Narben
Und wieder hat es Hemingway genau erkannt. Es passt so gut: "Und auch Du musst erst furchtbar verletzt werden, bevor Du ernsthaft schreiben kannst." Das ist es. Man muss erst furchtbar verletzt werden, man muss oft verletzt werden, wenn man etwas erreichen möchte, wenn man nicht bereit ist aufzugeben.
Und doch gibt man ständig auf, wird jedes Mal erneut in Trümmer geschlagen, kann nicht mehr aufstehen, nein, der Boden muss nachgeben, oder die Masse oder etwas anderes muss einen hochreißen. Einfach so aufstehen, das geht nicht. Genau so wenig, wie man vergessen kann. Jede Wunde hinterlässt eine Narbe. Es gilt die feine Grenze zu finden. Wieviele Narben brauche ich? Und wie viele kann ich ertragen, bevor es aus ist?
Und doch gibt man ständig auf, wird jedes Mal erneut in Trümmer geschlagen, kann nicht mehr aufstehen, nein, der Boden muss nachgeben, oder die Masse oder etwas anderes muss einen hochreißen. Einfach so aufstehen, das geht nicht. Genau so wenig, wie man vergessen kann. Jede Wunde hinterlässt eine Narbe. Es gilt die feine Grenze zu finden. Wieviele Narben brauche ich? Und wie viele kann ich ertragen, bevor es aus ist?
7an - 2008-06-28 00:40


