#1074;&#1099;&#1089;&#1074;&#1103;&#1090;&#1083;&#1103;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072;, &#1096;&#1090;&#1086; &#1118; &#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110; &#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1090; &#1085;&#1103;&#1084;&#1072; &#1072;&#1089;&#1072;&#1073;&#1110;&#1089;&#1090;&#1099;&#1093; &#1087;&#1072;&#1084;&#1103;&#1096;&#1082;&#1072;&#1085;&#1100;&#1085;&#1103;&#1118;. &#1047;&#1072; &#1076;&#1079;&#1100;&#1074;&#1077; &#1075;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1099; &#1076;&#1072; &#1087;&#1088;&#1099;&#1079;&#1085;&#1072;&#1095;&#1072;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1110;&#1085;&#1090;&#1101;&#1088;&#1074;&apos;&#1102; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1079;&#1091;&#1089;&#1110;&#1084; &#1072;&#1076;&#1084;&#1072;&#1118;&#1083;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072;: &#1052;&#1086;&#1078;&#1072; &#1073;&#1099;&#1094;&#1100;, &#1087;&#1072;&#1079;&#1085;&#1077;&#1081;, &#1084;&#1086;&#1078;&#1072; &#1073;&#1099;&#1094;&#1100;, &#1079;&#1072;&#1118;&#1090;&#1088;&#1072;, &#1072;&#1083;&#1077; &#1085;&#1077;&#1085;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;&#1075;&#1072;. &#1043;&#1101;&#1090;&#1072; &#1074;&#1077;&#1095;&#1072;&#1088; &#1085;&#1072;&#1087;&#1103;&#1088;&#1101;&#1076;&#1072;&#1076;&#1085;&#1110; &#1087;&#1072;&#1089;&#1103;&#1076;&#1078;&#1101;&#1085;&#1085;&#1103; &#1057;&#1072;&#1074;&#1077;&#1090;&#1072; &#1084;&#1110;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1088;&#1072;&#1118; &#1040;&#1041;&#1057;&#1045; &#1118; &#1042;&#1110;&#1083;&#1100;&#1085;&#1077;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081; &#1096;&#1084;&#1072;&#1090; &#1095;&#1072;&#1075;&#1086; &#1090;&#1088;&#1101;&#1073;&#1072; &#1079;&#1088;&#1072;&#1073;&#1110;&#1094;&#1100;. &#1062;&#1110; &#1103;&#1085;&#1072; &#1074;&#1077;&#1083;&#1100;&#1084;&#1110; &#1072;&#1089;&#1094;&#1103;&#1088;&#1086;&#1078;&#1085;&#1072;&#1103;? &#1053;&#1072;&#1074;&#1072;&#1090; &#1089;&#1105;&#1085;&#1085;&#1103;, &#1087;&#1072; &#1103;&#1077; &#1089;&#1083;&#1086;&#1074;&#1072;&#1093;, &#1103;&#1085;&#1099; &#1072;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1083;&#1110;&#1074;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1072;&#1085;&#1072;&#1085;&#1110;&#1084;&#1085;&#1099;&#1103; &#1090;&#1101;&#1083;&#1077;&#1092;&#1086;&#1085;&#1085;&#1099;&#1103; &#1079;&#1074;&#1072;&#1085;&#1082;&#1110; &#1110; &#1087;&#1072;&#1075;&#1088;&#1072;&#1078;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1099;&#1103; &#1090;&#1101;&#1082;&#1089;&#1090;&#1072;&#1074;&#1099;&#1103; &#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1072;&#1084;&#1083;&#1077;&#1085;&#1100;&#1085;&#1110;. &#1053;&#1072;&#1082;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1075;&#1101;&#1090;&#1072; &#1073;&#1103;&#1089;&#1087;&#1077;&#1095;&#1085;&#1072; &#1089;&#1091;&#1089;&#1090;&#1088;&#1101;&#1094;&#1100; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1072;, &#1103;&#1082;&#1110; &#1074;&#1103;&#1076;&#1086;&#1084;&#1099; &#1090;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1087;&#1072; &#1101;&#1083;&#1077;&#1082;&#1090;&#1088;&#1086;&#1085;&#1085;&#1072;&#1081; &#1087;&#1086;&#1096;&#1094;&#1077; &#1110; &#1103;&#1082;&#1110; &#1089;&#1094;&#1074;&#1103;&#1088;&#1076;&#1078;&#1072;&#1077;, &#1096;&#1090;&#1086; &#1079; &#1043;&#1077;&#1088;&#1084;&#1072;&#1085;&#1110;&#1110;? &#1053;&#1072;&#1082;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1084;&#1086;&#1078;&#1072; &#1073;&#1099;&#1094;&#1100; &#1072;&#1089;&#1094;&#1103;&#1088;&#1086;&#1078;&#1085;&#1099;&#1084; &#1090;&#1086;&#1081;, &#1093;&#1090;&#1086; &#1118;&#1089;&#1105; &#1103;&#1096;&#1095;&#1101; &#1073;&#1072;&#1110;&#1094;&#1094;&#1072;, &#1096;&#1090;&#1086; &#1103;&#1075;&#1086; &#1084;&#1086;&#1075;&#1091;&#1094;&#1100; &#1079;&#1083;&#1072;&#1074;&#1110;&#1094;&#1100; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1110;&#1103; &#1087;&#1088;&#1072;&#1089;&#1083;&#1077;&#1076;&#1074;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1110;&#1082;&#1110; &#1079; &#1050;&#1044;&#1041;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&#1045;&#1118;&#1088;&#1072;&#1087;&#1077;&#1081;&#1089;&#1082;&#1110;&#1103; &#1079;&#1076;&#1079;&#1077;&#1083;&#1082;&#1110;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1058;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1118; &#1078;&#1085;&#1110;&#1118;&#1085;&#1110; &#1051;&#1110;&#1090;&#1074;&#1072; &#1072;&#1082;&#1072;&#1079;&#1072;&#1083;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1072;&#1074;&#1091;&#1102; &#1076;&#1072;&#1087;&#1072;&#1084;&#1086;&#1075;&#1091; &#1041;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1110; &#1110; &#1087;&#1077;&#1088;&#1072;&#1076;&#1072;&#1083;&#1072; &#1110;&#1085;&#1092;&#1072;&#1088;&#1084;&#1072;&#1094;&#1099;&#1102; &#1072;&#1073; &#1088;&#1072;&#1093;&#1091;&#1085;&#1082;&#1072;&#1093; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1075;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1072;&#1072;&#1073;&#1072;&#1088;&#1086;&#1085;&#1094;&#1099; &#1040;&#1083;&#1077;&#1089;&#1103; &#1041;&#1103;&#1083;&#1103;&#1094;&#1082;&#1072;&#1075;&#1072;, &#1103;&#1082;&#1110; &#1087;&#1072;&#1089;&#1083;&#1103; &#1073;&#1099;&#1118; &#1072;&#1088;&#1099;&#1096;&#1090;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1099; &#1079;&#1072; &#1118;&#1093;&#1110;&#1083;&#1077;&#1085;&#1085;&#1077; &#1072;&#1076; &#1074;&#1099;&#1087;&#1083;&#1072;&#1090;&#1099; &#1087;&#1072;&#1076;&#1072;&#1090;&#1082;&#1072;&#1118;. &#1060;&#1086;&#1085;&#1076;&#1099; &#1087;&#1077;&#1088;&#1072;&#1083;&#1110;&#1095;&#1074;&#1072;&#1083;&#1110; &#1075;&#1088;&#1072;&#1096;&#1086;&#1074;&#1091;&#1102; &#1076;&#1072;&#1087;&#1072;&#1084;&#1086;&#1075;&#1091; &#1085;&#1072; &#1103;&#1075;&#1086;&#1085;&#1099; &#8203;&#8203;&#1088;&#1072;&#1093;&#1091;&#1085;&#1072;&#1082;. &#1051;&#1110;&#1090;&#1086;&#1118;&#1089;&#1082;&#1110; &#1084;&#1110;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1088; &#1102;&#1089;&#1090;&#1099;&#1094;&#1099;&#1110; &#1087;&#1072;&#1079;&#1085;&#1077;&#1081; &#1087;&#1072;&#1087;&#1088;&#1072;&#1089;&#1110;&#1118; &#1087;&#1088;&#1072;&#1073;&#1072;&#1095;&#1101;&#1085;&#1085;&#1103;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1059;&#1074;&#1077;&#1095;&#1072;&#1088;&#1099; &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;, &#1085;&#1072;&#1088;&#1101;&#1096;&#1094;&#1077;, &#1087;&#1072;&#1075;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1083;&#1072;&#1089;&#1103; &#1085;&#1072; &#1089;&#1091;&#1089;&#1090;&#1088;&#1101;&#1095;&#1091;. &#1071;&#1085;&#1072; &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1118; &#1088;&#1072;&#1090;&#1091;&#1096;&#1099; &#1085;&#1072; &#1072;&#1092;&#1110;&#1094;&#1099;&#1081;&#1085;&#1099;&#1084; &#1084;&#1077;&#1088;&#1072;&#1087;&#1088;&#1099;&#1077;&#1084;&#1089;&#1090;&#1074;&#1077;. &#1040;&#1083;&#1077; &#1110; &#1090;&#1072;&#1084; &#1103;&#1085;&#1072; &#1079;&#1072;&#1085;&#1103;&#1090;&#1072;&#1103;, &#1105;&#1081; &#1090;&#1088;&#1101;&#1073;&#1072; &#1087;&#1072;&#1075;&#1072;&#1074;&#1072;&#1088;&#1099;&#1094;&#1100; &#1079; &#1087;&#1072;&#1083;&#1110;&#1090;&#1099;&#1082;&#1072;&#1084;&#1110;. &#1055;&#1088;&#1072;&#1079; &#1087;&#1072;&#1118;&#1075;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1099; &#1103;&#1085;&#1072; &#1079;&#1085;&#1072;&#1093;&#1086;&#1076;&#1079;&#1110;&#1094;&#1100; &#1095;&#1072;&#1089;. &#1043;&#1101;&#1090;&#1072; &#1090;&#1088;&#1086;&#1093;&#1110; &#1087;&#1072;&#1076;&#1086;&#1073;&#1085;&#1072; &#1085;&#1072; &#1072;&#1118;&#1076;&#1099;&#1077;&#1085;&#1094;&#1099;&#1102; - &#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1090; &#1082;&#1072;&#1083;&#1110; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1085;&#1077; &#1084;&#1072;&#1077; &#1090;&#1072;&#1082;&#1110;&#1093; &#1084;&#1072;&#1085;&#1077;&#1088;&#1072;&#1118;. &#1059; &#1103;&#1077; &#1105;&#1089;&#1094;&#1100; &#1079;&#1072;&#1076;&#1072;&#1095;&#1072;, &#1110; &#1103;&#1085;&#1072; &#1074;&#1099;&#1088;&#1072;&#1096;&#1099;&#1083;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1103;&#1075;&#1074;&#1072;&#1094;&#1100; &#1089;&#1074;&#1072;&#1102; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1091;,  &#1085;&#1103;&#1075;&#1083;&#1077;&#1076;&#1079;&#1103;&#1095;&#1099; &#1085;&#1072; &#1090;&#1091;&#1088;&#1084;&#1091; &#1110; &#1074;&#1099;&#1075;&#1085;&#1072;&#1085;&#1100;&#1085;&#1077;. &#1071;&#1077; &#1088;&#1072;&#1079;&#1084;&#1086;&#1074;&#1072; &#1094;&#1100;&#1074;&#1103;&#1088;&#1086;&#1079;&#1072;&#1103;. &#1071;&#1085;&#1072; &#1085;&#1077; &#1087;&#1072;&#1082;&#1072;&#1079;&#1074;&#1072;&#1077; &#1101;&#1084;&#1086;&#1094;&#1099;&#1081;, &#1072;&#1083;&#1077; &#1085;&#1077; &#1089;&#1090;&#1074;&#1072;&#1088;&#1072;&#1077; &#1118;&#1088;&#1072;&#1078;&#1072;&#1085;&#1085;&#1077; &#1093;&#1072;&#1083;&#1086;&#1076;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1095;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;&#1082;&#1072;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1074;&#1099;&#1074;&#1091;&#1095;&#1072;&#1083;&#1072; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1099;&#1082;&#1091; &#1118; &#1052;&#1077;&#1085;&#1089;&#1082;&#1091;, &#1072;&#1083;&#1077; &quot;&#1079; 18 &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118; &#1103; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1091;&#1102; &#1118; &#1085;&#1077;&#1079;&#1072;&#1083;&#1077;&#1078;&#1085;&#1072;&#1081; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1087;&#1088;&#1101;&#1089;&#1099;,&quot; &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1103;&#1085;&#1072;. &#1053;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1103;&#1075;&#1091; &#1076;&#1079;&#1077;&#1089;&#1103;&#1094;&#1110; &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118; &#1103;&#1085;&#1072; &#1082;&#1110;&#1088;&#1091;&#1077; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1103;&#1081;97. &quot;&#1043;&#1101;&#1090;&#1072;&#1081; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1072;&#1081; &#1074;&#1077;&#1083;&#1100;&#1084;&#1110; &#1094;&#1103;&#1078;&#1082;&#1072; &#1079;&#1072;&#1088;&#1072;&#1073;&#1110;&#1094;&#1100; &#1085;&#1072; &#1078;&#1099;&#1094;&#1100;&#1094;&#1105;. &#1040;&#1083;&#1077; &#1082;&#1072;&#1083;&#1110; &#1074;&#1099; &#1093;&#1086;&#1095;&#1072;&#1094;&#1077; &#1079;&#1084;&#1072;&#1075;&#1072;&#1094;&#1094;&#1072; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1088;&#1101;&#1078;&#1099;&#1084;&#1091; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1110; &#1103;&#1082; &#1085;&#1077;&#1079;&#1072;&#1083;&#1077;&#1078;&#1085;&#1099; &#1078;&#1091;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;, &#1090;&#1086; &#1085;&#1077; &#1076;&#1091;&#1084;&#1072;&#1077;&#1094;&#1077; &#1087;&#1088;&#1072; &#1073;&#1072;&#1075;&#1072;&#1094;&#1100;&#1094;&#1077;&quot;. &#1044;&#1083;&#1103; &#1087;&#1072;&#1073;&#1086;&#1095;&#1085;&#1072;&#1081; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1099; &#1118; &#1103;&#1077; &#1085;&#1103;&#1084;&#1072; &#1095;&#1072;&#1089;&#1091;. &#1043;&#1088;&#1086;&#1096;&#1099; &#1103;&#1085;&#1072; &#1110; &#1103;&#1077; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075;&#1110; &#1072;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1083;&#1110;&#1074;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1072;&#1076; &#1077;&#1118;&#1088;&#1072;&#1087;&#1077;&#1081;&#1089;&#1082;&#1110;&#1093; &#1110; &#1072;&#1084;&#1077;&#1088;&#1099;&#1082;&#1072;&#1085;&#1089;&#1082;&#1110;&#1093; &#1110;&#1085;&#1089;&#1090;&#1099;&#1090;&#1091;&#1090;&#1072;&#1118;. &#1040;&#1083;&#1077; &#1118;&#1089;&#1105; &#1088;&#1086;&#1118;&#1085;&#1072; &#1094;&#1103;&#1078;&#1082;&#1072;. &quot;&#1045;&#1057; &#1096;&#1084;&#1072;&#1090; &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072; &#1087;&#1072;&#1076;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1082;&#1091; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1072;&#1087;&#1072;&#1079;&#1110;&#1094;&#1099;&#1110;, &#1072;&#1083;&#1077; &#1085;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1082;&#1090;&#1099;&#1094;&#1099; &#1084;&#1072;&#1083;&#1072; &#1076;&#1072;&#1087;&#1072;&#1084;&#1072;&#1075;&#1072;&#1077;&quot;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;. &#1044;&#1078;&#1091;&#1076; &#1051;&#1086;&#1118; (Jude Law) &#1076;&#1101;&#1084;&#1072;&#1085;&#1089;&#1090;&#1088;&#1072;&#1074;&#1072;&#1118; &#1091; &#1051;&#1086;&#1085;&#1076;&#1072;&#1085;&#1077; &#1090;&#1072;&#1082;&#1089;&#1072;&#1084;&#1072; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1073;&#1088;&#1099;&#1090;&#1072;&#1085;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1082;&#1072;&#1084;&#1087;&#1072;&#1085;&#1110;&#1110;, &#1103;&#1082;&#1072;&#1103; &#1079;&#1072;&#1081;&#1084;&#1072;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1089;&#1091;&#1074;&#1103;&#1079;&#1103;&#1084;&#1110; &#1079; &#1075;&#1088;&#1072;&#1084;&#1072;&#1076;&#1089;&#1082;&#1072;&#1089;&#1094;&#1102; &#1087;&#1072; &#1072;&#1085;&#1075;&#1072;&#1078;&#1101;&#1084;&#1077;&#1085;&#1090;&#1091; &#1079;&#1072;&#1084;&#1077;&#1078;&#1085;&#1099;&#1093; &#1082;&#1072;&#1084;&#1087;&#1072;&#1085;&#1110;&#1081; &#1091; &#1041;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1110;. &#1040;&#1083;&#1077; &#1087;&#1072;&#1082;&#1091;&#1083;&#1100; &#1045;&#1118;&#1088;&#1086;&#1087;&#1072; &#1118;&#1089;&#1090;&#1091;&#1087;&#1072;&#1077; &#1118; &#1079;&#1076;&#1079;&#1077;&#1083;&#1082;&#1110; &#1079; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1072;&#1084;, &#1079;&#1072;&#1084;&#1077;&#1089;&#1090; &#1090;&#1072;&#1075;&#1086;, &#1082;&#1072;&#1073; &#1085;&#1072;&#1082;&#1083;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110; &#1085;&#1072; &#1103;&#1075;&#1086; &#1089;&#1072;&#1085;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110;, &#1089;&#1110;&#1090;&#1091;&#1072;&#1094;&#1099;&#1103; &#1085;&#1103; &#1073;&#1091;&#1076;&#1079;&#1077; &#1083;&#1077;&#1087;&#1096;, &#1084;&#1103;&#1088;&#1082;&#1091;&#1077; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1052;&#1110;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1101;&#1088;&#1089;&#1090;&#1074;&#1072; &#1079;&#1072;&#1084;&#1077;&#1078;&#1085;&#1099;&#1093; &#1089;&#1087;&#1088;&#1072;&#1118; &#1043;&#1077;&#1088;&#1084;&#1072;&#1085;&#1110;&#1110; &#1079;&#1072;&#1103;&#1074;&#1110;&#1083;&#1072; &#1118; &#1083;&#1102;&#1090;&#1099;&#1084; &#1084;&#1110;&#1085;&#1091;&#1083;&#1072;&#1075;&#1072; &#1075;&#1086;&#1076;&#1072;: &#1055;&#1072;&#1089;&#1083;&#1103; &#1084;&#1072;&#1089;&#1072;&#1074;&#1099;&#1093; &#1087;&#1072;&#1088;&#1091;&#1096;&#1101;&#1085;&#1085;&#1103;&#1118; &#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1086;&#1118; &#1095;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;&#1082;&#1072; &#1079; &#1073;&#1086;&#1082;&#1091; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1075;&#1072; &#1118;&#1088;&#1072;&#1076;&#1072; &#1092;&#1077;&#1076;&#1101;&#1088;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1099; &#1118;&#1088;&#1072;&#1076; &#1074;&#1099;&#1088;&#1072;&#1096;&#1099;&#1118; &#1087;&#1072;&#1081;&#1089;&#1094;&#1110; &#1076;&#1074;&#1091;&#1084;&#1072; &#1096;&#1083;&#1103;&#1093;&#1072;&#1084;&#1110;. &#1047; &#1072;&#1076;&#1085;&#1072;&#1075;&#1086; &#1073;&#1086;&#1082;&#1091;, &#1045;&#1057; &#1091;&#1074;&#1105;&#1118; &#1085;&#1103;&#1076;&#1072;&#1118;&#1085;&#1072; &#1089;&#1072;&#1085;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1087;&#1072;&#1083;&#1110;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1082;&#1110;&#1088;&#1072;&#1118;&#1085;&#1110;&#1094;&#1090;&#1074;&#1072; &#1118; &#1052;&#1077;&#1085;&#1089;&#1082;&#1091;. &#1047; &#1110;&#1085;&#1096;&#1072;&#1075;&#1072; &#1073;&#1086;&#1082;&#1091;, &#1090;&#1088;&#1101;&#1073;&#1072; &#1087;&#1072;&#1076;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1072;&#1094;&#1100; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1082;&#1091;&#1102; &#1075;&#1088;&#1072;&#1084;&#1072;&#1076;&#1079;&#1103;&#1085;&#1089;&#1082;&#1091;&#1102; &#1089;&#1091;&#1087;&#1086;&#1083;&#1100;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1100;. &#1053;&#1072; &#1082;&#1072;&#1085;&#1092;&#1077;&#1088;&#1101;&#1085;&#1094;&#1099;&#1110; &#1076;&#1086;&#1085;&#1072;&#1088;&#1072;&#1118; &#1091; &#1042;&#1072;&#1088;&#1096;&#1072;&#1074;&#1077; &#1092;&#1077;&#1076;&#1101;&#1088;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1099; &#1118;&#1088;&#1072;&#1076; &#1087;&#1088;&#1072;&#1076;&#1072;&#1089;&#1090;&#1072;&#1074;&#1110;&#1118; 6,6 &#1084;&#1083;&#1085;. &#1077;&#1118;&#1088;&#1072; &#1085;&#1072; &#1088;&#1072;&#1079;&#1074;&#1110;&#1094;&#1094;&#1105; &#1075;&#1088;&#1072;&#1084;&#1072;&#1076;&#1079;&#1103;&#1085;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1089;&#1091;&#1087;&#1086;&#1083;&#1100;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110; &#1118; &#1041;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1110;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&#1044;&#1079;&#1103;&#1088;&#1078;&#1072;&#1074;&#1077; &#1087;&#1072;&#1075;&#1088;&#1072;&#1078;&#1072;&#1077; &#1073;&#1072;&#1085;&#1082;&#1088;&#1091;&#1094;&#1090;&#1074;&#1072;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1055;&#1088;&#1099;&#1075;&#1085;&#1105;&#1090; &#1118; &#1041;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1110; &quot;&#1075;&#1072;&#1085;&#1100;&#1073;&#1072; &#1076;&#1083;&#1103; &#1045;&#1118;&#1088;&#1086;&#1087;&#1099;&quot;, &#1079;&#1072;&#1103;&#1074;&#1110;&#1118; &#1084;&#1110;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1088; &#1079;&#1072;&#1084;&#1077;&#1078;&#1085;&#1099;&#1093; &#1089;&#1087;&#1088;&#1072;&#1118; &#1043;&#1110;&#1076;&#1072; &#1042;&#1077;&#1089;&#1090;&#1101;&#1088;&#1074;&#1077;&#1083;&#1077; (Guido Westerwelle) &#1085;&#1072; &#1089;&#1091;&#1089;&#1090;&#1088;&#1101;&#1095;&#1099; &#1040;&#1041;&#1057;&#1045; &#1118; &#1087;&#1072;&#1095;&#1072;&#1090;&#1082;&#1091; &#1089;&#1100;&#1085;&#1077;&#1078;&#1085;&#1103;. &#1061;&#1110;&#1083;&#1072;&#1088;&#1099; &#1050;&#1083;&#1110;&#1085;&#1090;&#1072;&#1085; &#1074;&#1099;&#1082;&#1072;&#1079;&#1072;&#1083;&#1072;&#1089;&#1103; &#1085;&#1072;&#1089;&#1090;&#1091;&#1087;&#1085;&#1099;&#1084; &#1095;&#1099;&#1085;&#1072;&#1084;: &quot;&#1052;&#1099; &#1073;&#1091;&#1076;&#1079;&#1077;&#1084; &#1110; &#1085;&#1072;&#1076;&#1072;&#1083;&#1077;&#1081; &#1076;&#1079;&#1077;&#1081;&#1085;&#1110;&#1095;&#1072;&#1094;&#1100; &#1079; &#1085;&#1072;&#1096;&#1099;&#1084;&#1110; &#1087;&#1072;&#1088;&#1090;&#1085;&#1105;&#1088;&#1072;&#1084;&#1110; &#1118; &#1045;&#1057; &#1110; &#1110;&#1085;&#1096;&#1099;&#1093; &#1076;&#1101;&#1084;&#1072;&#1082;&#1088;&#1072;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1099;&#1093; &#1082;&#1088;&#1072;&#1110;&#1085;&#1072;&#1093; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1088;&#1101;&#1078;&#1099;&#1084;&#1091; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1110;, &#1091;&#1082;&#1083;&#1102;&#1095;&#1072;&#1102;&#1095;&#1099; &#1089;&#1072;&#1085;&#1082;&#1094;&#1099;&#1110; &#1110; &#1079;&#1072;&#1073;&#1072;&#1088;&#1086;&#1085;&#1099; &#1085;&#1072; &#1087;&#1072;&#1077;&#1079;&#1076;&#1082;&#1110;. &#1059;&#1089;&#1105; &#1075;&#1101;&#1090;&#1072; &#1085;&#1077;&#1075;&#1072;&#1090;&#1099;&#1118;&#1085;&#1072; &#1118;&#1087;&#1083;&#1099;&#1074;&#1072;&#1077; &#1085;&#1072; &#1041;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1100; &#1085;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1103;&#1075;&#1091; &#1118;&#1078;&#1086; &#1085;&#1077;&#1082;&#1072;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110;&#1093; &#1084;&#1077;&#1089;&#1103;&#1094;&#1072;&#1118;. &#1056;&#1091;&#1073;&#1077;&#1083;&#1100; &#1091;&#1087;&#1072;&#1118; &#1118; &#1082;&#1086;&#1096;&#1094;&#1077;, &#1094;&#1101;&#1085;&#1099; &#1085;&#1072; &#1087;&#1088;&#1072;&#1076;&#1091;&#1082;&#1090;&#1099; &#1093;&#1072;&#1088;&#1095;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1085;&#1103; &#1087;&#1072;&#1074;&#1103;&#1083;&#1110;&#1095;&#1074;&#1072;&#1102;&#1094;&#1094;&#1072;. &#1050;&#1088;&#1072;&#1110;&#1085;&#1077; &#1087;&#1072;&#1075;&#1088;&#1072;&#1078;&#1072;&#1077; &#1073;&#1072;&#1085;&#1082;&#1088;&#1091;&#1094;&#1090;&#1074;&#1072;, &#1105;&#1081; &#1085;&#1077;&#1072;&#1073;&#1093;&#1086;&#1076;&#1085;&#1099; &#1084;&#1110;&#1083;&#1100;&#1103;&#1088;&#1076;&#1099;. &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1072; &#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1090; &#1087;&#1072;&#1087;&#1088;&#1072;&#1089;&#1110;&#1118; &#1076;&#1072;&#1087;&#1072;&#1084;&#1086;&#1075;&#1110; &#1118; &#1052;&#1110;&#1078;&#1085;&#1072;&#1088;&#1086;&#1076;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1074;&#1072;&#1083;&#1102;&#1090;&#1085;&#1072;&#1075;&#1072; &#1092;&#1086;&#1085;&#1076;&#1072;, &#1072;&#1088;&#1075;&#1072;&#1085;&#1110;&#1079;&#1072;&#1094;&#1099;&#1110; &#1089;&#1110;&#1089;&#1090;&#1101;&#1084;&#1099; &#1040;&#1040;&#1053;. &#1052;&#1072;&#1089;&#1082;&#1086;&#1118;&#1089;&#1082;&#1110;&#1103; &#1057;&#1052;&#1030; &#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1072;&#1084;&#1110;&#1083;&#1110;, &#1091; &#1072;&#1076;&#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1076;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110; &#1079; DPA, &#1096;&#1090;&#1086; &#1118;&#1089;&#1105; &#1073;&#1086;&#1083;&#1100;&#1096; &#1073;&#1077;&#1083;&#1072;&#1088;&#1091;&#1089;&#1072;&#1118; &#1087;&#1072;&#1089;&#1083;&#1103; &#1084;&#1072;&#1089;&#1072;&#1074;&#1099;&#1093; &#1079;&#1074;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1077;&#1085;&#1085;&#1103;&#1118; &#1079; &#1076;&#1079;&#1103;&#1088;&#1078;&#1072;&#1118;&#1085;&#1099;&#1093; &#1087;&#1088;&#1072;&#1076;&#1087;&#1088;&#1099;&#1077;&#1084;&#1089;&#1090;&#1074;&#1072;&#1118; &#1096;&#1091;&#1082;&#1072;&#1102;&#1094;&#1100; &#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1091; &#1118; &#1056;&#1072;&#1089;&#1077;&#1110;. &quot;&#1059;&#1089;&#1077; &#1076;&#1099;&#1082;&#1090;&#1072;&#1090;&#1091;&#1088;&#1099; &#1082;&#1072;&#1083;&#1110;-&#1085;&#1077;&#1073;&#1091;&#1076;&#1079;&#1100; &#1082;&#1072;&#1085;&#1095;&#1072;&#1102;&#1094;&#1094;&#1072;&quot;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&#1025;&#1085; &#1083;&#1102;&#1073;&#1110;&#1118; &#1078;&#1099;&#1094;&#1100;&#1094;&#1105;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1071;&#1085;&#1072; &#1089;&#1087;&#1072;&#1076;&#1079;&#1103;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1103;&#1096;&#1095;&#1101; &#1087;&#1072;&#1073;&#1072;&#1095;&#1099;&#1094;&#1100; &#1087;&#1072;&#1083;&#1110;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1099; &#1082;&#1072;&#1085;&#1077;&#1094; &#1051;&#1091;&#1082;&#1072;&#1096;&#1101;&#1085;&#1082;&#1110;. &#1040;&#1083;&#1077; &#1075;&#1101;&#1090;&#1072; &#1118;&#1078;&#1086; &#1085;&#1077; &#1076;&#1072;&#1074;&#1103;&#1076;&#1079;&#1077;&#1094;&#1094;&#1072; &#1079;&#1088;&#1072;&#1073;&#1110;&#1094;&#1100; &#1103;&#1077; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075;&#1091; &#1081; &#1089;&#1103;&#1073;&#1088;&#1091; &#1040;&#1083;&#1077;&#1075;&#1091; &#1041;&#1103;&#1073;&#1077;&#1085;&#1110;&#1085;&#1091;. &#1025;&#1085; &#1079;&#1072;&#1089;&#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1118; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1102;97 &#1091; 1998 &#1075;&#1086;&#1076;&#1079;&#1077;. &#1053;&#1072;&#1079;&#1074;&#1072; &#1085;&#1072;&#1074;&#1077;&#1103;&#1085;&#1072; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1103;&#1081; 77, &#1072;&#1087;&#1091;&#1073;&#1083;&#1110;&#1082;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1072;&#1081; &#1091; &#1089;&#1090;&#1091;&#1076;&#1079;&#1077;&#1085;&#1110; 1977 &#1075;&#1086;&#1076;&#1072; &#1087;&#1077;&#1090;&#1099;&#1094;&#1099;&#1103;&#1081; &#1089;&#1091;&#1087;&#1088;&#1072;&#1094;&#1100; &#1087;&#1072;&#1088;&#1091;&#1096;&#1101;&#1085;&#1085;&#1103;&#1118; &#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1086;&#1118; &#1095;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;&#1082;&#1072; &#1082;&#1072;&#1084;&#1091;&#1085;&#1110;&#1089;&#1090;&#1099;&#1095;&#1085;&#1099;&#1084; &#1088;&#1101;&#1078;&#1099;&#1084;&#1072;&#1084; &#1091; &#1090;&#1072;&#1075;&#1072;&#1095;&#1072;&#1089;&#1085;&#1072;&#1081; &#1063;&#1101;&#1093;&#1072;&#1089;&#1083;&#1072;&#1074;&#1072;&#1082;&#1110;&#1110;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1040;&#1083;&#1077;&#1075; &#1041;&#1103;&#1073;&#1077;&#1085;&#1110;&#1085;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;, &#1073;&#1099;&#1118; &#1095;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1077;&#1082;&#1072;&#1084;, &#1103;&#1082;&#1110; &#1083;&#1102;&#1073;&#1110;&#1118; &#1078;&#1099;&#1094;&#1100;&#1094;&#1105;. &#1046;&#1099;&#1088;&#1085;&#1072;&#1083;&#1110;&#1089;&#1090;&#1082;&#1072; &#1118;&#1079;&#1075;&#1072;&#1076;&#1074;&#1072;&#1077; &#1089;&#1074;&#1072;&#1077; &#1076;&#1085;&#1110; &#1085;&#1072;&#1088;&#1072;&#1076;&#1078;&#1101;&#1085;&#1100;&#1085;&#1103;, &#1076;&#1079;&#1077; &#1087;&#1088;&#1099;&#1089;&#1091;&#1090;&#1085;&#1110;&#1095;&#1072;&#1118; &#1040;&#1083;&#1077;&#1075;. &#1025;&#1085; &#1073;&#1099;&#1118; &#1072;&#1076;&#1085;&#1099;&#1084; &#1079; &#1089;&#1072;&#1084;&#1099;&#1093; &#1074;&#1103;&#1089;&#1105;&#1083;&#1099;&#1093; &#1083;&#1102;&#1076;&#1079;&#1077;&#1081;, &#1090;&#1099;&#1084;, &#1093;&#1090;&#1086; &#1079;&#1072;&#1118;&#1089;&#1105;&#1076;&#1099; &#1118; &#1094;&#1101;&#1085;&#1090;&#1088;&#1099; &#1118;&#1074;&#1072;&#1075;&#1110;&quot;. &#1050;&#1072;&#1083;&#1110; &#1118; &#1082;&#1072;&#1075;&#1086; &#1079; &#1103;&#1075;&#1086; &#1089;&#1103;&#1073;&#1088;&#1086;&#1118; &#1110; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075;&#1072;&#1118; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1094;&#1103;&#1078;&#1082;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110;, &#1105;&#1085; &#1079;&#1072;&#1118;&#1089;&#1105;&#1076;&#1099; &#1076;&#1072;&#1087;&#1072;&#1084;&#1072;&#1075;&#1072;&#1118;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1040; &#1087;&#1086;&#1090;&#1099;&#1084; &#1072;&#1076;&#1085;&#1072;&#1075;&#1086; &#1076;&#1085;&#1102; &#1105;&#1085; &#1079;&#1085;&#1110;&#1082;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1118;&#1079;&#1076;&#1099;&#1093;&#1072;&#1077;. &quot;&#1071;&#1075;&#1086; &#1078;&#1086;&#1085;&#1082;&#1072; &#1087;&#1072;&#1090;&#1101;&#1083;&#1077;&#1092;&#1072;&#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1083;&#1072; &#1110; &#1087;&#1072;&#1087;&#1088;&#1072;&#1089;&#1110;&#1083;&#1072; &#1079;&#1085;&#1072;&#1081;&#1089;&#1100;&#1094;&#1110; &#1103;&#1075;&#1086;&quot;. &#1057;&#1103;&#1073;&#1088;&#1099; &#1040;&#1083;&#1077;&#1075;&#1072; &#1041;&#1103;&#1073;&#1077;&#1085;&#1110;&#1085;&#1072; &#1096;&#1091;&#1082;&#1072;&#1083;&#1110; &#1103;&#1075;&#1086; &#1118;&#1074;&#1077;&#1089;&#1100; &#1076;&#1079;&#1077;&#1085;&#1100;. &#1025;&#1085; &#1076;&#1072;&#1084;&#1086;&#1074;&#1110;&#1118;&#1089;&#1103; &#1087;&#1072;&#1081;&#1089;&#1100;&#1094;&#1110; &#1089; &#1089;&#1103;&#1073;&#1088;&#1072;&#1084;&#1110; &#1118; &#1082;&#1110;&#1085;&#1086; &#1118; &#1074;&#1077;&#1095;&#1072;&#1088;&#1099; 2 &#1074;&#1077;&#1088;&#1072;&#1089;&#1085;&#1103; 2010 &#1075;&#1086;&#1076;&#1072;. &#1041;&#1072;&#1094;&#1100;&#1082;&#1072; &#1076;&#1074;&#1072;&#1110;&#1093; &#1089;&#1099;&#1085;&#1086;&#1118; &#1083;&#1102;&#1073;&#1110;&#1118; &#1075;&#1072;&#1083;&#1110;&#1074;&#1091;&#1076;&#1089;&#1082;&#1110;&#1103; &#1092;&#1110;&#1083;&#1100;&#1084;&#1099;, &#1085;&#1077; &#1087;&#1088;&#1072;&#1087;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1118; &#1085;&#1110;&#1074;&#1086;&#1076;&#1085;&#1072;&#1081; &#1087;&#1088;&#1101;&#1084;&apos;&#1077;&#1088;&#1099;. &#1025;&#1085; &#1079;&#1072;&#1087;&#1088;&#1072;&#1089;&#1110;&#1118; &#1096;&#1084;&#1072;&#1090; &#1089;&#1103;&#1073;&#1088;&#1086;&#1118;, &#1090;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1105;&#1085; &#1089;&#1072;&#1084;, &#1105;&#1085; &#1085;&#1077; &#1087;&#1088;&#1099;&#1081;&#1096;&#1086;&#1118;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#1043;&#1086;&#1083;&#1072;&#1089; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081; &#1085;&#1077; &#1076;&#1088;&#1099;&#1078;&#1099;&#1094;&#1100;, &#1103;&#1085;&#1072; &#1088;&#1072;&#1089;&#1087;&#1072;&#1074;&#1103;&#1076;&#1072;&#1077; &#1087;&#1088;&#1086;&#1089;&#1090;&#1072;. &#1058;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;&#1110; &#1076;&#1074;&#1086;&#1081;&#1095;&#1099; &#1103;&#1085;&#1072; &#1072;&#1087;&#1091;&#1089;&#1082;&#1072;&#1077; &#1075;&#1072;&#1083;&#1072;&#1074;&#1091;, &#1085;&#1072;&#1082;&#1088;&#1099;&#1074;&#1072;&#1077; &#1103;&#1077; &#1088;&#1091;&#1082;&#1086;&#1081;. &quot;&#1059;&#1074;&#1077;&#1095;&#1072;&#1088;&#1099; &#1103;&#1075;&#1086; &#1089;&#1103;&#1073;&#1088;&#1099; &#1072;&#1076;&#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1110;&#1083;&#1110;&#1089;&#1103; &#1085;&#1072; &#1103;&#1075;&#1086;&#1085;&#1091;&#1102; &#1076;&#1072;&#1095;&#1091;&quot;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;&#1081; &#1087;&#1072;&#1090;&#1101;&#1083;&#1077;&#1092;&#1072;&#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1083;&#1110;. &#1040;&#1083;&#1077;&#1075; &#1073;&#1099;&#1118; &#1087;&#1072;&#1074;&#1077;&#1096;&#1072;&#1085;&#1099; &#1085;&#1072; &#1074;&#1103;&#1088;&#1086;&#1118;&#1094;&#1099;. &#1053;&#1072; &#1094;&#1077;&#1083;&#1077; &#1073;&#1099;&#1083;&#1110; &#1089;&#1083;&#1103;&#1076;&#1099; &#1079;&#1073;&#1110;&#1094;&#1094;&#1103;. &#1040;&#1083;&#1077;&#1075;&#1091; &#1041;&#1103;&#1073;&#1077;&#1085;&#1110;&#1085;&#1091; &#1073;&#1099;&#1083;&#1086; 36 &#1075;&#1072;&#1076;&#1086;&#1118;. &quot;&#1071; &#1073;&#1099;&#1083;&#1072; &#1118;&#1079;&#1088;&#1091;&#1096;&#1072;&#1085;&#1072; &#1110; &#1096;&#1084;&#1072;&#1090; &#1087;&#1083;&#1072;&#1082;&#1072;&#1083;&#1072;, &#1072;&#1083;&#1077; &#1079;&#1088;&#1072;&#1079;&#1091;&#1084;&#1077;&#1083;&#1072;, &#1096;&#1090;&#1086; &#1075;&#1101;&#1090;&#1072; &#1085;&#1077; &#1073;&#1099;&#1083;&#1086; &#1089;&#1072;&#1084;&#1072;&#1075;&#1091;&#1073;&#1089;&#1090;&#1074;&#1072;&quot;, &#1082;&#1072;&#1078;&#1072; &#1053;&#1072;&#1090;&#1072;&#1083;&#1083;&#1103; &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072;. &#1052;&#1086;&#1081; &#1089;&#1103;&#1073;&#1072;&#1088; &#1110; &#1082;&#1072;&#1083;&#1077;&#1075;&#1072; &#1073;&#1099;&#1118; &#1079;&#1072;&#1073;&#1110;&#1090;&#1099; &#1079;-&#1079;&#1072; &#1089;&#1074;&#1072;&#1105;&#1081; &#1076;&#1079;&#1077;&#1081;&#1085;&#1072;&#1089;&#1094;&#1110;. &#1056;&#1072;&#1076;&#1079;&#1110;&#1085;&#1072; &#1079;&#1072;&#1093;&#1086;&#1118;&#1074;&#1072;&#1077; &#1103;&#1075;&#1086; &#1087;&#1072;&#1084;&#1103;&#1094;&#1100;, &#1087;&#1072;&#1076;&#1090;&#1088;&#1099;&#1084;&#1083;&#1110;&#1074;&#1072;&#1102;&#1095;&#1099; &#1110;&#1089;&#1085;&#1072;&#1074;&#1072;&#1085;&#1085;&#1077; &#1061;&#1072;&#1088;&#1090;&#1099;&#1110;&apos;97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&#1040;&#1088;&#1090;&#1099;&#1082;&#1091;&#1083; &#1079;&apos;&#1103;&#1074;&#1110;&#1118;&#1089;&#1103; &#1118; &#1089;&#1090;&#1091;&#1076;&#1079;&#1077;&#1085;&#1110; 2012 &#1075;. &#1091; &#1085;&#1103;&#1084;&#1077;&#1094;&#1082;&#1110;&#1084; &#1084;&#1077;&#1076;&#1099;&#1103;-&#1095;&#1072;&#1089;&#1086;&#1087;&#1110;&#1089;&#1077; journalist / &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/96991131/&quot;&gt;&lt;i&gt;&#1044;&#1072; &#1085;&#1103;&#1084;&#1077;&#1094;&#1082;&#1072;&#1075;&#1072; &#1090;&#1101;&#1082;&#1089;&#1090;&#1091; &#1118; &#1072;&#1088;&#1099;&#1075;&#1110;&#1085;&#1072;&#1083;&#1077;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&#1050;&#1072;&#1084;&#1077;&#1085;&#1090;&#1072;&#1088;&#1099;, &#1082;&#1072;&#1083;i &#1083;&#1072;&#1089;&#1082;&#1072;, &#1090;&#1086;&#1083;&#1100;&#1082;i &#1085;&#1072; &#1072;&#1085;&#1075;&#1077;&#1083;&#1100;&#1089;&#1082;&#1072;&#1081; &#1072;&#1073;&#1086; &#1085;&#1103;&#1084;&#1077;&#1094;&#1082;&#1072;&#1081; &#1084;&#1086;&#1074;&#1077;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-28T14:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/285828263/">
    <title>Eine Erinnerung an Felix Helbig</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/285828263/</link>
    <description>&lt;b&gt;Felix Helbig war die Nachwuchs-Hoffnung der Frankfurter Rundschau. Mit 32 Jahren starb er überraschend - und wurde an dem Tag beerdigt, an dem seine Zeitung gerettet wurde.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix war immer da. Als mich mein Online-Chef bei der Frankfurter Rundschau&#65279; 2007 nach einem halben Jahr &quot;runter&quot; in den Newsroom der Stadt- und Regional-Redaktion schickte, damit ich mich um deren Online-Ressorts kümmere, habe ich Felix zum ersten Mal wahrgenommen. Er war immer da. Lokalreporter. Rein raus. Den ganzen Tag. Jeden Tag. Dabei studierte er noch - irgendwie, nebenbei. Später wurde er Volontär, dann Redakteur und erlangte Aufmerksamkeit mit besonderen Recherchen. Das Medium Magazin zeichnete ihn als besonderen Nachwuchs-Journalisten aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war mit Felix Helbig nicht befreundet. Aber mir war klar, dass er nicht irgendein Journalist war. Dass er nicht später zu irgend einem PR-Verein wechseln würde. Felix war für mich der junge Mr. Rundschau. Auch weil klar war, dass er nie woanders hin gehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gar nicht lange her, da sah ihn - zum letzten Mal. Es war vergangenen Sommer auf der Durchreise morgens am Frankfurter Südbahnhof. Die Rundschau hat nebenan ihren Sitz. Ich sah Felix durch eine Scheibe die Rolltreppe hochkommen. Wir sahen uns kurz an. Zu kurz, zu beiläufig für ein Wiedererkennen. Dann vor ein paar Wochen rief ich ihn an. Ich sollte für journalist - das Medienmagazin&#65279; ein Portrait über einen FR-Redakteur schreiben, über das Arbeiten mit der Insolvenz im Nacken. Felix war der Erste, der mir in den Sinn kam. Felix war die Frankfurter Rundschau. Er war ein Teil der Zukunft der FR. Aber Felix wollte nicht. War ja auch kein schönes Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade eben lese ich: Felix ist tot. Gestorben nach einem Unfall auf der Autobahn A661 - &quot;nicht an den Folgen des Unfalls, sondern an einer Krankheit, die keine Vorwarnung kennt&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/abschied-von-felix-helbig/21828358,21828358.html&quot;&gt;heißt es in seinem Nachruf&lt;/a&gt;. Keine Ahnung, was das bedeuten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix wurde 32 Jahre alt. Jahrgang 1980. Wie ich. Heute war seine Beerdigung. Zur selben Zeit wie die Pressekonferenz, auf der verkündet wurde, dass die FR nicht eingestellt wird, sondern die FAZ sie weiterführt. Seine Rundschau, die Zeitung, bei der er groß geworden war, werde nicht untergehen, sagte er, die letzten Wochen. Alle zweifelten. Felix nicht.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>zukunft der presse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-27T19:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/285827165/">
