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Sonntag, 9. März 2008

Die ersten Sätze

Stephen King sagt, man soll eine Geschichte erst schnell runterschreiben, danach ein paar Wochen liegen lassen, sie kämmen und frisieren (überarbeiten) und dann erst der Öffentlichkeit zeigen. Damit hat er auch Recht. Aber ich möchte euch trotzdem diese Zeilen hier zeigen:

Die Handschellen fühlten sich okay an. Die Leute waren es, die mich nervten. Wenn sie bloß aufhören würden, mich so anzugaffen. Ich wollte sie am liebsten anschreien oder ihre verdammten Visagen einschlagen. Aber mit dem Wunsch sollte ich vorsichtig sein – sonst würde er vielleicht noch einmal wahr werden. Ich habe mich eben zum ersten Mal in meinem Leben geprügelt und ich wusste nicht, wie es um den anderen Stand. Die Notärzte hatten den bewusstlosen Körper auf eine Trage gehievt und waren schnell verschwunden. Ich war fast froh, dass die Polizei hier war. War froh, dass sie mich vor den Menschen abschirmten und nun nach draußen zu ihrem Streifenwagen schoben. Ich wollte nur noch meine Ruhe haben.
Wer möchte wissen, wie es weitergeht?

Der Gewicht des Schreibens

Es kommt mir so vor, als möchte fast jeder Schriftsteller werden oder zumindest irgendwann einmal ein Buch veröffentlichen. Ich ja selbst auch. Fängt man jedoch an, sich ernsthaft mit der Materie und dem Handwerk zu beschäftigen, erkennt man erst, was für einen Berg man sich da auf den Rücken geladen hat und hat Mühe, überhaupt auf den Beinen zu bleiben - vom Gehen ganz zu schweigen.

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