
Auch wenn ich mich mittlerweile mehr mit anspruchsvollerer Literatur beschäftige, habe ich immer noch ein Faible für "Das Schwarze Auge" - sowohl für das Rollenspiel als auch für die Romane. Leider glänzen sie oft nicht mit literarischer und handwerklicher Qualität.
Nun habe ich mir trotzdem mal wieder zwei Werke zugelegt. Das eine ist Teil eins einer fünfteiligen Serie, eine Novelle von Anton Weste:
"Land ohne Gesetz". Habe bisher nur die ersten Seiten gelesen, aber die Sprache ist gut. Die Atmosphäre düster und realistisch. Sehr zu empfeheln. Nur zwei Sätze als Beispiel: "Von den Neuen übersteht nur jeder dritte das erste Gefecht lebendig und ohne Verlust von Arm oder Bein. Die meisten werden direkt vom Rekrutendasein zur Armee der Krüppel und Bettler detachiert."
Bei dem anderen Werk handelt es sich um das Roman-Debut von Hennig Mützlitz und Christian Kopp:
"Das Zepter des Horas". Die Story hörte sich ganz vielversprechend an. Doch leider ist das Buch ein Desaster. Ich habe mir die Arbeit gemacht, es zu rezensieren und obendrein die ersten eineinhalb Seiten des Buches auseinander zu nehmen, um aufzuzeigen, warum es schlecht ist. Aus solchen Beispielen lässt sich bisweilen mehr lernen als aus guten Romanen.
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