    <title>Der finanzielle Niedergang des Guardian</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/285827165/</link>
    <description>&lt;b&gt;Kündigt der Guardian betriebsbedingt den ersten Redakteuren mit Wolfgang Blaus Amtsantritt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Guardian Media Group (Guardian plus Sonntagsblatt Observer) verliert jede Woche über eine Million Pfund. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Verlust 75,6 Millionen Pfund. Alleine das neue, gläserne Bürogebäude in der Nähe des Londoner Bahnhofs King&apos;s Cross kostet zwölf Millionen Pfund Miete im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wohl kein anderer Chefredakteur hat Alan Rusbridger auf das Digitale gesetzt. Der Guardian ist online eine der weltweit am meisten gelesen Zeitungen. Doch die Online-Erlöse, auf die Rusbridger so setzt, betragen nach wie vor nur ein Viertel der Gesamt-Erlöse. Zugleich ist die gedruckte Auflage von gut 400.000 Exemplaren (2005) auf 200.000 gefallen. Doch von Bezahlmodellen will Rusbridger nichts wissen. Einzig die iPhone und iPad-App sollen angeblich etwas kosten. Schon bei der Android-App ist von einer Bezahlschranke aber keine Spur. Was alles sehr merkwürdig ist, denn wer zahlt für eine App, wenn die Website umsonst ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die New York Times und die schwedische Tageszeitung Aftonbladed derweil mit ihren Bezahlmodellen mehr Einnahmen online als mit den jeweiligen Print-Ausgaben erzielen, macht der Guardian weiter herbe Verluste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April fängt der Zeit Online-Chefredakteur Wolfgang Blau beim Guardian als Digital Strategy Director an. Es ist nicht zu erwarten, dass er von Rusbridgers Linie abweicht. Auch Zeit Online war bislang sehr konsequent darin, für die Website kein Geld von den Lesern zu verlangen. Das fordert aber nun seinen Preis. Wohl recht zeitgleich mit Blaus Amtsantritt dürften beim Guardian die ersten Redakteure betriebsbedingt gekündigt werden. Bereits im Sommer hatte die Guardian-Gruppe versucht, rund 100 Angestellte loszuwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: - &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2013/06/Guardian-Medien-Internet-Journalismus/komplettansicht&quot;&gt;http://www.zeit.de/2013/06/Guardian-Medien-Internet-Journalismus/komplettansicht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
- &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/!108878/&quot;&gt;http://www.taz.de/!108878/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
- &lt;a href=&quot;http://mediahsba.blogspot.de/2012/08/der-erfolg-des-guardian-in-den-neuen.html&quot;&gt;http://mediahsba.blogspot.de/2012/08/der-erfolg-des-guardian-in-den-neuen.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>medienbeobachtungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-26T13:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/235547395/">
    <title>&quot;1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums&quot;</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/235547395/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;107&quot; alt=&quot;montag&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/montag.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Heute ist also Hitler Reichskanzler, eine nette Gesellschaft, na die werden auch mit Wasser kochen, bleibt abzuwarten was nun kommt!&quot;, schreibt Rosa Süss aus Mannheim 1933 an ihre frisch vermählte Tochter Liselotte und deren Mann Manfred Sperber, die in Italien ihre Flitterwochen verbringen. Bis Ende 1933 sollten über 300 Erlasse, Verordnungen und Gesetze den Juden in Deutschland das Leben schwer machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jüdische Museums Berlin hat anlässlich des 80. Jahrestages von Hitlers Machtergreidung das Online-Projekt &quot;1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums&quot; gestartet. Bis Ende 2013 werden Zeugnisse der Entrechtung und Verdrängung wie auch Belege des normalen Alltags der deutschen Juden gezeigt. Mehrmals in Monat werden Dokumente und Fotografien präsentiert  jeweils 80 Jahre nach ihrer Entstehung. Die gezeigten Objekte, darunter Urkunden und Ausweise, Briefe und Postkarten, Anträge und Protokolle, Tagebucheinträge, Notizen und Fotografien, geben Einblick in die unmittelbaren und indirekten Auswirkungen der anti-jüdischen Maßnahmen sowie in die Reaktionen, die sie hervorriefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zum Online-Projekt: &lt;a href=&quot;http://bit.ly/X8iNEi&quot;&gt;http://bit.ly/X8iNEi&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>fundsachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-30T17:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/235547391/">
    <title>&quot;Mein Kampf mit Hitler&quot;</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/235547391/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;haffner&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/haffner.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute vor 80 Jahren wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt und übernahm die Macht in Deutschland. Das ZDF hat zu dem Thema einen sehr schönen und interessanten dreiviertelstündigen Dokufilm produziert, der Spielfilmszenen mit Archivbildern vermengt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mein Kampf mit Hitler&quot; zeigt die wahre Geschichte des 25-jährigen Rechtsreferendars Sebastian Haffner, der 1933 die Machtübernahme Hitlers in Berlin erlebte. Er wurde Zeuge eines dramatischen Umbruchs, sein bester Freund musste fluchtartig emigrieren, Haffners Liebe zu einer Jüdin zerbrach. Hier kann man sich den Dokufilm ansehen: &lt;a href=&quot;http://bit.ly/XSokQ6&quot;&gt;http://bit.ly/XSokQ6&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>medienbeobachtungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-30T17:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/3491148/#235544080">
    <title>Der einzig sinnvolle Grund das Diplom zu schaffen... Wie wahr, wie wahr. Ein wahrer...</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/3491148/#235544080</link>
    <description>Der einzig sinnvolle Grund das Diplom zu schaffen... Wie wahr, wie wahr. Ein wahrer Poet spricht aus dir!</description>
    <dc:creator>Jan (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Jan (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-25T09:25:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/233328526/">
    <title>Dürfen Journalisten Parteimitglieder sein?</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/233328526/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der taz-Redakteur &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://blogs.taz.de/hausblog/2013/01/13/bekenntnis-ich-bin-taz-redakteur-und-parteimitglied&quot;&gt;Felix Dachsel hat sich als SPD-Parteimitglied geoutet&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Journalismus und Parteimitgliedschaften, das geht nicht gut zusammen - denkt man, und irgendwie ist es auch so, aber muss es zwangsläufig zu sein? Vor zwei Jahren wollte ich selber in die SPD eintreten. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß damals in einer Schöneberger Bibliothek, wo ich immmer zum Schreiben hinging, und entdeckte zufällig das Buch: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/auf-dem-Dienstweg-Verfolgung-Angestellten/dp/3941450247/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1358173317&amp;sr=8-1&quot;&gt;&quot;... auf dem Dienstweg: Die Verfolgung von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 bis 1945&quot;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich las die Geschichte vom damaligen Oberinspektor des Bezirksamtes Kreuzbergs, Friedrich Küter (SPD). Er benutzte nicht den Hitlergruß und fragte Leute, die mit dem Hitlergruß grüßten, ob es keinen &quot;Guten Tag&quot; mehr gebe. Küter verschwand im KZ. Nach der Geschichte wollte ich in die SPD eintreten. Um irgendwie meinen Beitrag für die Demokratie zu leisten. Ich war aber unsicher, wegen unabhängigem Journalismus und so, auch, wenn ich gar nicht über Politik schreibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schrieb jedenfalls Heribert Prantl von der SZ einen Brief und fragte ihn, was er darüber denke. Er antworte, meine Begründung sei aller Ehren wert, aber grundsätzlich sei er bei sowas skeptisch, da es bei &quot;(politischen) Journalisten&quot; die &quot;Besorgnis der Befangenheit&quot; wecke, &quot;um es juristisch zu formulieren&quot;. Ich bin dann nicht eingetreten und vermisse auch nichts. Ich kann Die Argumente von Dachsel aber völlig nachvollziehen. Zuallererst gilt sowieso: Wir brauchen mehr Journalisten mit Haltung!</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>freie presse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-14T14:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/232607290/">
    <title>Nach Italien?</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/232607290/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Turin&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/Turin.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Turin. Foto: Jan Söfjer&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die letzte Nacht in Italien, doch es wird immer schwerer sich dem Land zu entziehen. Morgen geht es wieder zurück nach Deutschland - direkt nach Hannover, wo ich meine vorerst letzten beiden Tage an der Hochschule Hannover unterrichten werde (Weblogs und Social Media). Vielleicht werde ich bald öfter zwischen Italien und Deutschland pendeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren in Deutschland zieht es meine Freundin zurück in ihr Heimatland. Noch ist sie im Volontariat und alles nur eine Idee - aber eine nachdrückliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs scheute ich den Gedanken. Ich spreche nicht mal Italienisch, nur eine Handvoll Wörter und Sätze. Aber so mühsam es auch sein mag: Sprachen lassen sich lernen - erst Recht, wenn man in einem Land lebt. Meine Sorge war oder ist vielmehr, ob ich als freier Journalist in Italien über die Runden kommen werde. Recherchen in Deutschland würden wegen der Flüge schwieriger, selten. Anderseits schreibe ich den größeren Teil meiner Geschichten nach Telefon-Recherchen. Das würde nicht wegbrechen. Es würde aber ein neues Feld hinzukommen: die Italien-Korrespondenz. Ein bisschen Nachfrage sollte da vorhanden sein. Nich einmal Spiegel Online hat einen festen Korrespondenten im Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Turin, die Stadt würde es wohl werden, ist eine wirklich außerordentlich tolle, kulturelle. Vielleicht ein bisschen eine Mischung aus Leipzig und Wien. Und wenn ich überlege: Was für Perspektiven habe ich eigentlich in Deutschland? Überschaubare auf jeden Fall. Da könnte so ein Schritt ganz neue Tore öffnen.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>persönliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-07T02:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/232604613/">
    <title>2013</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/232604613/</link>
    <description>Viel Erfolg allen im neuen Jahr!</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>der journalismus </dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 7an</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-01T20:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/4979466/">
    <title>Über den Neuanfang</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/4979466/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.&quot; - &lt;i&gt;Gotthold Ephraim Lessing&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir glauben schnell, dass wir unser Leben jederzeit umkrempeln könnten, wenn wir nur wollten. Wir glauben, dass wir das Alte hinter uns lassen könnten. Können wir wirklich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hören sehr erwachsene Büromädchen von Wagemut und Aufbruch reden - und eigentlich auch jeden anderen. Doch können wir wagemutig sein? Wollen wir überhaupt wagemutig sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hat sich erst einmal alles eingespielt, sind Lebenspartner und Beruf gefunden, verschließen sich Menschen zunehmend dem Neuen. [...] Das steht in einem merkwürdigen Kontrast zu dem gerade von Vertretern der Ü-30-Generation oft beschworenen Wunsch nach grundlegenden Veränderungen. Offenbar kollidiert der theoretische Wunsch nach Neuem mit einer realen Furcht vor Veränderung&quot;,&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/486/178940/&quot;&gt; war nun in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts gegen ein geregeltes Leben, in dem man es sich gemütlich gemacht hat. Ich selbst mag das sehr. Aber warum reden dann die Menschen immer soviel von Veränderung, wenn sie doch nie etwas ändern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist der Glaube an das Neue, daran, dass sich etwas ändert, auch eine Art Medizin. Mir selber hat zum Beispiel der Gedanke an einen Umbruch sehr den Berufseinstieg erleichtert. Durststrecken lassen sich besser aushalten, wenn man Wasser hinter der nächsten Düne wähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: Wozu all das Gelaber, wenn man doch niemals handelt? Weil die Menschen Angst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem halben Jahr habe ich einen Kumpel in England besucht, um mich bei einem Tag der offenen Tür für einen Master zu informieren. Ich glaube, ich war in meinem ganzen Leben noch nicht so nervös und unruhig gewesen wie die Nacht zuvor und den ganzen Tag bis es abends endlich losging. Mehr noch: Ich hatte Angst. Es gab nichts zu befüchten. Es war keine große Sache. Aber ich hatte Angst. Es war der symbolische Schritt, der mir Angst gemacht hat. Der Geruch nach Neuanfang. Und Neuanfang heißt auch immer, das Alte abzureißen - vieles zu verlieren, was man besitzt, was einem eine Heimat ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/4199805/&quot;&gt;Als ich vor einem dreiviertel Jahr zum ersten Mal getrampt bin&lt;/a&gt;, hatte ich auch Angst. Fühlte sich ganz schön blöd an, so an der Straße zu stehen und den Daumen zu heben. Richtig mies fühlte ich mich, als ich zwei Stunden an Autobahnrasthöfen stand und niemand anhielt. Und irgendwann wurde es dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich habe ich eine zweiwöchige Reise durch Deutschland gemacht. An manchen Tagen wusste ich nicht, wo ich die nächsten Tage schlafen würde. Ich habe viel gecouchsurft, manchmal bin ich wieder getrampt. Es gab nie eine Sicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete Stress, aber ich habe eine Freiheit erfahren, die ich vorher nie erlebt habe, die ich nicht kannte. Ruhiger bin ich auch geworden. Was soll schon passieren? Ein Wahnsinnn, wie verrückt sich viele Menschen in ihrem hektischen kleinen Leben machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seit ich auf die Gastfreundschaft anderer Menschen angewiesen war, bin ich selber viel gastfreundlicher. Es ist ja eine Sache, ob man nur bei Couchsurfing.com angemeldet ist oder ob man fremde Menschen einlädt, bei sich zu pennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich sind die Menschen zu leichtfertig mit ihren Wünschen. Zu unehrlich. Ideen für Aufbrüche und neue Lebensabschnitte müssen vorsichtig gesäät und gehegt werden. Sie müssen wachsen. Viele Keime werden verkümmern. Es Bedarf Arbeit und Pflege, eine Idee groß werden zu lassen. Eine reelle Idee, keine Utopie, wohlgemerkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn die Idee Wurzeln geschlagen hat, so starke Wurzeln, dass sie einen tragen kann, dann muss man den Hammer holen und die Ketten, die einen halten, zerschlagen. Aber die Ketten, das sind keine schmerzenden Handschellen. Die Ketten, das sind das eigene Haus, der Arbeitsplatz, die Bündnisse mit den Freunden. All das muss man zerschlagen, um loszukommen.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>reisenotizen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 7an</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T15:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/216965024/">
    <title>In den 90ern stecken geblieben - Über den Niedergang der Frankfurter Rundschau</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/216965024/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der Niedergang der Frankfurter Rundschau liegt nicht im Internet, sondern in der Zeit davor begründet  und hängt auch damit zusammen, dass Reporter mit Ambitionen im Haus keine Perspektiven sahen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich 2007 bei der FR als freier Online-Redakteur anfing, arbeiteten sechs Onliner dort. Mit mir begannen noch rund ein halbes Dutzend Freiberufler. Ein Jahr zuvor hatte DuMont übernommen und baute nun aus  wenn auch ohne Festanstellungen. Später folgen Relaunch und preisgekrönte iPad-App. Man kann DuMont also vieles vorwerfen, aber nicht, vor dem digitalen Umbruch kapituliert zu haben. Der Verlag hätte mehr ins Netz investieren müssen, aber bei den Millionenverlusten sagt sich das leicht. Das Internet ist jedenfalls nicht die Ursache für den Niedergang der FR. Das Netz und der Anzeigenrückgang haben die Situation nur drastisch verschärft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Publizistisch in der Bonner Republik geblieben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens als die Chefredakteure Hans-Helmut Kohl und Jochen Siemens (2000 bis 2002) mit einer Mittagsausgabe der Frankfurter Rundschau Millionen verbrannten, wurde deutlich, dass sich die Zeit des einst großen linksliberalen Blattes dem Ende zuneigt. Die FR sparte erstmals und besetzte Stellen nicht neu. Die Redaktion bemängelte schon damals in einem Brandbrief &quot;das völlige Fehlen eines verlegerischen und publizistischen Konzepts zur Überwindung dieser für die FR lebensbedrohenden Krise.&quot; Andere Zeitungen konnten sich derzeit vor Anzeigen nicht retten. Es war die Hochphase vor dem Knall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Probleme der FR gehen bis in die 90er Jahre zurück. Ein Kenner des Hauses sagte zu mir für meine Recherche zu &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/die-koepfe-der-rundschau.html&quot;&gt;Kurz-Portraits über die bisherigen FR-Chefredakteure&lt;/a&gt;: &quot;Wenn Roderich Reifenrath [Chefredakteur von 1992 bis 2000] Mitte der 90er Jahre auf die Finanzen geachtet und die Kurve bekommen hätte, hätte man die FR damals schon auf höherem Niveau stabilisieren können.&quot; Doch Reifenrath lehnte jede Modernisierung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Journalismus-Professor Michael Haller, der die FR vor Jahren strategisch beraten hat, &lt;a href=&quot;http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_46643497&amp;jmpage=1&amp;type=v&amp;rubrik=5300&amp;jm=2&amp;mediakey=fs/hessenschau/121113194919_fr_6854&quot;&gt;sagte gegenüber dem Hessischen Rundfunk&lt;/a&gt;: &quot;Die Frankfurter Rundschau hat den gesellschaftlichen Wandel der späten 90er Jahre hin zu einer zivilgesellschaftlichen, nicht mehr so auf Institutionen fixierten Gesellschaft nicht mitgemacht.&quot; Dadurch habe sie bereits damals stark an Auflage und Reichweite verloren. Andere sagen, die FR habe in der Berliner Republik nicht mehr ihren Platz gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Edelfedern nicht erwünscht und keine Mentoren für Nachwuchs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass die FR eine Entwicklung in der Branche verschlafen hat. Um sich von Online-Nachrichten abzuheben, setzen Tageszeitungen seit Jahren immer weniger auf schlichte Berichte, sondern mehr auf Storytelling und nähern sich Wochenzeitungen an. Die Reporterin und Theodor-Wolff-Preis-Trägerin Sabine Riedel, die früher bei der FR gearbeitet hat, erzählte mit im vergangenen Jahr auf einer Lesung allerdings, schon in den 90ern hätte sie gesagt bekommen, dass bei der Rundschau keine Edelfedern gebraucht würden. Seitdem hat sich wenig geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat haben viele große Journalisten bei der FR angefangen, sind dort aber nicht geblieben, darunter beispielsweise Peter-Matthias Gaede (GEO-Chefredakteur) und Ullrich Fichtner (Spiegel-Reporter). Als ich 2007 ins Haus kam fand ich zwar eine sehr herzliche und kollegiale Stimmung vor, merkte aber, dass es bei der FR keine journalistische Perspektive gab. Als Onliner schrieb ich zwar wenig fürs Blatt, bemühte mich aber darum. Ich vermisste einen Mentor, der die jungen Journalisten im Haus zur Seite nahm und förderte. Und die Kollegen, die es hätten machen können, waren aufgrund des Stellenabbaus zu ausgelastet. Die letzten Jahre verließen dann sogar überzeugte Rundschau-Leute wie Ina Hartwig (ehemals FR-Literaturchefin) und viele Lokalredakteure das Haus. Ich selbst entschied mich 2009 gegen eine Festanstellung und für eine Journalistenschule, zwei Jahre drauf stieg ich ganz aus. Jeder ahnte, dass es mit der FR kein gutes Ende nehmen würde.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>zukunft der presse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-11-15T01:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/197337116/">
    <title>Bertelsmanns Akademie für die Pressefreiheit</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/197337116/</link>
    <description>Im September vor einem Jahr &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/zwoelf-weltenwanderer.html&quot;&gt;besuchte ich die ersten Schüler der International Academy of Journalism (Intajour) für den journalist&lt;/a&gt;. Bertelsmann hatte die Schule ins Leben gerufen, um die Pressefreiheit in Ländern zu stärken, in denen es um diese nicht besonders gut steht - oder in denen es wenig Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Journalisten gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich für die Frankfurter Rundschau &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/197337079/&quot;&gt;einen Nachklapp geschrieben&lt;/a&gt;, in dem ich zeige, was die Schule zwei Absolventinnen gebracht hat.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>freie presse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-11-07T16:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/8361088/">
    <title>Auswahl veröffentlichter Artikel</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/8361088/</link>
    <description>&lt;b&gt;Fatoumata hat jetzt ein Weblog&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Akademie will Bertelsmann die Pressefreiheit in anderen Ländern stärken. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/197337079/&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen am 26. Oktober 2012 in der Frankfurter Rundschau.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir sind die Besten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Zukunft der defizitären Frankfurter Rundschau ist unter den Gesellschaftern DuMont Schauberg und DDVG eine Kontroverse ausgebrochen. Der neue Chefredakteur Arnd Festerling über den Weg aus der Krise. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/110781372/&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in leicht gekürzter Form im Kontakter 29/2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Köpfe der Rundschau&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst stolze überregionale Frankfurter Rundschau ist heute ein kriselndes Regionalblatt. Neun Chefredakteure haben ihren Weg bestimmt. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/die-koepfe-der-rundschau.html&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist 7/2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie Kommissar Ehret Geschichte schreibt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ort bei Heidelberg hat den ersten schwarzen Bürgermeister Baden-Württembergs gewählt. John Ehret war schon als Kind ein Star in der Gemeinde Mauer, arbeitete später beim BKA. Seine Hautfarbe war nie ein Problem, sagt er. Heute tritt der 40-Jährige sein Amt an. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/baden-wuerttemberg-john-ehret-ist-der-erste-schwarze-buergermeister-a-836281.html&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen bei Spiegel Online am 1. Juni 2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rabattmarken und Pistolen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akribisch durchsiebten Ermittler das letzte Versteck des &quot;Nationalsozialistischen Untergrunds&quot;: In der Zwickauer Wohnung sicherten sie den Nachlass der Neonazis. Dabei stießen die Fahnder auf die Überreste eines spießigen Lebens, auf diverse Waffen - und auf 1424 Schuss scharfe Munition. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-terroristen-legten-depots-mit-1424-schuss-munition-an-a-828329.html&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der SPIEGEL-Artikel mit Co-Autorenschaft erschien bei Spiegel Online am 18. April 2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Spiel mit den Zahlen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Prozent, zwölf Prozent - bei Umfragen erleben die Piraten immer neue Höhenflüge. Doch wie glaubwürdig sind diese Zahlen? Zweimal lagen Meinungsforschungsinstitute zuletzt daneben. Die Ursachen liegen im veränderten Telefonierverhalten der Deutschen. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfragen-der-meinungsforschungsinstitute-sind-oft-nicht-glaubwuerdig-a-826764.html&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen bei Spiegel Online am 12. April 2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Bauernopfer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im großen Medienrauschen ist das Ende der Deister-Leine-Zeitung nur eine Randnotiz. 4.500-mal verkaufte sie sich im niedersächsischen Barsinghausen. Nun ist nach 126 Jahren Schluss. Dabei war die DLZ die erste Zeitung am Ort. Warum versuchte niemand, sie mit einem neuen Konzept zu retten? Und welche Rolle spielte der große Madsack-Konzern beim Ende des kleinen Traditionsblatts? Eine Spurensuche. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/97067014/&quot;&gt;[zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist 4/2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bildungslotto&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dresden müssen Schüler Russisch lernen, obwohl sie Französisch gewählt haben. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/96985125/&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der ZEIT vom 9. Februar 2012 &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einmal Front, bitte!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reporter Carsten Stormer ist immerauf der Suche nach Krisenherden  nun hat er ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/75237864/&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Berliner Zeitung vom 15.02.2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Mann, der in den Abgrund blickt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsten Stormers Weg in den Krisenjournalismus war ungewöhnlich. Selbst heute als gestandener Reporter sind ihm die Menschen, über die er berichtet, im Zweifel wichtiger als die Story. Nun er hat er seine Erlebnisse in seinem Buch &quot;Das Leben ist ein wildes Tier&quot; festgehalten. &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/buch-ueber-erlebnisse-als-kriegsreporter-der-mann-der-in-den-abgrund-blickt-1.1256656&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 13.01.2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auf der Flucht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalia Radina bietet mit ihrem Online-Portal Charter97 dem weißrussischen Präsidenten Lukaschenko die Stirn. Der KGB steckte sie dafür in den Knast, ihr Freund und Herausgeber wurde ermordet. Radina floh nach Litauen - wie so viele weißrussische Oppositionelle. Doch ans Aufgeben denkt sie nicht. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/96991131/&quot;&gt;[zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist 1/2012&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fluch und Segen einer Bohne&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schweizer Journalist bringt ein deutschsprachiges Magazin für Reportagen auf den Markt. &lt;a href=&quot;http://www.berliner-zeitung.de/medien/neues-reportage-magazin-fluch-und-segen-einer-bohne,10809188,11232418.html&quot;&gt; [zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Berliner Zeitung vom 29.11.2011&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausverkauf der Rechte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um Vertragsklauseln und juristische Details. Nutzungsrechte, Vergütungsregeln, allgemeine Geschäftsbedingungen. Themen, mit denen sich kaum ein Journalist freiwillig oder gar gerne beschäftigt. Vielleicht blieb deshalb bislang der große Aufschrei darüber aus, wie Verlage versuchen, ihren Autoren Stück für Stück die Rechte an ihren Texten zu nehmen. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/autorenvertraege-das-kleingedruckte.html&quot;&gt; [zum Text ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist 11/2011&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Ich war immer am liebsten Reporter&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Peter Siegloch hat fast sein ganzes Berufsleben beim Fernsehen verbracht, 23 Jahre alleine beim ZDF - als Anchorman, Ressortchef, stellvertretender Chefredakteur und Amerika-Korrespondent. Diesen Mai musste er gehen. Weil er 65 wurde. Länger darf man beim ZDF nicht arbeiten. Wie kam er damit zurecht? Und warum arbeitet er nun als Lobbyist für die Luftverkehrswirtschaft? &lt;a href=&quot;http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/als-ob-man-ins-feindeslager-geht/&quot;&gt; [zum Interview ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in Medium Magazin 10-11/2011&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zwölf Weltenwanderer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommen etwa aus Syrien und Armenien, China und Thailand, Liberia und Simbabwe  zwölf Journalisten aus allen Ecken der Welt haben sich im September 2011 in Hamburg getroffen. Es sind die ersten Schüler an Bertelsmanns neuer internationaler Journalistenschule. Zentrales Anliegen ist der Dialog in einer globalen Journalistengemeinschaft. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/zwoelf-weltenwanderer.html&quot;&gt; [zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist 10/201&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Wir verknüpfen alles mit Online&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zehn Jahren gründeten ein Germanist und ein Soziologe den Studiengang Onlinejournalismus an der Hochschule Darmstadt. Ein Interview von Absolvent Jan Söfjer mit Studiengangsleiterin Friederike Herrmann. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/10-jahre-studiengang-onlinejournalismus-darmstadt-wir-verknuepfen-alles-mit-online.html&quot;&gt; [zum Interview...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist 9/2011&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus der Mitte des Alptraums&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Haiti nach Japan und über Libyen in den Sudan. Reporter in Krisengebieten riskieren ihr Leben, sind psychischem Druck ausgesetzt  und kosten die Redaktionen eine Menge Geld. Hierzulande mangelt es an Ausbildung. Es dominiert die Analyse aus der Ferne. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/reporter-in-krisengebieten-aus-der-mitte-des-alptraums.html&quot;&gt; [zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eins, zwei, Multikulti-Polizei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Polizisten sollen sie werden und zugleich Vorbilder - die Berliner Polizei sucht gezielt nach Mitarbeitern aus Einwandererfamilien. Und hat erste Erfolge: Spezialkurse machen junge Bewerber mit türkischen oder arabischen Wurzeln fit für den öffentlichen Dienst. Orçun Pamuk, 21, hat es geschafft. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,776404,00.html&quot;&gt; [zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen bei Spiegel Online&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine unendliche Geschichte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Berliner Canisius-Kolleg nahm einer der größten Skandale des vergangenen Jahres seinen Anfang: der systematische sexuelle Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche. Die Berliner Morgenpost machte die Vorfälle öffentlich und erhielt für ihre ausführliche Berichterstattung den Wächterpreis der Tagespresse. Die Geschichte einer Recherche. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/eine-unendliche-geschichte-waechterpreis-gewinner-berliner-morgenpost.html&quot;&gt; [zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Online-Journalisten: Redakteure zweiter Klasse?&lt;/b&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Mitte der 90er Jahre gingen die ersten Redaktionen in Deutschland online. Lange wurden Onlinejournalisten als Redakteure zweiter Klasse gesehen. Wie steht es heute um sie? Können sie inzwischen ihren Zeitungskollegen auf Augenhöhe begegnen? Ein Streifzug durch sechs Redaktionen zwischen Elbe und Bodensee. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/onlineredakteure-textschrubber-oder-edelfeder.html&quot;&gt;[zum Artikel ...]&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Thomas Knüwer kritisiert schon lange die Unfähigkeit der Verlage im Internet. Im Interview erklärt der Medienberater, warum es keinen Sinn hat, zwischen Onlinern und Offlinern zu unterscheiden. &lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/stellungnahmen-und-meinungen/onlineredakteure-content-knechte.html&quot;&gt;[zum Artikel ...]&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;i&gt;Erschienen als Titelgeschichte im journalist&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vom Keller in den Newsroom&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit dem Wikileaks-Coup gilt Datenjournalismus als der neue Recherchetrend in Deutschland. Einziger Vorreiter im Land ist die dpa. Doch selbst bei der großen Agentur sind die Mittel begrenzt.&lt;a href=&quot;http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/datenjournalismus-sprich-mit-daten.html&quot;&gt; [zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im journalist&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Migranten für die Medien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. November 2010 hat das Bildungswerk Kreuzberg (BWK) in Berlin den ersten Jahrgang der Journalistenausbildung für Migranten in die Arbeitswelt entlassen. Projektleiter Uwe Schulte über neue Leserschaften, Konflikte im Unterricht und warum die Ausbildung schon wieder vor dem Aus steht. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/14678538/&quot;&gt;[zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in Medium Magazin&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sorglos im Schwarzwald&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzwälder Post ist klein, arbeitet antiquiert, aber hochprofitabel. Das Portrait einer Zeitung weit weg von der Krise. &lt;a href=&quot;http://www.mediummagazin.de/archiv/2010/ausgabe-0708-2010/sorglos-im-schwarzwald/&quot;&gt;[Zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in Medium Magazin - plus &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/sorgenlos-im-schwarzwald/&quot;&gt;Audioslideshow&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Depot der vergessenen Dampfrösser&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Porrettana ist eine der ältesten Gebirgseisenbahnstrecken Europas: Die Züge winden sich über 133 Kilometer, 64 Brücken und Viadukte und durch 48 Tunnel. Das Meisterstück der Ingenieurskunst wurde im italienischen Unabhängigkeitskrieg erbaut - und fristet heute ein fast vergessenes Dasein. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,664847,00.html&quot;&gt;[Zum Artikel ....]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen auf Spiegel Online und in der Augsburger Allgemeinen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Falscher Feind&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlage kämpfen gegen Google - weil sie ihre eigene Rolle im Internet noch nicht gefunden haben. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/42991616/&quot;&gt;[Zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Berliner Zeitung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von Roadtrips und Sinnkrisen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Autor bei Diogenes heißt Benedict Wells. Sein Werk ist ein überzeugender Künstlerroman voll drogengeschwängerter Unruhe und ein Tribut an Bob Dylan. &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/kultur/literatur/von-roadtrips-und-sinnkrisen/-/1472266/3097450/-/index.html&quot;&gt;[Zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Frankfurter Rundschau&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für immer auf Neustart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IT-Wunderknabe Lars Hinrichs gibt bei Xing den Chefposten auf. Was gründet der Vorzeige-Unternehmer nun? &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/digital/fuer-immer-auf-neustart/-/1472406/3198482/-/index.html&quot;&gt;[Zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Frankfurter Rundschau&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gesang, Geschwätz und Gaza&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talkshow &quot;3 nach 9&quot; war in ihrer langen Geschichte immer wieder für Aufregung gut. Diesmal besorgte Peter Scholl-Latour das Geschäft. &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/kultur/medien/gesang--geschwaetz-und-gaza/-/1473342/3181816/-/index.html&quot;&gt;[Zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Frankfurter Rundschau&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nicht ohne meine Winchester&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Warum besitzen Sie eine Waffe?&quot; Diese Frage hat der Fotograf Kyle Cassidy bei einer Reise quer durch die USA gestellt. Er bekam oft überraschende Antworten - die das Klischee vom schießwütigen Hinterwäldler widerlegen. &lt;a href=&quot;http://home.arcor.de/soefjer/diverses/cassidy.jpg&quot;&gt;[zum Text / Foto der Seite ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in der Frankfurter Rundschau&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Musikpoet&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oliver Steller möchte den Deutschen ihre Dichter wieder näher bringen. Portrait eines literarischen Barden. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/8361092/&quot;&gt;[Zum Artikel ...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen auf SWR2.de&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Veröffentlichte Fachbeiträge&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Journalismus im Webstuhl: Der crossmediale Newsroom und die Industrialisierung der Medien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschienen in: &lt;a href=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/Publikationen/nr-Werkstatt/18-Online-Journalismus/&quot;&gt;Online-Journalismus: Zukunftspfade und Sackgassen&lt;/a&gt;; Netzwerk Recherche-Werkstatt, 2011&lt;b&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>veröffentlichungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 7an</dc:rights>
    <dc:date>2010-09-23T00:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/197337079/">
    <title>Fatoumata hat jetzt ein Weblog</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/197337079/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mit einer Akademie will Bertelsmann die Pressefreiheit in anderen Ländern stärken.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jan Söfjer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://home.arcor.de/soefjer/bilder/spiegel.jpg&quot; alt=&quot;Intajour-Schüler zu Besuch bei Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Intajour-Schüler zu Besuch bei Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo. Foto: Bertelsmann&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September vor zwei Jahren feierte Bertelsmann (RTL, stern) seinen 175. Geburtstag im Berliner Konzerthaus. Mehr als tausend Gäste, darunter Angela Merkel, blickten auf eine Karte von Reporter ohne Grenzen. Viele Länder waren rot oder schwarz, also ohne Pressefreiheit. Um dem etwas entgegenzusetzen, verkündete RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel mit Kollegen die Gründung der International Academy of Journalism (Intajour). Ihr Ziel: die Pressefreiheit weltweit mit der Weiterbildung von Journalisten zu stärken. Ein kleiner Beitrag, aber etwas Bleibendes, wie der damalige Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Hartmut Ostrowski sagte. Der anwesende EU Kommissionspräsident José Barroso übernahm die Schirmherrschaft. Die Akademie ist eine Chance, sagte er. Selbst in Teilen Europas würden heute noch Journalisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;400 Bewerbungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Intajour sollen junge, engagierte Journalisten aus Ländern fortgebildet werden, in denen die Pressefreiheit stark unter Druck steht oder in denen es nur unzureichende Fortbildungsmöglichkeiten gibt, sagt Schulleiter Werner Eggert. 400 hatten sich für den ersten zehnmonatigen Jahrgang beworben. Gelehrt werden investigative Recherche, Datenbank-Recherche oder Aufnahme und Schnitt von Webvideos, also vor allem digitaler Journalismus, mit dem die Schüler lernen sollen, über Missstände online zu berichten. Die Absolventen sollen aber auch ihr neues Wissen in ihre Redaktionen tragen und die journalistische Arbeit in ihren Ländern weiterentwickeln, sagt Eggert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dozenten sind erfahrene Journalisten wie die Stern-Reporterin Katja Gloger, der niederländische RTL4-Fernsehmoderator Rick Nieman oder der Digital-Vordenker Dan Gillmor. Unterrichtet wird mit einer Mischung aus Webinaren und drei Präsenzphasen in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September vergangenen Jahres trafen sich zum Start der Akademie zwölf Journalisten zwischen Mitte 20 und Mitte 30 aus Ländern wie Nicaragua, Ukraine oder Nepal. Sie alle kamen für drei Wochen nach Hamburg und bezogen Räume bei Gruner+Jahr gleich neben der Henri-Nannen-Schule. Diesen Juni wurde nun der erste Jahrgang verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Stunden in der Woche haben sie neben ihrem Redaktions-Job gelernt, um das Wissen sofort anwenden zu können, drei Mal waren sie auf Kosten von Bertelsmann in Hamburg, Köln und Berlin gekommen. Der Mix aus Präsenz- und E-Learning-Phasen hat sich sehr bewährt, der Transfer des Gelernten in die praktische Arbeit funktioniert gut, sagt Eggert. Im zweiten Jahrgang wollen sie aber noch interaktiver vorgehen. Je kontinuierlicher der Austausch der Fellows untereinander und mit dem Trainerteam, desto nachhaltiger der Lernerfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Startschuss für die Karriere&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludmila Bogheanu aus der südosteuropäischen Republik Moldau hat von der Akademie sehr profitiert. Danke ihres neuen Wissens arbeitet sie nun als verantwortliche Online-Journalismus-Dozentin an der Chisinau-Journalistenschule in der gleichnamigen Hauptstadt und hat ein Programm für Nachwuchsjournalisten in Transnistrien mitinitiiert. Auch für Datenjournalismus begeistert sie sich nun. Die Intajour war der Startschuss meiner Karriere, sagt Bogheanu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fatoumata Nabie Fofana aus dem westafrikanischen Liberia sagt: Es ist viel in meiner Karriere passiert, seit ich das erste Mal einen Fuß in die Intajour gesetzt habe. Die leitende Redakteurin des Daily Observer in der Hauptstadt Monrovia gibt Foto-Seminare und bringt jungen Kollegen bei,wie sie Geschichten in der Zeitung, Online und als Video erzählen können. Besonders stolz ist sie auf ihr erstes Weblog  ihr Akademiekollege Ujjwal Acharya hat ihr geholfen, es aufzusetzen  online aus Nepal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bloggen und Bürgerjournalismus sind sehr neu für Liberianer, sagt Fofana. Bis vor drei Jahren konnten sich selbst manche Verlage keinen Internetanschluss leisten, sagt sie. Die Bandbreite reichte nicht mal, um Fotos hochzuladen. Vergangenes Jahr erreichte das Breitband-Seekabel Africa Coast Europe (ACE) Liberia. Das Wissen um professionellen digitalen Journalismus ist nun auch im Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen am 26. Oktober 2012 in der Frankfurter Rundschau.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-11-07T16:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/185148103/">
    <title>Die Leser sind da, aber wo die News?</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/185148103/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wie große Teile der deutschen Presse die Zukunft des digitalen Nachrichten-Konsums verschlafen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit kurzem habe ich ein Smartphone. Ein entscheidender Kaufgrund war, dass ich vorhabe, damit kurze Videos bzw. Interviews zu drehen (das Samsung S2 schafft Full HD) und als Zusatz zu meinen Artikeln zu verkaufen. Kein nennenswerter Kaufgrund war, unterwegs surfen zu können. Insofern bin ich überrasc&lt;br /&gt;
ht über mein Smartphone-Nutzungsverhalten. Nicht unterwegs, sondern zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Computer lese ich schon lange so gut wie gar keine Online-Nachrichten mehr. Ich habe die Berliner Zeitung und die Süddeutsche Zeitung im Print abonniert, wichtige Fach-Neuigkeiten über die Medienbranche bekomme ich via Newsroom-Newsletter und vor allem durch eine sorgfältig und thematisch eng begrenzte Liste von Leuten, denen ich auf Twitter folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stresst mich, zu Hause bei der Arbeit oder privat Online-Nachrichten auf dem PC-Bildschirm zu lesen. Ich werde unruhig und verspannt. Bislang habe ich höchstens einmal am Tag für wenige Sekunden Spiegel Online geöffnet. Das war&apos;s. Jetzt schaue ich fast immer, wenn ich das Smartphone in die Hand nehme auf Spiegel Online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das liegt daran, dass der PC ein Lean-Vorward-Medium ist, ein Smartphone aber ein Lean-Back-Medium. Es ist entspannend, mit dem Smartphone zu surfen und zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verlorene Leser durch fehlende Apps&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel Online lese ich auf dem Smartphone aber nur so oft, weil es eine App für die Seite gibt. Scheinbar ist sie überflüssig. Sie kann nicht viel mehr als die Browser-Version. Aber ich muss nicht erst meine Internet-App öffnen und spiegel.de eintippen oder in den Lesezeichen suchen. Das rote Spiegel Online-Icon prangt auf meiner Smartphone-Startseite und immer wenn ich das Ding in die Hand nehme, möchte ich irgendetwas damit machen. Das heißt, ich klicke auf: Instagram (nicht nur ein Filter-Tool, sondern auch spannendes soziales Foto-Netzwerk), Twitter, Xing, Spiegel Online, Facebook. Würde es keine App für Spiegel Online geben, würde ich die Seite mobil sehr viel seltener bis gar nicht ansteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war also ziemlich überrascht, als ich sah, dass es für ZEIT Online und Süddeutsche.de keine Apps für mein Smartphone gibt. Das Kurioseste dabei: Es gibt eine ZEIT Online App, aber nur für das Betriebssystem iOS, also nur für iPhones. Auf rund 40 Prozent aller Smartphones in Deutschland ist aber laut golem.de Android installiert. Das Apple-System kommt nur auf gut 20 Prozent. Möchte mal jemand ausrechnen, wie viele Zugriffe und Leser ZEIT Online dadurch verloren gehen? Dabei gilt die Redaktion als Online-Vorreiter und Chefredakteur Wolfgang Blau wurde gerade vom Guardian als Director of Digital Strategy abgeworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Frage via Twitter an ZEIT Online, ob es wirklich keine Android-App für ZEIT Online gebe, bekam ich die Antwort: &quot;Das stimmt. Wir konzentrieren uns auf Optimierung der Mobil/Tablet-Angebote.&quot; Aha. Fabian Mohr, Entwicklungs-Redakteur und Mitglied der Chefredaktion, ergänzte: &quot;Das an einer nativen App festzumachen, ist nur etwas gestrig.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süddeutsche.de hat zu meinem Erstaunen ebenfalls keine App aufgesetzt. Chefredakteur Stefan Plöchinger antwortete auf Nachfrage aber immerhin: &quot;Kommt bald :)&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele Zeitungen besitzen nicht mal eine mobile Version ihrer Website&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryan Lytle &lt;a href=&quot;http://www.mediabistro.com/10000words/5-stats-journalism-organizations-mobile_b15599&quot;&gt;schrieb die Tage auf dem Blog 10.000 Words&lt;/a&gt; - Where Journalism and Technology meet: &quot;Its no surprise to anyone reading this that mobile devices, such as smartphones and tablets, are skyrocketing in popularity and usage.&quot; 36 Prozent der amerikanischen Smartphone-Nutzer lesen täglich News auf ihrem Gerät, schrieb er, 62 Prozent jede Woche. Und die Zahlen stiegen dramatisch schnell. &quot;But its still shocking to see some news sites that arent fully optimized for the mobile experience.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das trifft auch auf viele deutsche Regional und Lokal-Zeitungen zu, die ihre Website nicht für mobile Geräte optimiert haben  von einer App ganz zu schweigen. Sogar der Tagesspiegel gehört dazu. Dabei erzählte mir der Online-Chef Markus Hesselmann kürzlich bei einem Besuch mit dem Fachausschuss Online des DJV Berlin in seiner Redaktion, dass die Redaktion mittlerweile noch früher anfangen würde zu arbeiten, da die Leser heute nicht erst in Büro Nachrichten lesen würden, sondern bereits auf dem Smartphone auf dem Weg ins Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlanzeige auch bei der oft für ihre Online-Strategie gelobten Rhein-Zeitung. Auch die Leipziger Volkszeitung bietet keine mobile Version an. Das ist insofern konsequent, als dass auch die Titel des Mutterhauses Madsack, Hannoversche Allgemeine und Neue Presse keine mobile Version vorweisen können. Die Neue Presse wurde erst diesen Sommer gerelauncht. Das die Zukunft der digitalen Nachrichten-Nutzung vergessen wurde, sagt viel aus über das digitale Selbstverständnis eines der größten deutschen Zeitungs-Verlage in Deutschland - und damit auch über die deutsche Presse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Debatte zum Text mit Beteiligung mehrer Online-News-Redaktionsleiter ist &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/photo.php?fbid=521859914509798&amp;set=a.190895274272932.51735.188930067802786&amp;type=1&amp;theater&quot;&gt;auf Facebook zu finden&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>digitale welt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-10-26T14:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/185148085/">
    <title>Geldregen für Online-News?</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/185148085/</link>
    <description>Facebook hat einen Weg gefunden, Geld zu verdienen und die deutschen Verlage sollten sich das genau ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Zeitung schreibt heute im Wirtschaftsaufmacher (leider nicht online): &quot;Facebook setzte im vergangenen Quartal 150 Millionen Dollar im Bereich der mobilen Werbung um, also Anzeigen, die auf Smartphones und Tablets eingebledet werden. Das war eine Verdreifachung zu den geschätzten 50 Millionen Dollar, die Facebook im vorherigen Quartal verdiente.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft mit der &quot;mobilen&quot; Werbung wird das große Ding für die Verlage werden. Es könnte abseits von Paywalls die große Erlösquelle werden. Und auf verlagseigenen Apps gibt es nicht mal Werbeblocker. Jetzt müssten die Online-Nachrichtenseiten nur erstmal Apps haben.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>digitale welt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-10-26T15:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/142780942/">
    <title>G+J ohne Buchholz: Der Kapitän tritt ab</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/142780942/</link>
    <description>Bernd Buchholz war einer dieser Verlagsmänner, von denen man dachte, sie seien für die Ewigkeit bestimmt. Sie haben diese &quot;Mag die Welt untergehen, ich nicht&quot;-Attitüde. Doch es kam anders. Buchholz wurde vom neuen Bertelsmann-Chef Thomas Rabe abgesägt. Buchholz war offenbar zu charakterstark. Kein Wunder: Er wurde von Gerd Schulte-Hillen zu Gruner+Jahr geholt, den Rupert Murdoch einst als als &quot;fucking cowboy&quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Cowboys ist aber offenbar vorüber. Und das ist weniger Schade für die Cowboys als für unsere Zeit, denn die Demontage von Buchholz ist auch ein Indiz für die komplette Übernahme Gruner+Jahrs durch Bertelsmann. Bisher wehrte sich Angelika Jahr als Sprecherin der Familie Jahr gegen einen Verkauf. 25,1 Prozent von Gruner+Jahr gehören der Familie. Sie halten eine Sperrminorität, sollen aber einen weiteren Verfall ihrer Aktien fürchten und erwägen, sie gegen weitaus wertstabilere Bertelsmann-Aktien einzutauschen. Der Bertelsmann-Konzern (RTL Group, Random House) könnte dann mit Gruner+Jahr und damit auch mit den Zeitschriften GEO und stern machen, was er will. Die Nachfolge von Buchholz treten nun gleich drei Leute an. Rabe möchte also keine starke Persönlichkeit mit zu viel Macht aufkommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude von Gruner+Jahr am Hamburger Hafen ist architektonisch an eine Schiffsform angelehnt. Vor ein paar Jahren, als der Verlag kriselte, ermahnte Buchholz seine Mitarbeiter, &quot;auf dem Sonnendeck&quot; die Liegestühle und Drinks beiseite zu stellen. Er war nie einer, der immer gerecht war und alle seine Journalisten gleich behandelte (zumindest von der Bezahlung her), doch er hatte Haltung und er hielt den Laden beisammen. Nun zieht wirklich ein großer Sturm vor dem Hamburger Baumwall auf. Und der Kapitän ist nicht mehr an Bord.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>medienbeobachtungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-09-07T00:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/120172702/">
    <title>Mehr Pressefreiheit geht an Presse vorbei</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/120172702/</link>
    <description>Da wird die Pressefreiheit in Deutschland verbessert, doch die Presse selbst interessiert es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August trat das Pressefreiheitsgesetz in Kraft. Journalisten können künftig nicht mehr wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat belangt werden, wenn sie brisantes Material von Informanten aus staatlichen Stellen annehmen, auswerten oder veröffentlichen. Zudem dürfen Redaktionen nicht länger durchsucht werden  außer es besteht der dringende Tatverdacht der Beteiligung an einer Straftat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich vor zwei Jahren, als die Idee zu dem Pressefreiheitsgesetz aufkam, gab es ein paar Meldungen zu dem neuen Gesetz. Insofern muss man es schätzen, dass die Berliner Zeitung meine Meldung die Tage veröffentlichte. &lt;a href=&quot;http://www.djv-berlin.de/nc/news/detail/zurueck/startseite-1/artikel/journalisten-bekommen-schutz-vor-staatsanwaelten/&quot;&gt;Hier ist sie in ähnlicher Form auf der Seite des DJV Berlin.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>freie presse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-08-07T02:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/110781372/">
    <title>Wir sind die Besten</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/110781372/</link>
    <description>&lt;b&gt;Um die Zukunft der defizitären Frankfurter Rundschau ist unter den Gesellschaftern DuMont Schauberg und DDVG eine Kontroverse ausgebrochen. Der neue Chefredakteur Arnd Festerling über den Weg aus der Krise.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jan Söfjer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://home.arcor.de/soefjer/bilder/festerling_web.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Arnd Festerling, 51, kam 1990 als Sportredakteur zur FR und leitete seitdem fast jedes Ressort im Haus. Foto: FR&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herr Festerling, obwohl der Mantel der Frankfurter Rundschau (FR) seit knapp einem Jahr in Berlin produziert wird, schreibt die FR immer noch rote Zahlen. Sie suchen nun die Rettung im Lokalen und Regionalen. Kann die FR gegen die dortige Konkurrenz bestehen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Frankfurter Markt sind wir die Nummer eins. Wir haben dort bei den Abonnementzeitungen den größten Marktanteil. Vom Seitenumfang her liegen wir gleichauf mit der Frankfurter Neuen Presse (FNP). Seit Januar produzieren wir 24 Seiten pro Woche mehr  ohne an anderer Stelle zu sparen. Und inhaltlich sind wir die Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das klingt nach Mehrarbeit für die Redaktion. Obendrein wollen Sie die Qualität im Lokalen stärken. Wie?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangenen August haben wir die 50-köpfige Redaktion in Frankfurt neu organisiert, so dass Autoren mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben haben. Zwei ehemalige Kollegen geben intern Fortbildungen. Die Leser bekamen im Januar eine lokale Leute-Seite und eine lokale Wirtschaftsseite. Zudem haben mit unseren Steuerfahnder- und Odenwaldschule- Recherchen gezeigt, dass wir die erste Adresse für Informationen über Skandale sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wirbt der Verlag mit der Qualitätsoffensive, um neue Leser zu gewinnen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, im Radio und auf Veranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Reichen die Anzeigenkunden, um die FR zu stabilisieren?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht allein. Der Werbemarkt läuft gut, reicht aber für die FR nicht aus. Wir setzen auf  innovative Projekte wie unsere rosafarbene Mittagsausgabe während der Fußball-EM oder die neue Redaktionsbeilage RAL 6010, die als Online-Portal und zweiwöchig gedruckt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt   in Kooperation mit Öko-Test.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bereits Wolfgang Storz (FR-Chefredakteur 2002-2006) sah die Zukunft im Lokalen. Führen Sie seine Tradition fort?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit würde ich nicht gehen. Aber Storz, unter dem ich Politikchef war, hat richtig erkannt: Das Lokale und Regionale sind das Standbein fast jeder Tageszeitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie sind seit über 20 Jahren bei der FR. Wie wollen Sie den linksliberalen Geist der FR sichern?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Ebenen. Zum einen in Berlin, wo viele Rundschauler die FR mitproduzieren. Zum anderen sind  wir auch im Lokalen politischer, linksliberal schärfer und pointierter geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gibt es einen Plan, wann die FR wieder schwarze Zahlen schreiben soll?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, aber dazu werde ich nichts sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie sehen Sie die Zukunft der Frankfurter Rundschau?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über kurz oder lang wird die Zukunft im Digitalen liegen. Das leben wir heute schon. Die Online-Redakteure meines Chefredakteurskollegen Rouven Schellenberger haben mittlerweile auch ein eigenes Autorenteam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Zukunft liegt also im Digital-Lokalen. Neulich twitterten FR-Onliner von der Verabschiedung der Frankfurter Bürgermeisterin Petra Roth. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auch über Blockupy Frankfurt haben wir in Livetickern mit riesigem Erfolg online berichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was bedeutet es für Sie eigentlich, nun Chefredakteur der FR zu sein?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Verpflichtung, in dieser Reihe großer Journalisten zu stehen, obendrein in Zeiten des Umbruchs für die gesamte Branche wie diesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen in leicht gekürzter Form im Kontakter 29/2012&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-07-27T02:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/110780108/">
    <title>Die Frage nach dem Neuen</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/110780108/</link>
    <description>Das Studium ist lange vorbei - auch der Ausbruch aus dem ersten Job auf der Suche nach Mehr. Die Grenzen sind längst verschoben. Damals war die Reportageschule Symbol von Freiheit und Selbstverwirklichung. Sie ist absolviert. Gut zwei Jahre sind seitdem vergangen. Nach einem fragte ich mich, was Neues kommen könnte und bewarb mich für eine Hospitanz beim SPIEGEL. Sie nahmen mich für die acht Wochen als Pauschlisten, das war schön, ist aber auch schon wieder zwei Monate her. Und wieder taucht die Frage auf: Was nun?</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>der journalismus </dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-07-25T17:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/97067015/">
    <title>Das Bauernopfer - Warum die Deister-Leine-Zeitung sterben musste</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/97067015/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Helena Tölcke bei der letzten Redaktionssitzung&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Helena Tölcke bei der letzten Redaktionssitzung&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/dlz1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im großen Medienrauschen ist das Ende der Deister-Leine-Zeitung nur eine Randnotiz. 4.500-mal verkaufte sie sich im niedersächsischen Barsinghausen. Nun ist nach 126 Jahren Schluss. Dabei war die DLZ die erste Zeitung am Ort. Warum versuchte niemand, sie mit einem neuen Konzept zu retten? Und welche Rolle spielte der große Madsack-Konzern beim Ende des kleinen Traditionsblatts? Eine Spurensuche. &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/97067014/&quot;&gt;[zum Artikel ...]&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>reporter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-26T00:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/97067014/">
    <title>Das Bauernopfer - Warum die Deister-Leine-Zeitung sterben musste</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/97067014/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Helena Tölcke bei der letzten Redaktionssitzung&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Helena Tölcke bei der letzten Redaktionssitzung&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/dlz1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Helena Tölcke bei der letzten Redaktionssitzung / Alle Bilder: Jan Söfjer&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im großen Medienrauschen ist das Ende der Deister-Leine-Zeitung nur eine Randnotiz. 4.500-mal verkaufte sie sich im niedersächsischen Barsinghausen. Nun ist nach 126 Jahren Schluss. Dabei war die DLZ die erste Zeitung am Ort. Warum versuchte niemand, sie mit einem neuen Konzept zu retten? Und welche Rolle spielte der große Madsack-Konzern beim Ende des kleinen Traditionsblatts? Eine Spurensuche.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jan Söfjer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird nie wieder diese Treppe hinabsteigen, um zu einem Termin zu gehen. Doch man merkt Wolf Kasse nicht an, dass sich gerade sein Leben auflöst. Er eilt von der Redaktion im ersten Stock nach unten zur Geschäftsstelle. Letzter Termin, sagt Kasse zur Frau am Empfang, lächelt dabei ein wenig und steigt draußen in seinen alten Mercedes Kombi, der vor dem roten Backsteinhaus der Deister-Leine-Zeitung (DLZ) parkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Barsinghäuser Rathaus ist nur ein paar hundert Meter entfernt. Rund 36.000 Menschen leben in der Stadt, die sich 20 Kilometer südwestlich von Hannover an den Deisterwald schmiegt. Im Rathaus-Foyer versammeln sich 15 Männer und Frauen, darunter der Sparkassenleiter aus dem Ort, der Polizeichef, die Leiterin eines Pflegeheims, ein Bäckermeister, der Bürgermeister und zwei Politiker. Sie alle stehen im Kreis unter kaltem Deckenlicht vor den Toiletten und reden über die anstehende Ausbildungsmesse für Jugendliche, obwohl es überhaupt nichts Neues zu berichten gibt. Trotzdem sind vier Reporter gekommen: vom Anzeigenblatt Deister Aktuell, von den Calenberger Online News, von der Calenberger Zeitung und Wolf Kasse von der Deister-Leine-Zeitung. Kasse ist 53 Jahre alt, seit 32 Jahren arbeitet er für das Blatt. Doch morgen wird er auf keinen Termin gehen, er wird auf gar keinen Termin mehr für seine Zeitung gehen. Morgen, am 29. Februar 2012, erscheint die letzte Ausgabe. Die Deister-Leine-Zeitung wird nach 126 Jahren und zwei Monaten eingestellt. Ein Bauernopfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein symbolisches Buch zum Abschied&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helena Tölcke leitet die Redaktion seit zwölf Jahren, seit drei Jahren führt sie auch die Geschäfte. Eine Kollegin hat der 54-Jährigen einen Roman geschenkt: Die Unperfekten. Ein Roman über den Niedergang einer englischsprachigen Zeitung in Rom. Ein klein wenig erinnert Tölcke an die Chefredakteurin im Buch. Sie strahlt eine natürliche Autorität aus. Bei der Konferenz am Vormittag sitzen die Kollegen am Tisch, die Chefin nicht, sie steht, nach vorne gebeugt, die Hände auf den Tisch gestützt. Der Norddeutsche Rundfunk ist mit vier Leuten gekommen, um einen Fernsehbeitrag für Hallo Niedersachsen zu drehen, zwei Redakteure von taz und Spiegel Online werden später auch noch vorbeischauen. Tölcke sagt, für große Emotionen sei heute kein Platz. Wir müssen überlegen, wann wir Deadline machen. Es kann auch noch spät was reinkommen. Sie wollen die letzte Ausgabe nicht versauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut einen Monat vorher, am Nachmittag des 24. Januars, bekommt Helena Tölcke den Anruf von der Eigentümerin der Zeitung, der Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft (Dewezet). Die Sekretärin der Geschäftsführerin ist sonst meist fröhlich, doch dieses Mal scheint sie bedrückt. Sie bittet die Redaktionsleiterin am nächsten Tag nach Hameln in die Zentrale. Ich habe geahnt, was sie mir sagen wollten, erzählt Tölcke in ihrem Büro, das auch von einem Papillon-Hündchen und einem Golden Retriever bewohnt wird. In Hameln wird Tölcke von der Verlegerfamilie empfangen: Geschäftsführerin Julia Niemeyer, deren Vater Günther Niemeyer sowie ihr Onkel Hans Niemeyer. Günther Niemeyer kommt gleich zur Sache: Er habe die traurige Pflicht, mit großem Bedauern mitzuteilen, dass man sich entschieden habe, die Deister-Leine-Zeitung einzustellen. Das war auch für ihn ein schwerer Gang, sagt Tölcke heute. Für sie wird es schwerer. Seit 1987 arbeitet sie für die Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ließ die wirtschaftliche Entwicklung keine Wahl? Geschäftsführerin Niemeyer sagte der Presse: Wir sind uns der Tragweite dieser Entscheidung bewusst, aber die wirtschaftliche Entwicklung in der Medienbranche lässt uns leider keine andere Wahl. Am Ende hätten die Prognosen für die kommenden Jahre, die sinkende Auflage und die wirtschaftlichen Verluste am Standort Barsinghausen diesen Schritt unausweichlich gemacht. Die verkaufte Auflage der Zeitung sank in den vergangenen zehn Jahren von 6.200 auf 4.500 Exemplare. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der große Spieler von nebenan&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde viel geschrieben und gemutmaßt, warum es die Deister-Leine-Zeitung nicht mehr gibt. Von Überalterung der Leserschaft war die Rede. Dass früher ein Abonnement übernommen wurde, wenn die Großeltern im Haus starben, heute die Abo-Kündigung aber mit der Sterbeurkunde komme. Dass die jungen Menschen Informationen via Smartphone statt aus der Zeitung bekommen. Dass es selbst in Städten wie Barsinghausen immer weniger selbstständige Geschäfte und immer mehr Ketten gebe, die nicht mehr in Zeitungen werben würden und die Anzeigenblätter zudem den Marktkampf verschärften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medienforscher Horst Röper nennt eine Kompletteinstellung dennoch höchst ungewöhnlich. Dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) fallen nur zwei traditionsreiche Blätter ähnlicher Größe ein, die seit der Jahrtausendwende schließen mussten: die Honnefer Volkszeitung und die Mendener Zeitung. Den Pressestatistiker Walter J. Schütz verwundert, dass die Deister-Leine-Zeitung eingestellt wurde, obwohl sie die Erstzeitung war  also die einzige wirkliche Zeitung aus dem Ort für den Ort. Der Konkurrent Calenberger Zeitung verkaufte zwar zuletzt als Beilage in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse 14.200 Exemplare, doch die Verkäufe in Barsinghausen liegen laut Schütz in beiden Fällen bei gut 4.000 Exemplaren  also nur auf DLZ-Niveau. Ich kenne keine Zeitung in erster Position, die in den letzten 60 Jahren eingestellt wurde, sagt Schütz. Warum also wurde die Deister-Leine-Zeitung dichtgemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Spieler nebenan in Hannover ist die Mediengruppe Madsack. Der Konzern beschäftigt bundesweit 4.350 Mitarbeiter und erzielte 2010 einen Umsatz von mehr als 608 Millionen Euro. 2009 übernahm Madsack vom Springer-Verlag Beteiligungen an acht Regionalzeitungen und stieg damit unter den großen Verlagsgruppen von Rang acht auf Rang sechs auf. Schon seit Jahren warf sie keinen Gewinn mehr ab Mit der Dewezet, dem Eigentümer der Deister-Leine-Zeitung, verbindet Madsack ein enges Geflecht. Über Calenberger Zeitung und DLZ waren sie nicht nur Konkurrenten in Barsinghausen, sondern sind es auch noch im Landkreis Schaumburg, 20 Kilometer weiter westlich. Der Dewezet gehört dort die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung und die Schaumburger Zeitung, an der Madsack acht Prozent hält. Madsack gehören wiederum die Schaumburger Nachrichten, an der Dewezet ihrerseits mit 20 Prozent beteiligt ist. Im Vergleich zu Madsack ist Dewezet aber ein Zwerg. Die Abhängigkeit von Madsack wird erst recht deutlich, wenn man weiß, dass die Dewezet seit 2004 keine eigene Mantelredaktion mehr besitzt. Madsack liefert ihn (und hält fünf Prozent am Dewezet-Verlag). Das führte zu der kuriosen Situation, dass die Deister-Leine-Zeitung ihren Mantel von der Konkurrenz bezog. Bei den Schaumburger Dewezet-Titeln ist es ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es hätte Alternativen gegeben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Seit 1896 saß die Redaktion in dem Haus an der Bahnhofsstraße 5. &quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Seit 1896 saß die Redaktion in dem Haus an der Bahnhofsstraße 5. &quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/dlz2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Seit 1896 saß die Redaktion in dem Haus an der Bahnhofsstraße 5.&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deister-Leine-Zeitung soll schon seit zwölf Jahren keinen Gewinn mehr gemacht haben. Im Haus hieß es aber immer, dass dank der DLZ das Druckzentrum des Verlags in Hameln besser ausgelastet sei, und solange die Erlöse dadurch die Verluste der Zeitung überstiegen, sei nichts zu befürchten. In der Redaktion sagen sie: Wir haben zwölf Jahre lang mit dem Gerücht gekämpft, dass man die DLZ einstellen will  angeblich immer aus ganz sicherer Quelle. Die letzten drei, vier Jahre hörten wir dann nichts mehr. Dabei soll das Ende der Zeitung seit einem Jahr festgestanden haben. Nachvollziehbar, wenn man sieht, dass zwischen Ankündigung und Einstellung nur fünf Wochen lagen und eine Alternative nicht einmal in Betracht gezogen wurde. Warum haben die Niemeyers nicht gemeinsam mit der Redaktion überlegt, mit welchem Konzept die Zeitung weiter bestehen kann? Warum wurde nicht versucht, ein Wochenblatt oder eine Onlinezeitung aus der Deister-Leine-Zeitung zu machen? Unmöglich? Vor einem Dreivierteljahr starteten drei ehemalige DLZ-Pauschalisten die Calenberger Online News und machen bereits erste Gewinne mit der Seite. Auf Facebook haben sie mehr als 1.000 Fans und erobern die jungen Fußballer der Gegend als Leser, indem sie in dem sozialen Netzwerk den Spieler der Woche und der Saison wählen lassen. Zum Vergleich: Die Calenberger Zeitung hat rund 130 Fans  und muss online ihre Artikel auf haz.de und neuepresse.de aufteilen, weil sie keine eigene Website hat. Auch die Umstellung zum Anzeigenblatt wäre für die DLZ eine Option gewesen. Es soll bald ein neues in der Stadt starten  von Madsack, heißt es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Branchenriese Madsack hat dem Verlag signalisiert: Wenn ihr die DLZ einstellt, greifen wir euer Flaggschiff in Hameln nicht an.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julia Niemeyer möchte nichts mehr zu dem Thema sagen. Andere schon. Der Branchenriese Madsack hat dem Verlag signalisiert: Wenn ihr die DLZ einstellt, greifen wir euer Flaggschiff in Hameln nicht an, sagte ein Insider dem journalist. Die Deister- und Weser-Zeitung ist in Hameln konkurrenzlos. Dem Verlag soll es nicht allzu gut gehen. Würde Madsack in Hameln aktiv werden, könnte das den Tod der Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft bedeuten. Einen ähnlichen Deal soll es im Jahr 2010  damals zwischen dem Ippen- und dem WAZ-Verlag  gegeben haben, als die Mendener Zeitung nach 150 Jahren eingestellt wurde (siehe journalist 4/2010). Im Hause Madsack dementiert man. Nein, man habe der Dewezet nicht gedroht, hieß es gegenüber dem journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Madsack-Gruppe weiß gut, wo sie der Dewezet schaden kann. Madsack-Verlagsleiter Günter Evert war Geschäftsführer der Schaumburger Nachrichten in Stadthagen, wechselte direkt im Anschluss für fünf Jahre in die Geschäftsführung der Dewezet und kehrte 2011 zu Madsack zurück. In seinem Xing-Profil steht heute noch Geschäftsführer Dewezet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es riecht nach Druckerfarbe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betreten des kleinen Backsteinhauses der Deister-Leine-Zeitung bemerkt man einen Geruch, den man nur noch selten in Zeitungshäusern wahrnimmt. Es riecht nach Druckerfarbe. Seit 1896 saß die Redaktion in dem Haus an der Bahnhofsstraße 5. Vier Jahre zuvor, am 21. Dezember 1885, erschien die erste Ausgabe unter Verleger Philipp August Weinaug. Eigentlich reichen die Ursprünge der Zeitung aber noch ein knappes Jahr weiter zurück. Der Buchdrucker Louis H. Rohmeyer begann im nahen Wennigsen mit einer Zeitung, zog nach Barsinghausen um, verlor aber schnell die Lust und verkaufte im Herbst an Weinaug. So hat es Wolf Kasse im vergangenen Jahr für die 125-Jahre-DLZ-Ausgabe recherchiert, für die der damalige Bundespräsident Christian Wulff, Kanzlerin Angela Merkel und der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister Grußworte schrieben. Rohmeyer wanderte 1890 mit seiner Frau nach Amerika aus und landete am Ende in Auburn, Nebraska, wo er den Westlichen Beobachter gründete. Den Western Nebraska Observer gibt es noch heute, er erscheint jeden Donnerstag. 1913 übernimmt Weinaugs Stiefsohn Emke-Wilhelm Hillrichs den Betrieb, drei Jahre später stirbt Gründer Weinaug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Eigentümer ist es, der 1950 die erste Zusammenarbeit mit der Dewezet vereinbart, dem Verlag, der die Deister-Leine-Zeitung 62 Jahre später einstellen wird. Das war ein Knackpunkt Seit 1972 wird die Zeitung bei der Dewezet in Hameln gedruckt. Eine eigene Offset-Anlage ist zu groß für die DLZ. 1994 kommt es zu weiteren weitreichenden Entscheidungen: dem Verkauf der Hausdruckerei und des Anzeigenblatts Deister-Woche. Redaktionsleiterin Tölcke sagt heute: Das war ein Knackpunkt. Hätten wir heute ein eigenes Anzeigenblatt, würden wir nicht über die Schließung der DLZ reden. Seit 1999 gehört der ganze Weinaug-Verlag der Dewezet-Gruppe. Der damalige DLZ-Verleger blieb zehn Jahre lang angestellter Geschäftsführer. In der Jubiläumsausgabe sagt er, die DLZ sei zu klein gewesen, um allein überleben zu können. Wichtig war mir, dass der Zeitungstitel erhalten bleibt, das Unternehmen weiter vor Ort sein kann und die Arbeitsplätze gesichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich verdränge das&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Helena Tölcke und Wolf Kasse am Abend des letzten Redaktionstages.&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Helena Tölcke und Wolf Kasse am Abend des letzten Redaktionstages.&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jan/images/dlz3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Helena Tölcke und Wolf Kasse am Abend des letzten Redaktionstages.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun verliert nicht nur Helena Tölcke ihre Anstellung. Außer dem vier Redakteure, vier Vollzeit-Tagespauschalisten, drei Leute in der Geschäftsstelle, drei im Anzeigenverkauf, eine in der Anzeigenplatzierung, die Redaktionsassistentin und zwei Reinigungskräfte. Hinzu kommen die freien Mitarbeiter. Für manche war die Deister-Leine-Zeitung der wichtigste Auftraggeber. Tölcke und ihre vier Redakteure haben noch keine Kündigung erhalten, sie müssen den Betrieb noch abwickeln und die Räume bis Herbst besenrein übergeben. Einer von ihnen ist Mirko Haendel, 38 Jahre alt und der einzige Sportredakteur. Er hat gerade in Barsinghausen ein Haus gebaut, seine Frau ist schwanger. Redakteurin Sabine Rasche, 52, kennt die Zeitung seit Kindesbeinen, ihre Mutter hat hier 30 Jahre lang als Schriftsetzerin gearbeitet. Jennifer Minke-Beil, 33, ist erst seit einem Dreivierteljahr hier. Es heißt, sie alle sollen woanders im Verlag unterkommen, aber das ist ungewiss. Pech gehabt haben die vier Pauschalisten, die de facto als Redakteure gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tom Rachmans Die Unperfekten heißt es: Die letzten Tage der Zeitung waren nervenaufreibend. Ein paar Mitarbeiter kamen überhaupt nicht mehr, andere schleppten Computer-Equipment weg, als Entschädigung für künftige Gehälter, manche betranken sich ungeniert, missachteten Redaktionsschlüsse, fingen sogar Raufereien im Newsroom an. Am letzten Tag der Deister-Leine-Zeitung passiert nichts von alledem. Die Leute verhalten sich gerade so, als wäre alles wie immer. Ich verdränge das, sagt Sabine Rasche. Die Redaktion der Deister-Leine-Zeitung bleibt an Bord, spielt weiter, wie die Musiker im Titanic-Film, während das Schiff sinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erschienen im Medienmagazin journalist 4/2012&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-25T23:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/49608342/">
    <title>Hi, Franc Tausch hier</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/49608342/</link>
    <description>Zu spät! Schon wieder nicht aufgepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;HI, FRANC TAUSCH HIER!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erzählt der Franc, der früher Frank hieß, dabei wollte ich nur einen Filmtrailer sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franc Tausch, Schauspieler (zwei Serienfolgen), Synchronsprecher (&quot;Freitag der 13. - Jason lebt&quot; und &quot;Die Todeskralle schlägt wieder zu&quot;) anscheinend arbeitsloser Radiomoderator in Los Angeles und selbsternannter Filmkritiker, hat eine perfide Methode entwickelt um sein nichts-ahnendes Publikum zu überrumpeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausch nimmt einen aktuellen Filmtrailer, bastelt eine überflüssige Paar-Sekunden Zusammenfassung davor und stellt den Clip auf YouTube. Unter dem Namen des Filmes plus &quot;Trailer&quot;. So wird der Eindruck erweckt, es handele sich ausschließlich um den offiziellen Trailer. Den kleinen Hinweis &quot;Hochgeladen von FilmKritikTV&quot; übersehe ich regelmäßig. Auch weil Tauschs Trailer oft ganz oben stehen. Vermutlich wegen seiner 112.108 Abonnenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erscheint der Franc/k plötzlich wieder mit diesem leicht grenzwertig freudigem Gesicht und den müden Augen. Er reißt seinen Mund so weit auf wie eine Manga-Figur, als hätte er auf einen Startschuss gewartet, japst er noch mal schnell nach Luft und stößt sein &quot;HI, FRANC TAUSCH HIER von FilmKritikTV&quot; - als fürchte er um jeden Sekundenbruchteil, der ihm genommen werden könnte. &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=R6obbgP7SC8&amp;feature=related&quot;&gt;(Remix-Kostprobe hier)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Minuten Ruhm habe jeder in seinem Leben, sagte Warhol. Tausch hat jetzt 357 Trailer besprochen, mit meist 30 Sekunden Vorwort. Das sind drei Stunden &quot;HI, FRANC TAUSCH HIER&quot;. Warhol hätte das nicht lustig gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Kommentare zu diesem Beitrag befinden sich &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/97002581/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    <dc:subject>medienbeobachtungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 7an</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-10T17:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/97002581/">
    <title>Kommentare zum Tausch-Beitrag</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/97002581/</link>
    <description>Die Kommentare beziehen sich auf &lt;a href=&quot;http://jan.twoday.net/stories/49608342/&quot;&gt;diesen Beitrag&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leser (Gast) - 2011-12-14 21:59&lt;br /&gt;
Franc Tausch&lt;br /&gt;
Also wenn du den Franc nicht magst, zwingt dich ja keiner seine Videos anzusehen. Ich finde seine Kommentare meistens recht interessant und hör mir gern an was er zu sagen hat ... und viele weitere auch.&lt;br /&gt;
Und wenn du mal bei den Videos schaust (da gibt es einen Balken, wie vielen das gefällt bzw. nicht gefällt), dann wirst du sehen, dass die überwiegende Mehrheit interessiert ist (wobei diese Dinge natürlich auch vom Film abhängen).&lt;br /&gt;
Da bringt mal jemand wirklich gutes Material - zeichnet sich von anderen ab und hat ein gutes Konzept - und du machst es nur schlecht. Fast wie: &quot;Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7an - 2011-12-14 22:17&lt;br /&gt;
Niemand zwingt mich? Genau das ist der Punkt. Tausch überschwemmt YouTube mit Trailern. Das soll er machen. Stört mich gar nicht. Aber dann soll er die Titel der Trailer nicht so gestalten, dass man denkt, man würde nur den Trailer sehen. Ich klicke regelmäßig auf seine Trailer ohne diese sehen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel. Ein Trailer mit Kritik von Tausch heißt: &quot;Black Swan | Trailer german deutsch &amp; Kritik [HD]&quot;. Ganz klein steht unten &quot;FilmKritikTV&quot;, aber das übersieht man meistens. Tausch gibt also seinen Kritiken die Optik von &quot;Nur-Trailern&quot;. Würde er den Trailer zum Beispiel &quot;Black Swan | Trailer &amp; Kritik von Franc Tausch german deutsch &amp; Kritik [HD]&quot; nennen, wäre alles klar. Aber das macht er nicht. Vermutlich weil er so hofft, mehr unfreiwillige User zu bekommen. Was ihm ja auch gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leser (Gast) - 2011-12-16 20:43&lt;br /&gt;
Naja&lt;br /&gt;
Aber wie du selber gesagt hast - im Titel der Videos steht eh &quot;&amp; Kritik&quot; ... ist doch mehr als deutlich, dass es sich dabei nicht nur um einen Trailer handelt, sondern eben auch um eine Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7an - 2011-12-17 01:48&lt;br /&gt;
Pardon, da habe ich gepennt. Das Beispiel mit Black Swan war gut und nicht zu kritisieren. Aber in der Tat fehlte das Wörtchen &quot;Kritik&quot; oft oder früher ganz. Kann ich nicht genau sagen. Spontan sehe ich zum Beispiel eine Tausch-Kritik, die benannt ist mit: :&quot;THE DESCENDANTS | Trailer german deutsch [HD]&quot;. Da wird der Eindruck erweckt, es handele sich nur um einen Trailer. Und so war es immer, wenn ich auf einen Tausch-Trailer klickte. Ich wollte nur einen Trailer sehen, würde dann aber mit etwas belästigt, dass ich nicht sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eric (Gast) - 2012-01-22 22:30&lt;br /&gt;
Genau wie Dir gehts mir auch oft.Ich suche den Trailer zum Film und dann kommt dieses &quot;Hi....&quot; und ich denke nur &quot;Öch nö!&quot;. Das nervt echt. Zumal im Titel nichts von Kritik steht, sondern meistens nur der Film und Trailer. Ich frage mich auch, wer sich das anhört / ansieht. Denn ich habe mir aus Interesse ein paar seiner &quot;Filmkritiken&quot; angesehen. Bei den meisten hatte ich das Gefühl, daß er den Film überhaupt nicht gesehen hat, sondern nur den offiziellen Pressetext wiedergibt und von den Szenen im Trailer erzählt. Wer sowas anschaut ist selber schuld - oder wurde mit einem Trick dazu gezwungen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sokratius (Gast) - 2012-03-04 01:45&lt;br /&gt;
Das sehe ich anders!&lt;br /&gt;
Ich sehe das komplett anders als du: Meiner Ansicht nach sind Tauschs Kritiken meistens sehr treffende Rezensionen, die gerade NICHT der Mainstream Berichterstattung entsprechen (dort habe ich viel eher den Eindruck, dass der Film nicht gesehen und alles nachgeplappert wurde).&lt;br /&gt;
Falls dir die Kritiken tatsächlich so auf den Geist gehen, kann ich dir Trailer Addict empfehlen. Dort hast du dann wirklich nur die Trailer.&lt;br /&gt;
Ansonsten möchte ich dir noch einmal wärmstens ans Herz legen, dir die Kritiken unvoreingenommen anzugucken: Was gutes Rezensieren ist ist letzendlich geschmackssache. Ich mag seinen handwerklichen und Zielgruppenorierntierten Ansatz, während viele Journalisten oftmals in eine ungerechtfertigte Schwärmerei über Filme ausbrechen, die dem Gerede zweier Kunstkenner vor einem abstrakten Werk entspricht. Ganz dem Bedürfnis folgend, das sehen zu müssen, was sonst keiner sieht, um intelligent zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sokratius (Gast) - 2012-03-04 01:46&lt;br /&gt;
Sorry&lt;br /&gt;
Entschuldige übrigens die miserable Rechtschreibung- ist schon spät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7an - 2012-03-04 17:06&lt;br /&gt;
Na, Tausch rezensiert und kritisiert gar nicht, er fasst einfach den Inhalt in fünf Sätzen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hast Du schön die beiden schlechten Pole der Kritik aufgezeigt: Mainstream-Nachplapperei (und dazu auch nur auf den Inhalt begrenzt) und ästhetisch-verschwurbeltes Geschreibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handwerk der Filmkritik besteht darin, einen Film einzuordnen und zu analysieren (und beiläufig den Inhalt ohne Spoiler aufzuzeigen) - mit einer klaren Sprache. Einer, der das virtuos beherrscht, ist beispielsweise Tobias Kniebe (Süddeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kollege Rainer Gansera schreibt in &quot;Rezension und Kritik&quot; (UVK-Verlag) über die Filmkritik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elemente, auf die eine Filmkritik eingehen sollte, sind schnell benannt: Stoff und Story (Mythos, Genre), Form und Stil (Gestus der Inszenierung, Bildgestaltung, Qualität der Darsteller, der Ausstattung, der Musik, anderer Gestaltungsmomente), Charakterisierung des Filmautors (seine Handschrift, seine Themen, der Film im Kontext seines Ouevres). Daraus lassen sich jedoch keine fixen Regeln zur Abfassung von Filmkritiken ableiten. Jeder Film verlangt, dass man auf seine besonderen Impulse auch besonders reagiert. Wenn es eine Regel gibt, dann die, dass man die Nacherzählung des Inhalts so knapp wie möglich fassen und in die Grundlinie der Gesamt-Charakteresierung einbinden sollte. Es ist ein typischer Anfängerfehler, der Inhaltsangabe zu viel Platz und Eigengewicht einzuräumen. Am besten geht man so vor, dass man vor Abfassung der Kritik die Augen schließt und versucht, sich an die stärksten Momente des Films zu erinnern, an die markantesten Motive, Bilder oder Metaphern, um davon ausgehend den Text aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sokratius (Gast) - 2012-03-06 20:55&lt;br /&gt;
Ich meinte übrigens, dass er gerade NICHT die Mainstream Rezensionen nachplappert. Und mal ganz abgesehen davon frage ich mich manchmal sowieso, warum Mainstream automatisch schlecht sein muss: Bloß weil man etwas anderes als die Mehrheit behauptet, muss es nicht unbedingt gut sein. Oft steckt dahinter schlicht das eitle Bedürfnis, sich durch Extravaganz hervorzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal abgesehen von diesem Gedanken möchte ich hier unter Berücksichtigung obiger (übrigens sehr interessanter) Aspekte nochmal Stellung beziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir eine Rezension vom oben empfohlenen Tobias Kniebe durchgelesen (die zu &quot;Inception&quot;) und muss sagen, dass ich seinen Stil auch sehr mag. Allerdings ist das was er macht- wenn man die Definition vom &quot;Handwerk der Filmrezension&quot; heranzieht- ebenfalls keine Filmkritik. Auf die Musik und die Kameraführung geht er überhaupt nicht nicht ein. Muss das wirklich schlimm sein? Ich denke nicht. Ebenso wenig wie Kniebes Leser werden Tauchs Zuschauer die Qualität der Kritik ausschließlich an der Erfüllung bestimmter Definitionen messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide bedienen eben andere Zielgruppen: Kniebes Texte sehen die Filme nicht als handwerklich zu bewertendes Werk, sondern vielmehr als Denkanstoß für tiefere Gedanken, während Tausch eher kurz und knapp informieren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell gucken möchte, ob man sich den Film im Kino angucken möchte oder nicht, ist Franc Tausch denke ich die bessere Wahl: Durch seine klare Bewertung (die sicherlich die Kehrseite hat, Filme in Schubladen zu packen) und einen Überblick über die Qualität der verwendeten gestalterischen Mittel, erleichtert er hier die Entscheidung. Was fehlt ist natürlich die Auseinandersetzung mit der abstrakten Seele des Films.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich mit dem tiefergehenden gedanklichen Kern des Films auseinandersetzen will, sind Texte wie Kniebe sie schreibt, sicherlich die bessere Wahl. Ausführungen wie z.B. die über &quot;Contraception: Ideenempfängnisverhütung.&quot; (Entnommen aus der Rezension zu &quot;Inception&quot;) dürften dabei allerdings einigen nicht an einer philosopischen Diskussion interessierten Personen zu weit gehen oder gar als pseudointellektuelles Dahergerede erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides hat seine Vor- und Nachteile; in jedem Fall aber eine Existenzberechtigung: Ich für meinen Teil beschäftige mich gerne mit beiden Seiten der Medaille und werde mir weiterhin die Rezensionen von Franc Tausch angucken aber heute mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal Kniebe gelesen haben. Gerade nach einem Film beschäftige ich mich gerne mit Gedankenspielen, die über den Inhalt hinausgehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne: Einen schönen Abend noch und jeder nach seiner Fasson!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7an - 2012-03-06 23:31&lt;br /&gt;
Klar, was mich aber trotzdem bei Tausch stört, ist, dass, wenn man sich nur (!) einen Trailer ansehen möchte, sehr oft seine &quot;Rezensionen&quot; anklickt, weil er ihnen die Optik von offiziellen Trailern gibt. Er benutzt diese Technik, um sich selber in den Vordergrund zu drängen. Würde er in den Titel &quot;Rezension&quot; (selten) oder &quot;Inhaltsangabe&quot; (gar nicht) schreiben, hätte ich meinen Beitrag gar nicht verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dana (Gast) - 2012-04-24 15:04&lt;br /&gt;
Naja.&lt;br /&gt;
Also zuerst einmal muss ich widersprechen, was das in den Vordergrund drängen angeht. Seine Überschriften heißen eigentlich immer &quot;Trailer und Kritik&quot;. Also wer da nicht drauf kommt, dass da eine Kritik dabei ist. Hmm. Außerdem muss er ja Trailer dazu schreiben, weil er ja Filmsequenzen übernimmt.&lt;br /&gt;
Was die Kritik angeht, natürlich merkt man öfter, ob er einen bestimmten Regisseur oder Schauspieler mag oder nicht, aber eine Kritik ist immer etwas persönliches. Auch geht er auf Effekte und Kameraführung usw ein, also das, was mal gemeinhin auch als &quot;Handwerk&quot; bezeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihrauch (Gast) - 2012-03-07 05:12&lt;br /&gt;
Unsinn&lt;br /&gt;
Dieser Text da oben ist reiner Unsinn, Franc Tausch macht gute Arbeit die ich garnicht mehr vermissen will. Wer Trailer ohne Kritiken sucht sollte vielleicht erstmal die Titel der Suchergebnisse bei Youtube AUFMERKSAM lesen. Und wer jetzt noch ganz pfiffig ist, der schreibt &quot;-FilmKritikTV&quot; hinter seiner Suchanfrage (ohne Gänsefüsschen) und regt sich über den nächsten auf. ^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich über soetwas aufregt ohne sich vorher Gedanken zu machen, wie man dieses Problem SELBST lösen kann, ohne eine extrem schlechte Kritik zu schreiben, sollte sich überlegen seine Kritik eventuell an die BILD-Zeitung für die Witz-Spalte zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacky Cola (Gast) - 2012-03-31 23:31&lt;br /&gt;
YouTube&lt;br /&gt;
Der Name &quot;You&quot;Tube lässt es erahnen - Das Portal ist ursprünglich für vom User generierten Content gemacht worden. So steht es auch in den Community-Richtlinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es zu Irreführung kommen kann, kann ja sein. Aber die Abonnenten und Bewertungen zeigen unwiderlegbar, dass es einigen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &quot;Irreführen&quot; ist nun mal so, das macht das gesamte Internet. Da lohnt sich kein Blogeintrag für jeden Einzelnen.&lt;br /&gt;
Ihr antwortet ja auch nicht jeden Tag erneut mit den Chatbots auf Pornoseiten, und schreibt Blogeinträge darüber.&lt;br /&gt;
Will man Franc&apos;s Kritiken nicht finden, dann fürgt man der Suchabfrage &quot;-kritik&quot; hinzu und ist glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel (Gast) - 2012-04-10 16:32&lt;br /&gt;
&quot;schon wieder nicht aufgepasst&quot;&lt;br /&gt;
&quot;schon wieder nicht aufgepasst&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zeile zu Beginn sagt alles und relativiert diesen Blogeintrag auch gleich gänzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin auch schon 2-3 Mal über FilmkritikTV gestolpert, halte die Analysen für ok (jeder setzt im Film für sich die Schwerpunkte und bewertet diese) .. aber am Ende nicht immer mit meinen kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht es garnicht. Was mich verwundert ist, dass jemand offenbar Schwierigkeiten hat ein Suchergebnis richtig für sich zu filtern und zu beweten (siehe Zusatz &quot;Kritik&quot; an den Kritiken)... öfter nicht aufpasst ...dadurch oftmals nicht zu dem kommt, was er sucht.... und sich nach 2-3 Zwischenschritten dazu berufen fühlt in einem Blog eine ihm fremde Person als &quot;anscheinend arbeitslos&quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Youtube, Google und Co. sind, (dafür 2 &#8364; ins Phrasenschwein) halt auch nur so schlau, wie ihre Nutzer. Wer einen Youtube-Kanal hat, wünscht sich viele Zuschauer und versucht sich entsprechend zu positionieren.....!&lt;br /&gt;
Tausch macht dies.. ergänz Kritiken aber mit dem einem entsprechenden Hinweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vielleicht ist&lt;br /&gt;
&quot;Black Swan | Trailer german deutsch &amp; Kritik [HD]&quot;&lt;br /&gt;
einfach nicht eindeutig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnächst dann&lt;br /&gt;
&quot;Black Swan | Trailer german deutsch &amp; Kritik - also mit einer Kritik von mir.... so richtig... mit reden und so... mitten im Trailer... also den gibts hier nicht am Stück.. ist nur in die Kritik eingebaut.... also...das ist hier eine Kritik, kein Trailer [HD]&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst das wäre keine Garantie..... wenn man beim Klicken mal wieder nicht richtig aufpasst..........&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7an - 2012-04-10 16:59&lt;br /&gt;
Bitte erst richtig lesen, dann schreiben. &quot;Kritiken&quot; gibt es auch, wo nicht &quot;Kritik&quot; draufsteht. Z. B. hier: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vE2tMX8tVpM&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=vE2tMX8tVpM&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel (Gast) - 2012-04-12 11:55&lt;br /&gt;
Also... dass beim angeführten Beispiel nicht &quot;Kritik&quot; steht wird daran liegen, dass es keine Kritik in dem Video gibt. Auch die von irgendwem kritisierte Zerteilung des Trailers findet nicht statt.&lt;br /&gt;
Die einleitenden Worte mag man mögen oder nicht... wozu kann man spulen?! ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber grundsätzlich bin ich schonmal froh, einen Trailer auch in angemessener Qualität zu finden... lieber HD mit dem dauerfröhlichen Mann auf dem Dach vorweg, als 360p Pixelparade, die sofort zur Sache kommt! =)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kein Wert auf deutsche Synchro legt ist mit der Trailer-Seite von Apple übrigens immer gut beraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7an - 2012-04-12 14:21&lt;br /&gt;
Doch bei &quot;THE DESCENDANTS | Trailer german deutsch [HD]&quot; gibt es eine Kritik vor dem Trailer, obwohl das in diesem Fall nicht im Titel erwähnt wird - ganz davon abgesehen, dass die Kritiken von Tausch nie Kritiken, sondern nur Inhaltsangaben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Lankemeyer (Gast) - 2012-04-14 15:38&lt;br /&gt;
Down and out in Hollywood&lt;br /&gt;
Filmkritik? Quatsch. Zusammenfassungen von Arthouse Movies, mit schriller Stimme im Sprachstil von 14jährigen in die Kamera gepresst. Unprofessionell, falsche Zielgruppe.&lt;br /&gt;
Zunehmend werden die Beiträge von Franc Rausch selbstreferenziell. Fast neun Minuten im Link oben, nur um wegzureden, womit er eigentlich das Geld für sein Hobby &quot;Filmkritik&quot; verdient:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.prweb.com/releases/stop_smoking_london/smoking_hypnosis_london/prweb2312414.htm&quot;&gt;http://www.prweb.com/releases/stop_smoking_london/smoking_hypnosis_london/prweb2312414.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Psycho-Hokuspokus mit Hypnose zur Nikotinentwöhnung. Besonders einträglich kann auch das nicht sein.Zwei Jahre lang stand er mit ausgestrecktem Arm auf dem Dach seines Appartmentblocks und hielt eine minderwertige Videokamera am ausgestreckten Arm auf sein Gesicht gerichtet. Nicht mal Geld für ein Stativ war da. Der Blick in die Hollywood Hills verrät, dass er sich nicht in bester Gesellschft befindet: Irgendwo zwischen Fairfax Avenue und La Cienega Blvd. Da sind die Mieten im Keller, das Publikum hat die Sozialstruktur von Berlin-Neukölln.&lt;br /&gt;
Und dann die ganzen Ausgaben: Jeder Interview-Mitschnitt muss bezahlt werden. Raum, Kamera und Personal werden von den Filmvermarktern gestellt. Die Speicherkarte mit der Aufzeichnung gibt&apos;s am Schluss gegen Bares. Und erst ein Satz von Donald Sutherland, in dem &quot;Franc Tausch&quot; vorkommt: Unbezahlbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da versucht einer auf Teufel kommr aus den coolen Freund der Schönen und Reichen unter Palmen zu markieren und kann doch nur kleine Kinder damit beeindrucken. Funktioniert halt nicht mehr in Zeiten des Internets.</description>
    <dc:creator>7an</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 7an</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-24T17:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jan.twoday.net/stories/49608342/#97002437">
    <title>Naja.</title>
    <link>http://jan.twoday.net/stories/49608342/#97002437</link>
    <description>Also zuerst einmal muss ich widersprechen, was das in den Vordergrund drängen angeht. Seine Überschriften heißen eigentlich immer &quot;Trailer und Kritik&quot;. Also wer da nicht drauf kommt, dass da eine Kritik dabei ist. Hmm. Außerdem muss er ja Trailer dazu schreiben, weil er ja Filmsequenzen übernimmt.&lt;br /&gt;
Was die Kritik angeht, natürlich merkt man öfter, ob er einen bestimmten Regisseur oder Schauspieler mag oder nicht, aber eine Kritik ist immer etwas persönliches. Auch geht er auf Effekte und Kameraführung usw ein, also das, was mal gemeinhin auch als &quot;Handwerk&quot; bezeichnen kann.</description>
    <dc:creator>Dana (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Dana (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-24T13:04:28Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://jan.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://jan.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
